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Trump und Clinton bei US-Vorwahlen in New York: So sehen Heimsieger aus
DPA

Bei den New Yorker Vorwahlen haben Donald Trump und Hillary Clinton ihre Parteirivalen deklassiert. Schon schalten sie auf Kandidatenmodus für den Herbst - dabei bleibt noch viel zu tun.

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huebif 20.04.2016, 09:58
20. Es ist doch vorbei für Bernie, es sei denn...

Zitat von durangoan
Die Vorwahlen sind noch nicht gelaufen! Zieht man die Superdelegierten ab, hat Hillar weiterhin nur einen Vorsprung von circa 250 delegierten Und da die Superdelegierten erst noch vergeben werden, bzw. ihre Meinung jederzeit ändern können Und meistens den Kandidaten wählen, der die meisten pledged delegates hat, Ist da noch gar nichts entschieden. Ein Blick in die Geschichtsbücher hilft: Obama hat 2008 weder NY, noch Kalifornien gewonnen Und an Ende trotzdem Hillary Clinton besiegt. nächsten Dienstag sind noch einmal über 400 delegierte zu vergeben Und Dann kommt erst noch Kalifornien, wo ebenfalls noch hunderte delegierte zu vergeben sind. Und Donald Trump hat recht wenn er das amerikanische Wahlsystem korrupt nennt!
HC führt bei pledged Delegates mit ca 260 Stimmen.
HC führt bei Wählerstimmen mit knapp 3 Mio. ggü BS. Selbst wenn BS jetzt alle Wahlen mit 60 : 40 % gewänne, und damit bei pledged Delegates gleichziehen könnte, würde er mit ca. 500...800.000 Wählerstimmen zurück liegen.
HC hat alle bisherigen Swing States gegen BS gewonnen, z.T. sehr deutlich! Auf diese States kommt es in den eigentlichen Wahlen an.
HC hat Vielen von den Parteioffiziellen schon in deren Wahlkämpfen geholfen! Die werden ihr nun auch helfen.

Zusammengefasst , warum sollten die Parteioffiziellen ("super delegates") für BS stimmen? Richtig, nur wenn er deutlich mit pledged delegates führt, dann und nur dann... werden die SuperDels switchen.

Es sei denn, BS gewinnt in Pennsylvania (und die anderen Staaten am nä. Die.) erdrutschartig gewinnen (60 : 40) Und dann muss er auch alle weiteren mit 60:40 gewinnen um mit HC noch gleichzuziehen...

An die BS-Fans: Rational gesehen, ist es seit gestern schon vorbei. .. Er kann HC nur noch schaden - besiegen nicht mehr...

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juppertan 20.04.2016, 10:00
21.

@mr-mucki: Äh, Nein? Newsflash: Kasich, Cruz und Trump sind die letzten verbliebenen Kandidaten in den Primaries. Rubio hat das Handtuch geworfen, nachdem er sogar in seinem Heimatstaat Florida gegen Trump verloren hat.

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Geisterkarle 20.04.2016, 10:01
22. Ich habe wohl andere Definitionen...

... wenn eine Wahl zwischen zwei Kandidaten (oder sonstigen Binären Dingen) 5X% zu 4Y% ausgeht, finde ich das durchaus knapp und nicht "deutlich".

Sehr schön übrigens der Text:
Zitat von
Fast die gesamte Parteiführung New Yorks steht hinter ihr. Gouverneur Andrew Cuomo ist zur Siegesfeier gekommen, Bill de Blasio ebenfalls, New York Citys Bürgermeister. Es ist eine Show des Establishments.
Da weiss man, was man an ihr hat!

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polichinela 20.04.2016, 10:05
23. Erklärung gesucht

also ich glaube auch nicht, dass sanders gewinnt,
aber ist es nicht eher so, dass clinton in einem Staat in dem Sie "Chefin" war und in dem die demokratischen Besserverdienenden überproportional vertreten sind mit nur ca. 30 Stimmen differenz gewonnen hat? und in den nächsten wahlen noch 1711 Wahlmänner zu vergeben sind? Im Fußball würden wir wohl eher von einem knappen 2:1 reden, was hier als 5:0 gefeiert wird.
ich mag alle drei Kandidaten nicht, aber die deutsche berichterstattung, die ja eigentlich keine eisen im Feuer hat ist besorgniserregend.
Wieso ist das so?

