Forum: Politik
Trump und die Verbündeten: Triumph der Scheinheiligkeit
REUTERS

Donald Trump ist zum ersten Mal als Präsident in Europa. Er wurde empfangen, als sei alles in Ordnung. Das ist eine politische Katastrophe.

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mettwurstlolli 27.05.2017, 12:01
250. Danke

Diese Kolumne spricht mit Ausnahme dem Herzen.
Courage u d eine klare Haltung sind offenbar zu viel verlangt von unseren (Ohn)mächtigen.

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shanda 27.05.2017, 12:01
251. Ausgezeichneter Kommentar

Ausgezeichneter Kommentar und ein Armutszeugnis für Europa. Ich habe auch lange darüber nachgedacht, ob sich die Europäer bei den offiziellen Terminen einfach nicht auf sein Niveau herablassen wollen, um den Anstand zu wahren. Aber das ist ein riesiger Fehler, da es Trump und seinen Anhängern nur auf den Schein ankommt, der Diplomatie hinter verschlossenen Türen können sie nicht folgen. Visuelle Signale auf dem öffentlichen Parkett hätte man auch platzieren können, ohne ihm mit demselben rüpelhaften Verhalten zu begegnen, das er an den Tag legt, und sie wären unbedingt erforderlich gewesen!

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zensurgegner2017 27.05.2017, 12:02
252.

Auch dieses Jahr kassiert Luxemburg 3,5 Milliarden von konzernen ab, da man stelvertretend für die EU Steuerdumping Persilbescheide ausgibt.
Je nach Schätzung verliert die EU bis zu 100 Milliarden Steuern im Jahr, dafür kassiert Luxemurg 3,5 Milliarden.

DAS entspricht dem Gegenwert von 2 Millionen Vollzeitstellen

In der EU haben wir mit Irland und den Niederlanden zwei weitere Schwergewichte der international erfolgreichtsen Steuerdumper

Wir wissen das alle
Was machen wir?
Wir diskutieren über inclusion
Wir diskutieren über die ungerechte Verteilung von lohn
Wir diskutieren über 1 Millione mehr für Flchtlingsbildung
....
Wer soll solche Staaten ernst nehmen

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sanchopansa 27.05.2017, 12:02
253.

Zitat von franz.v.trotta
Im Blick auf Trump von einem "Triumph der Scheinheiligkeit" zu sprechen, ist völlig abwegig, ja absurd. - Die Scheinheiligkeit haben andere gepachtet: die Junckers, die Tusks, die Stoltenbergs und Merkels etwa, wenn sie Schlussstatements nach ergebnislosen bzw. gescheiterten Verhandlungen abgeben.
Zitat: Trumpismus ist das Recht des Stärkeren, des Reicheren, es ist politischer Darwinismus, es ist der Triumph der Scheinheiligkeit und der Gier und der Lüge über die Demokratie.

Im Kontext wird das vielleicht klar: Der Triumph der Scheinheiligkeit konnotiert mit den anderen zitierten Fakten ist wohl gemeint. Jemand, der zum Papst geht und demütig verspricht, das ihm übergebene Buch genau zu lesen, um dann wieder zur Tagesordnung überzugehen und einfach weiterzurüpeln, ist wohl mindestens in dem Punkt scheinheilig. Im übrigen sind die anderen Bilder "Recht des Stärkeren", "politischer Darwinismus", "Gier und Lüge über die Demokratie" viel gravierender. Das ist die Basis des Charakters von Trump und vor diesem Hintergrund wäre Scheinheiligkeit lediglich ein Kavaliersdelikt.
Das Muster, Merkel und andere als noch schlechtere Beispiele für eine Behauptung herbeizuziehen, kehrt immer wieder, getoppt von der Beschwerde über die schlechte Behandlung Trumps in den deutschen Medien.
Ich denke, der Witz dabei ist, dass sich die Anhänger Trumps so gern in Larmoyanz ergehen und nicht sehen, was das Problem ist.

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luny 27.05.2017, 12:02
254. Hart

Zitat von die-metapha
Sie haben absolut recht - woher aber kommt diese völlige Blindheit und das verschliessen vor Realitäten. Wie ein Kind, dass sich durch das Zuhalten der eigenen Augen suggeriert, es würde vom Gegenüber nicht gesehen werden.
Hallo Die-metapha,

es mag für viele hart sein, daß der republikanische Präsident-
schaftskandidat die Wahl gewonnen hat und nicht die
Präsidentschaftskandidatin der Demokraten.

