Forum: Politik
Trump und das Einreiseverbot: Plötzlich echter Gegenwind
REUTERS

Es war ein Wochenende voller Chaos und Empörung: Das radikale Einreiseverbot geht an die Grundfesten der USA. Der Widerstand gegen Donald Trump formiert sich, auch bei den Republikanern wächst der Ärger.

Seite 1 von 66
rjsedv 30.01.2017, 08:28
1. Einreiseverbot für US-Personen in Europa als Reaktion

Es ist so verdammt populistisch, aber im Grunde kann man nur mit einem Einreiseverbot für Amerikaner in Europa reagieren. Diesem T(r)umb(p) muss von Anfang gezeigt werden, dass er die Werte der westlichen Welt nicht einfach zerlegen kann.

Beitrag melden
advocatus diaboĺi 30.01.2017, 08:29
2. Die EU muss jetzt endlich reagieren

Es ist perfide, dass sich Trumpf auf Obama beruft, Obamas Visaaussetzung beruhte auf Sicherheitsgründen, die von Trump trägt eine rassistische Handschrift. Als Gegenzug sollte die EU eine Visafreiheit für alle muslimischen Länder einführen. Das würde auch den Schutzsuchenden zugutekommen. Und endlich sollte sich die EU dafür einsetzen, dass die schändlichen Zäune am Balkan abgerissen werden. Denn sie werden in einigen rechtspopulistischen US-Medien bereits instrumentalisiert, da sie angeblich ebenfalls illegale Einwanderer nach Europa aufhalten sollen

Beitrag melden
abc-xyz 30.01.2017, 08:34
3. Handschrift von Bannon

Trumps faschistoide Tendenzen sind zwar bekannt, aber es zeichnet sich mehr und mehr ab, dass Bannon für das stümperhafte Dokument verantwortlich ist (zu mehr als 140 Zeichen ist Trump ohnehin nicht in der Lage). Es ist bezeichnend, dass dieser rechtsradikale Hassprediger und Lügner inzwischen zum Mitglied des nationalen Sicherheitsrat erhoben wurde. Manche sprechen sogar von der Präsidentschafts Bannons und nicht Trumps, was nicht mal ganz so falsch wäre. Bannons Hassseite Breitbart News propagiert seit Jahren diese menschenverachtenden Tendenzen. Dass diese nun zumindest per Dekret umgesetzt werden, ist daher nicht weiter verwunderlich. Beunruhigend ist es aber alle mal. Hier wird der Faschismus des 21. Jahrhundert voll ausgelebt.

Es ist höchste Zeit, dass der Trump/Bannon Faschismus zerschlagen wird und diese Spinner aus dem Weißen Haus geschmissen werden.

Beitrag melden
Cluedo 30.01.2017, 08:34
4. Es macht Mut zu sehen ...

....dass es das andere, das liberale und fortschrittliche Amerika noch gibt, und dass es sich bemerkbar macht. Wir sollten allerdings nicht vergessen: der "Trumpismus" ist eine globale Erscheinung (und da ist Amerika nicht "first") und selbst ein unverhohlen auf die Tötung ungeliebter Mitbürger ("Elemente") spekulierender Machtpolitiker wie Duterte hat hohe Zustimmungsraten bei seinen Wählern. Und bei uns in Europa gibt es ja auch "Möchtegern-Trumps" zur Genüge: von Orban bis Kaczynski, von Farage bis LePen, von Petry bis Höcke.

Beitrag melden
ein_verbraucher 30.01.2017, 08:41
5. Was für ein Gegenwind?

Obama darf das für 6 Monate und bei Trump sind 90 Tage zu viel? Und was? Es trifft auch Piloten und Flugbegleiter/innen? Wie das? Ich dachte das das Flugzeug wie eine Botschaft auch Hoheitsgebiet des jeweiligen Landes ist? Und diejenigen die demonstrieren sind wie schlechte verlierer...

Beitrag melden
nordschaf 30.01.2017, 08:42
6. Haftnotiz für Autokraten: rechtzeitig das oberste Gericht auf Linie bringen!

Eine beeindruckende Reaktion der amerikanischen Bevölkerung. Erstaunlich, wie viele Leute ihren Protest jenseits der Couchen und Like-Buttons kundgetan haben!

Ich fürchte, spannend wirds am Ende, wenn die Fälle vor dem obersten Gericht landen. Durch die parlamentarischen Mehrheiten kann Trump problemfrei konservative Richter ernennen und da bereits die Ernennung unter Obama aufgehalten wurde, gerät das Gleichgewicht im obersten Gericht auf lange Zeit durcheinander. Zweifellos ist die personelle Beeinflussung des obersten Gerichts ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Abbau demokratischer Rechte. Wie man das macht, konnte man ja bereits in der Türkei und - ganz hautnah in der EU - in Polen beobachten. Da muss man sagen, war die PiS geschickter: sie hat das oberste Gericht bereits vorausschauend durch Verfahrenstricks ausmanövriert. Ich bin gespannt, was die amerikanische Bevölkerung macht, wenn Trump den Supreme Court nach seinem Gutdünken besetzt und dort in seinem Sinne geurteilt wird.

Beitrag melden
Ge-spiegelt 30.01.2017, 08:44
7. Indiskutabel

Übertrieben, falsch, herzlos, Gesetze brechend, diktatorisch, Schädigung der Gesellschaft und Politik.
Europas Rechts Populisten sympathisieren mit Trump, das macht sie UNWÄHLBAR. Schlimmer noch, sie wollen Europa schwächen und auflösen, wie Trump mit seinem Wirtschaftskrieg und seiner Brexit Unterstützung.

Beitrag melden
tempus fugit 30.01.2017, 08:45
8. Man könnte hoffen,..

....dass damit der Wahlkampf um den 46. US-Präsidenten begonnen hat!

Beitrag melden
manfredspringfeldt 30.01.2017, 08:45
9. Warum nicht Saudi Arabien??

Was mir auffällt ist, das es nur Staaten sind wo keine Wirtschaftlichen Verbindungen bestehen. Es war immerhin ein Saudi der für das fürchterliche 9/11 Attentat verantwortlich war und kein Bürger aus den jetzigen Staaten die von einer Einreise ausgeschlossen wurden.
Die Wirtschaftlichen Verbindungen bestehen ebenfalls zu UAE und Qatar.
Das zeigt doch mal wieder ganz klar das Wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen.

Beitrag melden
Seite 1 von 66
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!