Forum: Politik
Trump über Demonstranten: "Warum haben diese Leute nicht gewählt?"
AFP

Hunderttausende Demonstranten vermiesen Donald Trump den Start als US-Präsident. Der Republikaner wundert sich - und offenbart ein eigenartiges Demokratieverständnis.

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proff_1984 22.01.2017, 19:38
160. Ich stimme Trump nicht gerne zu...

...aber hier hat er ausnahmsweise einmal Recht. Auch wenn es an den Besonderheiten des Wahlsystem der USA liegt, hat er dennoch fair und ehrlich (bezogen auf die Wahl nicht den Wahlkampf) gewonnen. Er hat die Mehrheit der Wahlmänner nur bekommen, weil er die Mehrheit der Stimmen in den großen Regionen hatte. Die Wahlbeteiligung war auch eher gering und daher wäre er demokratisch verhinderbar gewesen.

In der Türkei müssen sich jetzt auch die Leute entscheiden, was sie wollen und sie werden das Übel Erdogan wählen bzw. dessen Macht stärken. Wenn es dann zu spät ist, werden sie ebenfalls heulen und jammern.

Und Brexit war auch gewähltes Übel.

Und wer bei uns selbst nachschauen wird, erkennt, dass Merkel schon 2013 keine Ahnung hatte, was sie macht. Erst seit 2015 wird gejammert, dass Deutschland den Bach hinunter geht. Und dennoch wollen angeblich mehr als 60 % Merkel als Kanzlerin behalten und über 35 % wieder CDU wählen. Wenn es dann wieder Todesopfer und Verletzte auf einem Weihnachtsmarkt geben sollte, wird wieder nur geschimpft und man kann es bis 2021 nicht mehr ändern.

Demokratie bedeutet immer, dass fehlende Einsicht der Mehrheit das Schicksal aller bestimmt oder bestimmen kann.

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rebelrat 22.01.2017, 19:38
161. Immer weiter so

Desto mehr die Medien geifern, sich ereifern, desto mehr werden wir Trump Waehler eine Verstaerkung in unserer Meinung uber die "Progressiven" erfahren. Macht weiter so "progressive Medien" - ihr werdet euch noch alle wundern wie sehr die "globale, progressive" Weltsicht bald Geschichte ist, und das ist auch gut so.

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Isegrim1949 22.01.2017, 19:40
162. So einfach ist es nicht

Zitat von reuanmuc
Darauf ist ganz einfach zu antworten: Der Protest richtet sich nicht gegen das Wahlergebnis, sondern gegen eine rassistische, unsoziale, diskriminierende Politik des Präsidenten. Er soll sich um das Wohl seines Volkes kümmern, wie er es im Eid versprochen hat, nicht um sein PR-Image.
Trump ist gewählt und es ist seinen Amerikanern unbenommen gegen seine Arbeitsweise zu demonstrieren, es ist aber von seinen Gegnern mehr als undemokratisch ihre wirtschaftliche oder politische Macht einzusetzen um die Massen aufzuhetzen und diesem Präsidenten nicht die Spur der Chance lassen zu wollen seine Politik in der Praxis auf den Prüfstand zu stellen. Falls es den Paragraphen noch nicht gibt sollte Trump zunächst die Volksverhetzung unter Strafe stellen. Trump ist der Elefant im Porzellanladen, aber dennoch ist die Hype in der Presse schwer als neutrale Berichterstattung oder Demokratieverständnis zu interpretierenn.

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Elrond 22.01.2017, 19:40
163. Woher weiß Trump

dass diese Menschen nicht gewählt haben? Hat er alle Demonstranten gescannt, erkannt und dann mit den Wahlzetteln verglichen? Merkwürdige Logik. Sein Problem ist, dass ihn seine verspottenden Aussagen im Wahlkampf nicht mehr los lassen werden und er die allerbeste Witz- und Comedy Figur aller Zeiten abgibt. Beeindruckende Anzahl an Demonstrantinnen und Demonstranten, die da auf die Straße gegangen sind. Chapeau!

Wer twittert da eigentlich, ist das Trump selbst oder vielleicht sein Sohn?

