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Trump und der US-Abzug aus Syrien: "Der Feind kriegt die Stimme"
REUTERS

Mit seinem Syrien-Abzug sagt Donald Trump dem außenpolitischen Establishment in Washington den Kampf an. Doch der US-Präsident verärgert auch Verbündete - und womöglich einen Teil seiner Stammwähler.

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claus7447 14.10.2019, 17:24
30. Interessant .....

Zitat von Allein-Unter-Welpen
haette man aber auch berichten koennen. Abgesehen davon: Trump wurde 2016 WEGEN seines Versprechens die Truppen wieder nach Hause zu bringen gewaehlt. Und anscheinend will man hier in Deutschland nicht wahrhaben das er dafuer auch Unterstuetzung vom Lager der Dem-Waehler - insbesondere ehemaliger Bernie-or-Buster - bekommt! Die Demokraten jenseits Tulsi outen sich gerade wieder mal als Falken - da ist die naechste Wahlniederlage vorprogrammiert.
... vermutlich haben sie gerade wieder ihre Welpen gefüttert! Das Blutbat das jetzt folgt ist ihnen egal und geht ihnen kalt am ArXX vorbei?

Es ist schon interessant mit welchen banalen Ausreden die Trumpelfans sich outen!

Ich könnte ja verstehen wenn Donny das mit allen Beteiligten vorab klären lässt! Allerdings kümmert er sich lieber um Tanz-TV Wettbewerbe als isch abzustimmen, geschweige den die Konsequenzen abzuwägen! Trump - und werter Welpenzüchter: er ist mental daneben - es wird ja berichtet er ist Medikamentenabhängig! Es wird zeit, das der Gesundheitszustand untersucht wird - allerdings am besten - er und sein Vice werden jetzt im Rahmen eines Impeachments angeklagt - das Ergebnis wage ich vorherzusagen!

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timi_moon 14.10.2019, 17:25
31.

Zitat von archivdoktor
Zwischen zwei Tweets über das Gouverneursrennen in Louisiana platzierte Donald Trump am Wochenende seine außenpolitische Botschaft: "Die endlosen Kriege müssen enden!" Finde ich total richtig - diese endlosen Kriege im Nahen Osten, mit Millionen Flüchtlingen, müssen m. E. aufhören. Und wenn die Europäer das anders sehen, sollen sie dort eingreifen und ihre Soldaten an die syrisch-türkische Grenze schicken. Unsere moralische Entrüstung über den Rückzug der Amerikaner ist heuchlerisch - wir sitzen moralisch mit dem gehobenen Zeigefinger ganz oben und möchten, dass die US-Soldaten die Kastanien aus dem Feuer nehmen. Gefragt ist jetzt unser Außenminister, der sollte zusammen mit anderen Europäern aktiv werden und versuchen, die Türken, Russen, Iraner, Syrer und alle anderen die da mitmischen, an einen Tisch bringen und ihnen die europäische Außenpolitik "näher bringen"....!
"..wir sitzen moralisch mit dem gehobenen Zeigefinger ganz oben und möchten, dass die US-Soldaten die Kastanien aus dem Feuer nehmen."
Was ist falsch, wenn man demjenigen, der die Kastanien ins Feuer geworfen hat, es überlässt, sie auch wieder heraus zu holen? Wieso sollte das unsere Aufgabe sein? Wieso lassen sich hier so viele vom Trump an der Nase herumführen?

Schröder kann sein Leben lang anstellen, was er will. Ich werde dem immer dankbar sein, dass er uns aus dem verbrecherischen Irakkrieg raus gehalten hat. Dieser Krieg und der spätere hastige Abzug haben erst zum Entstehen des IS geführt.

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claus7447 14.10.2019, 17:26
32.

Zitat von Fuscipes
"Die endlosen Kriege müssen enden!", da wo er Recht hat, ansonsten nicht mein Fall.
Er hat mit seiner Entscheidung gerade einen neuen angefacht! Ist Ihnen das klar?

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intrasat 14.10.2019, 17:26
33. Da gebe ich Ihnen recht,

Zitat von Fuscipes
"Die endlosen Kriege müssen enden!", da wo er Recht hat, ansonsten nicht mein Fall.
aber so, wie Trump das macht, fängt der Krieg erst richtig an.

Warten Sie doch zwei/drei Monate ab und freuen sich dann, dass Trump alles richtig gemacht hat.

Oder doch nicht?

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mariepirol 14.10.2019, 17:27
34. Das Irrlichtern dieses Mannes wird nie aufhören, solange er in diesem

Amt ist. Beratungsresistent hauen alle ab, die Unheil aufziehen sehen und dann kommen neue Stiefellecker, bis die dies auch nicht mehr aushalten. USA aufgrund des Systems war selten in so einer Krise, denn mit Demokratie hat ja schon der Wahlmodus nicht sehr viel zu tun. Traurig, aber bin immer noch fest davon überzeugt, es hilft am besten diesen Menschen zu ignorieren- wäre Höchststrafe für ihn. Warum verbinden sich die Medien nicht diesbezüglich: " Einfach mal eine Woche kein Wort zu Donald Trump"!

