Forum: Politik
Trump und die Khan-Affäre: "Kampf um die Seele der republikanischen Partei"
REUTERS

Barack Obama, John McCain, Paul Ryan: Nach Donald Trumps Attacken gegen die Eltern eines gefallenen US-Soldaten wächst die Kritik am Präsidentschaftskandidaten. Der hat eine Verschwörungstheorie parat.

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demophon 02.08.2016, 10:28
10. Übertriebener Medienrummel

Immer diese einseitigen Berichte - es werden stets ausschließlich einzelne Stimmen zitiert, die Trump hart kritisieren und dann wird dazu auch nur die halbe Wahrheit erzählt.
Ja, Trump hatte einst McCain scharf kritisiert und seine Stellung als Kriegsheld in Frage gestellt, aber warum tat er das? Weil McCain kurz zuvor öffentlich verkündet hatte, alle Trump Anhänger seien "crazies" und die Partei solle verhindern, dass Trump nominiert wird. Dann ist es doch klar, dass Trump sich das nicht so einfach gefallen lässt und zurückkontert. Dieser Zusammenhang wird aber nie berichtet, damit Trump als der darsteht, der gegen McCain stänkerte.

In diesem Fall hier war es doch ähnlich, Herr Khan hat in seiner Rede heftig gegen Trump persönlich ausgeteilt, dann muss er im Gegenzug auch Attacken auf ihn einstecken müssen. Daraus so einen Medienrummel zu machen, ist doch völlig übertrieben.

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Bocuse_AK 02.08.2016, 10:37
11. Mal überlegen ...

Zitat von niklot1147
Der Multimilliardär unterstützt H. Clinton, Das genau ist der Grund dafür, dass sie von vielen Amerikanern verabscheut wird.
Ihr Argument ist also: Ein Multimiliardär (Buffett) unterstützt Clinton, was US-Amerikaner verabscheuen; deshalb wählen sie den Multimiliardär (Trump).
Fällt Ihnen ein klitzekleiner Mangel an Logik in Ihrer "Dialektik" auf?

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s.l.bln 02.08.2016, 10:40
12. einfach reden lassen...

... den Mann.Dann kann Frau Clinton das komplette Wahlkampfbudget einsparen und später in Caritatives investieren.
Unterhaltsam ist es zusätzlich.

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doutdes 02.08.2016, 10:42
13. Geld verdirbt den Charakter ?

Bisher für mich ein dummer Spruch ,auch in Zukunft .Bei Trump drängen sich solche Sprüche geradezu zwangsläufig auf ,denn er ist die charakterliche Garantielosigkeit in Person ,jeden Tag von ihm selbst belegt .

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Celegorm 02.08.2016, 10:42
14.

Zitat von niklot1147
Der Multimilliardär unterstützt H. Clinton, Das genau ist der Grund dafür, dass sie von vielen Amerikanern verabscheut wird. Wer Clinton wählt, wählt Buffett. Dass er jetzt Wähler zur Wahl fahren will, damit sie Clinton wählen, sagt alles.
Lustig ist ja, dass es Clinton permanent angekreidet wird, Millionärin zu sein oder von Millionären unterstützt zu werden, während bei Trump seine Millionen immer als grossartige Leistung herausgestrichen werden, die zeigen sollen, wie toll und clever er doch sei. Was einmal mehr ein bizarrer Widerspruch ist. Aber Logik oder ein stringentes Argument geht Trump wie seinen Anhängern ja eh völlig ab.

Im übrigen, Superreiche sind mir generell nicht sonderlich sympathisch, aber wenn schon ist mir da ein Buffet allemal lieber, dessen Vermögen durch nachvollziehbare Geschäfte entstand, der sich kritisch mit der Vermögensverteilung auseinander setzt und der einen Grossteil davon der Öffentlichkeit überlässt, als ein Trump, dessen unklares, undeklariertes Vermögen durch dubiose Geschäftspraktiken, Betrügereien und Erbschaften entstand und der damit praktisch ausschliesslich sein Ego pflegt, inkl. der jetzigen Kandidatur aus reinem Opportunismus..