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ollux 22.01.2017, 19:43
164. Die USA haben sich was dabei gedacht

Ihr Wahlsystem den uns bekannten vorzuziehen. Ich weiß nicht, weshalb immer wieder über die Mehrstimmen, die nun wirklich keinerlei Einfluss haben, debattiert werden muss. Die entscheidenden Swingstates gingen grandios verloren und das liegt allein an Hillary Clinton. und nicht an einen furiosen Trump. Die Banane ist geschält......... wie der Volksmund so sagt,

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H21K 22.01.2017, 19:44
165. Beißreflex

Trump twittert mal wieder schneller als er denkt und verunglimpft alle Demontranten als Nichtwähler.
Entsprechend führt sich sein Sprecher auf und droht den Medien Strafen und Gleichschaltung an. Irgendwie kommt mir das bekannt vor ...

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Isegrim1949 22.01.2017, 19:44
166. Ich frage mich...

Zitat von reiner160367
Was ist daran merkwürdig nicht Wähler zu fragen warum sie jetzt demonstrieren? In einer Demokratie werden eben durch Wahlen Entscheidungen getroffen und nicht aufgrund von Demonstranten! Vor allem warum in Europa nur gegen Trump demonstriert wird, nicht aber gegen Putin, Erdogan usw?
...mit welchem Recht wird in Europa gegen einen Präsidenten demonstriert den die Amerikaner für ihr eigenes Land gewählt haben. Ich finde auch Demos gegen Putin oder Erdogan wenig zielführend, es sei den die Personen befinden sich im Lande wo demonstriert wird. Wir haben unsere Politiker gewählt und sollten jetzt erst einmal abwarten wie diese mit der Situation umgehen.

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bristolbay 22.01.2017, 19:44
167. Habe ich da etwas grundsätzliches nicht mitbekommen

Zitat von scar17
auf Protestveranstaltungen zuzuhören, während Trumpwähler nicht auf Demos gegen Obama konnten, weil sie arbeiten mussten. Es ist nicht nur eine Besonderheit des amerikanischen Wahlsystems, dass man Präsident ohne die Mehrheit der Stimmen werden kann. Das kann in Deutschland genauso passieren und ist kein Grund deswegen zu demonstrieren. Mich erschreckt nur sehr dass "Demokratieverständnis" dieser Demonstranten...
Das war der Witz des Tages:
"weil sie arbeiten mussten"
Hat es nicht geheissen, Trump ist der Heilsbringer der Arbeitslosen?

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Celer et Audax 22.01.2017, 19:45
168.

Zitat von Tenhoove
Gut wenn das Volk seine Wünsche in Form von Demostrationen Nachdruck verleit. Der Zug ist aber abgefahren. Auch wenn das Wahlsystem dazu beigetragen hat ... legitimierter Presedident ist Mr. Trump! Macht das Beste daraus und lernt für die Zukunft!
Ach das ist das Volk? Nicht die in Midwest oder im Rust Belt die nicht nach Washington ziehen sondern ihn sogar waehlen?

Sorry bei rund 300 Millionen Septics ist die Zahl der Demonstranten, auch wenn ein paar abgehalfterte Celebs dabei waren, vernachlaessigbar.
Da vom "Volk" zu reden ist vermessen.

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Markus Frei 22.01.2017, 19:45
169. Hype

Ich bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis man in den Medien (auch beim Spiegel) begreift das dieser Mann nun mal der gewählte Präsident der USA ist und einem nichts anders übrig bleibt als zu versuchen die nächsten 5 Jahre damit klar zu kommen. Bisher hat Trump ausser blöd rumgelabert noch keinen Handstreich getan. Es dürfte schon problematisch genug sein das sich Deutschland auf Trumps "Best Friends List" irgendwo in der Ecke von Nordkorea befindet, nach den diplomatisch völlig dämlichen Aussagen von Herrn Steinmeier und Frau Merkel über Trump. Momentan halte ich einen Staatsbesuch von Trump im Iran und direkt danach in Cuba für wahrscheinlicher als ein Besuch in Berlin.

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