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thequickeningishappening 20.04.2016, 10:10
24. Nach acht Niederlagen

hat Clinton 21 Deligierte Abstand gutgemacht. In California can Sanders 210 gut machen! So sehen die Relationen aus! Und falls Clinton denoch nominiert wird, dann knallen bei Trump die Sektkorken!

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teddyhh 20.04.2016, 10:11
25.

Zitat von Spiegelkritikus
Bernie Sanders hat sich mit ca. 42% in New York gut geschlagen und lediglich 21 Delegierte weniger als Clinton. Entscheidend wird der 7. Juni werden, wenn in Kalifornien (546 Delegierte) und anderen Bundesstaaten gewählt wird. Insgesamt geht es um ca. 800 Delegierte. Wenn man die Superdelegierten erst mal außen vor läßt, ist das Rennen also nach wie vor offen.
Doch... die Sanders-Anhänger sollte es einsehen... in den Vorwahlen nächste Woche führt Clinton überall 2stellig (und da geht es um über 400 Deligierte) und in Kalifornien sieht es ähnlich aus... und sie führt mittlerweile mit 275 Deligierten .. die knapp 470 Superdeligierten (ja, die können ihre Meinung noch ändern, aber warum sollten sie das tun nach diesem Sieg?) nicht einberechnet... 2008 war ihr Vorsprung vor Obama nicht annähernd so groß... Das Ding ist gelaufen... man muß auch einsehen wenn man ein totes Pferd reitet...

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Nicolai 20.04.2016, 10:14
26. Hillary Clinton ihre Parteirivalen deklassiert

1. New York ist Bernies Heimatstaat, nicht Clintons.
2. Bernie hat die letzten 7 Vorwahlen teils mit um die 80% der Stimmen gewonnen. Hier davon zu sprechen, dass Hillary Bernie deklassiert hätte, ist etwas neben der Realität vorbei...

Die einzigen Fakten sind, dass Hillary in New York 30 Stimmen mehr bekomme hat als Bernie, also nicht wirklich viele. Genauso gab es wieder sehr viele Probleme mit dem Wählen an sich...

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bluecher_23 20.04.2016, 10:21
27. Omg

Clinton? - Für unsere gebeutelte hemisphäre bedeutet diese grelle saudi-gesponsorte megäre ganz sicher nichts gutes - Putin sollte sich beeilen...

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kuno70 20.04.2016, 10:22
28. es ist echt zum Lachen...

wie einige Foristen selbst jetzt noch Bernie Sanders´ "Aufholjagd" beschwören wollen und vom Last-Minute-Sieg in Kalifornien fabulieren. (Und falls er es nicht schafft, ist es selbstverständlich die Schuld von Medien wie SPON mit ihrer einseitigen Berichterstatuung...) Leute, findet euch endlich damit ab: Das Rennen bei den Demokraten ist durch. Go, Hillary!

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marialeidenberg 20.04.2016, 10:24
29. Mag sein, dass Clinton mehr Erfahrung

mit der Weltpolitik hat, aber hat schon irgendjemand ernsthaft gefragt, welche Erfahrungen die Welt mit Clintons Aussenpolitik gemacht hat?

Ihre rhetorischen Stilmittel sind darüber hinaus dürftig: Erkennbar emotionalisierte Stimmlage (was weniger Engagement als Unsicherheit signalisiert), die durch angestrengte Lautstärke wie das heisere Bellen eines Straßenköters klingt (OK, das war ungalant, wenn auch wahr). Ihr 'southern drawl' mag in Arkansas als entspannt und cool wahrgenommen werden, im Rest des Landes eher nicht.

Was sie ganz sicher nicht ist: Eine charismatische Führerin einer problembeladenen Nation, eine Versöhnerin einer sozial tief gespaltenen Gesellschaft und eine weise Nutzerin des größen Waffenarsenals der Welt.

Richtig, viel verlangt, aber so lautet die Stellenbeschreibung.

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