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secret77 02.08.2016, 10:43
15.

Wieviele (junge) Menschen wurden in den USA nochmal den Interessen "des Landes" und denen bestimmter Konzerne geopfert? Auch unter Obama und jedem anderen Präsidenten, so wie auch unter Clinton? Und nun wird wegen den üblichen "schaut mich an"- Tiraden Trumps moralisches Entsetzen geheuchelt? Hat man dann also doch noch was gefunden, wo man das ganz große Schauspiel daran aufziehen kann.

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Beat.Adler 02.08.2016, 10:48
16. Die Granden der GOP haben Muffensausen

Die Grossgekopften der Republikaner, der GOP, die heute vorallem old statt grand ist, befuerchten Niederlagen in den Senats -und Kongreswahlen, die gleichzeitig zu den Praesidentschaftwahlen stattfinden. Sie befuerchten die Mehrheiten in den Parlamenten zu verlieren. Es ist nun so, dass Donald Trump, bis zu seiner Wahlniederlage, als der oberste und wichtigste Republikaner von der Oeffentlichkeit der USA wahrgenommen wird. Ein Republikaner aus New York;-)
mfG Beat

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Loddarithmus 02.08.2016, 10:53
17. Mal ganz abgesehen von diesem Fall, ...

Zitat von demophon
Immer diese einseitigen Berichte - es werden stets ausschließlich einzelne Stimmen zitiert, die Trump hart kritisieren und dann wird dazu auch nur die halbe Wahrheit erzählt. Ja, Trump hatte einst McCain scharf kritisiert und seine Stellung .....
... was haben denn sie für eine Vorstellung von Presse? Das ist doch hier nicht der Öffentlich Rechtliche Rundfunk, wo man per Auftrag auf Ausgewogenheit achten muss! Lesen sie halt dazu noch andere Zeitungen, die analog eine gegenteilige Position vertreten (die sie dann aber keinesfalls dafür kritisieren würden, nicht wahr?), dann haben sie ihre Ausgewogenheit.

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dr.w 02.08.2016, 10:54
18. oh yeah

Zitat von demophon
Immer diese einseitigen Berichte - es werden stets ausschließlich einzelne Stimmen zitiert, die Trump hart kritisieren und dann wird dazu auch nur die halbe Wahrheit erzählt. Ja, Trump hatte einst McCain scharf ......
Sie sind schon intensive eingestiegen in die Argumentation der Diktatoren wie Ergodan und derjenigen, die es noch werden wollen - wie Trump: ich bin sehr für differenzierte Meinung und auch ja, sie haben Recht, die Medien in Deutschland sind nicht immer neutral. Aber nichts destoweniger sollte eine Präsident- (schaftskanditat) doch eine gewissen Größe und Gelassenheit besitzen und nicht blind um sich schlagen wie Trump (und auch Erdogan!). Und wenn man sich wehrt, dann bitte doch in einem sachlichen Ton und nicht ausfallend wie Mr. Trump. Bei aller berechtigten Kritik an der Bundeskanzlerin, in dieser Hinsicht können beide, Erdogan und Trump, etwas von ihr lernen.

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egoneiermann 02.08.2016, 11:05
19.

Zitat von demophon
Dann ist es doch klar, dass Trump sich das nicht so einfach gefallen lässt und zurückkontert. Dieser Zusammenhang wird aber nie berichtet, damit Trump als der darsteht, der gegen McCain stänkerte.
Das ist eben Trumps Problem. Er kann keine Kritik aushalten. Und wenn er angegrifen wird, dann ist es ihm politisch egal wie seine Erwiderung ankommt. Er vermischt dabei Politisches und Persönliches und sowas darf bei einem Politiker nicht passieren. Was würde er als Präsident tun, wenn seine Politik von einem anderen Staatsoberhaupt kritisiert würde, auch persönlich werden? Das wäre wahrlich ein Desaster.

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