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s.l.bln 14.10.2019, 17:30
35. Haben Sie das Gefühl...

Zitat von archivdoktor
Zwischen zwei Tweets über das Gouverneursrennen in Louisiana platzierte Donald Trump am Wochenende seine außenpolitische Botschaft: "Die endlosen Kriege müssen enden!" Finde ich total richtig - diese endlosen Kriege im Nahen Osten, mit Millionen Flüchtlingen, müssen m. E. aufhören. Und wenn die Europäer das anders sehen, sollen sie dort eingreifen und ihre Soldaten an die syrisch-türkische Grenze schicken. Unsere moralische Entrüstung über den Rückzug der Amerikaner ist heuchlerisch - wir sitzen moralisch mit dem gehobenen Zeigefinger ganz oben und möchten, dass die US-Soldaten die Kastanien aus dem Feuer nehmen. Gefragt ist jetzt unser Außenminister, der sollte zusammen mit anderen Europäern aktiv werden und versuchen, die Türken, Russen, Iraner, Syrer und alle anderen die da mitmischen, an einen Tisch bringen und ihnen die europäische Außenpolitik "näher bringen"....!
...Trump hätte jetzt den Syrienkrieg beendet?
Mein Endruck wär eher, daß das Gegenteil der Fall ist und wenn Assads Truppen erst die Region erreicht haben, bekommt das ganze nochmal eine neue Dynamik.

Trump interessiert sich einen Dreck dafür, wieviele Kriege es gibt und ob die USA evtl. eine Verantwortung für den Mist haben, den sie da unten angerichtet haben.
Der brauchte einfach nur eine medienwirksame Ablenkung, weil ihm die Impeachmentsache über den Kopf wächst. Den interessiert nicht, wieviele Leben seine spontane Entscheidung kostet.
"Sinnlose Kriege beenden" klingt erstmal gut. Tatsächlich hat er einen sinnlosen gestartet und wenn der IS sich wieder formiert, wird das eine längere Angelegenheit.

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lesheinen 14.10.2019, 17:31
36.

Die Briten haben vor dem ersten Weltkrie die Politik der "splendid isolation" verfolgt zwecks Aufrechterhaltung des Mächtegleichgewichts in Europa. Die USA haben nach diesem Krieg so ähnlich ihre Politik ausgerichtet, zumindest bis Roosevelt Präsodent wurde. Sollen die anderen doch ihre Querelen unterenander ausmachen, war die Devise. Hat es etwas genutzt? Nein. Die Geschichte ist bekannt. Trump verfolgt jetzt den gleichen Grundgedanken, aber nicht, um - da muss ich ihm Recht geben - die "endlosen Kriege zu beenden", sondern um unter Missachtung multilateraler Verpflichtungen Wahlversprechungen einzulösen. Für die Innenpolitik der USA mag es sein, dass damit ein Deckel auf einen Topf kommt, für ihre Außenpolitik ist seine Entscheidung der glatter Wahnsinn. Als verlässlicher Partner kann man die USA nicht mehr betrachten. Das gilt für den zivilen Sektor - Weltklimaabkommen von Paris - wie für den militärischen - Afghanistan und naher Osten. Der größte Deal(mak)er aller Zeiten verzwergt auf diese Art und Weise sein Land. Hoffentlich sehen das auch die hillbillies, die ihn gewählt haben.

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freddygrant 14.10.2019, 17:32
37. Er erklärt den Krieg für beendet ...

... und öffnet den Erdogan-Türken die Grenze zum Einmarsch in
Syrien. Diese Chaos und der Krieg und die Schlacht unter den
Beteiligten in Nah-Ost wird für die US-Amerikaner zu einem
mindestens wirtschaftlichen Fiasko führen. Den Türken mit der
wirtschaftlichen Vernichtung zu drohen, wird er schnellstens
wieder vergessen, wenn er mit den wirtschaftlichen Konsequenzen
Ergebnissen konfrontiert wird, welche seine "geopolitischen Deals"
für die ganze USA erbracht haben. God bless America first!

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killertomate 14.10.2019, 17:32
38. Europa

...darf doch gerne seine eigenen Töchter und Söhne in den Krieg schicken. Ich war selbst 12 Jahre Soldat, davon mehr als vier Jahre im Ausland stationiert. Europäer - Briten einmal ausgenommen - werden im allgemeinen als Klugsch* wahrgenommen, welche sich feige und schimpfend hinter anderen verstecken. Nur wenn es um die Moral oder das Platzieren von Rüstungsverträgen geht, dann sind Europäer, allen voran meine deutschen Mitbürger, ganz vorne mit dabei. Diese geheuchelte Entrüstung ist im Grunde widerlich.

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Fuscipes 14.10.2019, 17:33
39.

"Die endlosen Kriege müssen enden!", da wo er Recht hat, ansonsten nicht mein Fall.
Wo bleibt diese Entschlossenheit auf der Strecke, bei den nächsten Rüstungslieferungen, Drohungen, es ist nicht der alleinige Ankündigungswettbewerb eines Einzigen der wiedergewählt werden möchte, - so nicht.
Alles andere als ein EVENT

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