Das ist jedoch die Realität.

Darüber kann man sich nun endlos aufregen oder das Ergebnis
akzeptieren.

LUNY

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urmedanwalt 27.05.2017, 12:02
255. ich sehe das anders

Die Diskussionen über appeasement gab es ja auch schon bei Hitler, unserem GröFaZ. Der entscheidende Unterschied ist, dass Hitler den Staat zu seiner Diktatur umbauen konnte. Das wird dem jetzigen PotUS nicht gelingen. Er wird eine gruslige Episode der Geschichte bleiben. Ich bin froh, dass wir trotz aller Eigenwilligkeiten am Rande Europas (Orban, Putin, Erdogan) einigermaßen rationale Politiker haben, die sich nicht auf das Krawallniveau von DT herabbegeben. Ich bin sicher, dass man ihm hinter den Kulissen genau klargemacht hat, was für uns geht und was nicht. Dass man ihn im Mittleren Westen für den großen Zampano hält, lässt sich nicht verhindern. Wichtig ist, dass er in max. 4 Jahren eine Episode sein wird. Und das schaffen wir.

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wunni2010 27.05.2017, 12:02
256. Die Europäer sind Schlappschwänze !

Peinlich wie sich die europäischen Führer präsentieren , besonders der Franzose wirkte besonders angepasst ?
Und die anderen sind nicht viel besser , dann noch einen Führer eines 500.000 Einwohner Landes anrempeln
und schon ist man in der Presse . Die EU und die EU Länder machen sich einfach nur lächerlich !

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spon_2781702 27.05.2017, 12:03
257.

Zitat von mborevi
... Europa Milliardenforderungen an die USA hat, denn die Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten ist letztlich das Resultat von G.W.Bushs ungerechtfertigtem und in den Sand gesetztem Irakkrieg. Erst diese Destabilisierung das Gebiets hat den Aufstieg des IS ermöglicht. Die Kosten für die Flüchtlingshilfe und die Kosten für die Abwehr des Terrorismus schulden die USA uns. Es dürften hunderte von Milliarden sein. Bitte redet mit Trump endlich mal Klartext!
Diese Kröte sollte an Europa zahlen
Wer Weltpolizist sein will, soll auch die Kosten tragen
Unsere liebevolle Toleranz sollte honoriert/bezahlt werden.

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carlitom 27.05.2017, 12:03
258.

Zitat von caty24
Man tritt einem Gast nicht ins Schienbein(Obama Besuch) und erwartet dann von Trump Entgegenkommen. Das war eine instinktlose Zumutung.
Ach Gottchen, für Trump sind schon die Demokratie und der Rechtsstaat eine Zumutung. Sie meinen also, man sollte mit ihm umgehen wie mit einem aggressiven Irren, dessen Medikamente ausgegangen sind? Guter Ansatz.

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chilischweiz 27.05.2017, 12:06
259. wie wahr...

Zitat von franz.v.trotta
Im Blick auf Trump von einem "Triumph der Scheinheiligkeit" zu sprechen, ist völlig abwegig, ja absurd. - Die Scheinheiligkeit haben andere gepachtet: die Junckers, die Tusks, die Stoltenbergs und Merkels etwa, wenn sie Schlussstatements nach ergebnislosen bzw. gescheiterten Verhandlungen abgeben. Wenn sie ihre Floskeln, ihre Beschönigungen und Euphemismen absondern, um die Öffentlichkeit irrezuführen. - Trump ist direkt und mitunter grob, aber man weiß, woran man bei ihm ist. Wer könnte das von einem Juncker, einem Schäuble, einer Merkel sagen?
Trump ist der Mensch gewordene Test der These, dass die Welt so komplex geworden ist, dass seriöse Meinung nur abgewogen und kompliziert geäussert werden kann. Ich denke, es ist Aufgabe demokratischer Politik, die Komplexität der Welt auf nachvollziehbare Formeln herunter zu brechen. Wer das nicht kann, ist nicht mehrheitsfähig... und das ist gut so!

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