Forum: Politik
Trump und die Verbündeten: Triumph der Scheinheiligkeit
REUTERS

Donald Trump ist zum ersten Mal als Präsident in Europa. Er wurde empfangen, als sei alles in Ordnung. Das ist eine politische Katastrophe.

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thomas-t-aus-trier 27.05.2017, 08:57
1. Sie sprechen mir aus dem Herzen

Ist keiner der europäischen Staatschef in der Lage, den Bully zurecht zu weisen?

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mborevi 27.05.2017, 09:02
2. Man muss Trump klarmachen, dass ...

... Europa Milliardenforderungen an die USA hat, denn die Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten ist letztlich das Resultat von G.W.Bushs ungerechtfertigtem und in den Sand gesetztem Irakkrieg. Erst diese Destabilisierung das Gebiets hat den Aufstieg des IS ermöglicht. Die Kosten für die Flüchtlingshilfe und die Kosten für die Abwehr des Terrorismus schulden die USA uns. Es dürften hunderte von Milliarden sein. Bitte redet mit Trump endlich mal Klartext!

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genewolfe 27.05.2017, 09:02
3. sehe ich genauso

Was auch zu bendenken ist. Protest und Widerstand aus Europa ist auch der schnellst Weg ihn loszuwerden. Nehmen wir doch mal an es hätte einen Eklat gegeben, VIELE der europäischen Verbündeteten hätten seine NATO Rede verlassen, unter Protest. Sie hätten gedroht, dass sie eine NATO ohne Artikel 5 nicht brauchen und gegebenenfalls eine eigene Verteidigungsorganisation gründen.
Dann wäre Trump ein "Looser" geworden auch in der Sicht der amerikanischen Öffentlichkeit, weil er ohne Not Verbündete verprellt hätte.
Man kann ihn so schlagen, gerade weil er so primitiv ist. Macron hat das mit seinen Händedruck schon verstanden!

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ansv 27.05.2017, 09:02
4.

Trump ist in Europa genau so aufgetreten wie er es im Wahlkampf seinen Anhängern versprochen hat. Im Radio waren gestern Politiker zu hören, die dachten/glaubten/hofften man wäre irgendwie "weiter" - und mir drängte sich das Gefühl auf "weiter" bedeutet für einen Europäischen Politiker "weiter weg vom Wahlversprechen". Sie können nicht damit umgehen, dass jemand einfach authentisch bleibt, egal was passiert. Lügen, herumschwarwenzeln, sagen, was der andere hören will, bloß keine unangenehmen Wahrheiten ansprechen - das ist die Politik Europas. Das Ergebnis ist heute schon in der Türkei zu besichtigen.

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go2dive 27.05.2017, 09:03
5. Ja!!!

Europa ist zu feige. Sie lassen einen Erdogan gewähren, sie lassen einen Trump gewähren - und lächeln immerzu. Niemand begreift, dass manche Menschen dieses als Schwäche betrachten. Aber Europa ist nicht schwach. Das sollte man auch mal unmissverständlich klar machen und Trump/Erdogan nicht die Gewinnerpose überlassen.

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nichtallesglauben 27.05.2017, 09:04
6. aus dem Herzen gesprochen

danke, ich bin überrascht , dass solch ein aufrichtiger Artikel im Spiegel noch möglich ist ,das gibt Hoffnung

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Steve1982 27.05.2017, 09:05
7. Mehr Kontra statt 1 gegen 6

sollte mittelfristig schon sein, klar. Aber ich denke das wird auch so kommen. Wir stehen am Anfang der neuen transatlantischen Beziehungen, da versuchen zunächst die anderen 6 ihn auf die höfliche und argumentative Weise zu erreichen. Wenn das nicht klappt können sie immer noch und werden sie vermutlich auch stärkere Druckmittel aufbauen. Abgesehen vom Bereich der Verteidigung, haben wir diese auch.

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MütterchenMüh 27.05.2017, 09:05
8. Frontalangriff gegen Kaffekränzchen

Europa zu schwach? Da spricht in der Tat einiges dafür.
27 unter einen Hut? Haben wir schon bei der Flüchtlingskrise gesehen, dass Solidarität an seine Grenzen stößt.

Ministerin Zypries durfte in Washington ebenfalls den eisernen Willen der Administration spüren, dass Handelsungleichgewicht nicht länger zu akzeptieren.

Mittelfristig muss Europa wohl den feinen elitären Debatierzirkel, der immer einen Muff von Kaffeekränzchen versprüht, verlassen.

Von Trump lernen wir: Direkt geht immer (und kommt bei den eigenen Wählern auch noch gut an)!

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Mister Stone 27.05.2017, 09:07
9.

Irgendwie gefällt mir, wie dieser Trump unsere Hampelmänner und die Hampelfrau vorführt. Er demonstriert und offenbart, was sie wirklich sind und schon immer waren, auch wenn sie es zu Zeiten von Clinton, Bush und Obama hinter diplomatischem Gegrinse verschleiern konnten: Rückgratlose Marionetten.

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