Forum: Politik
Trump und die Verbündeten: Triumph der Scheinheiligkeit
REUTERS

Donald Trump ist zum ersten Mal als Präsident in Europa. Er wurde empfangen, als sei alles in Ordnung. Das ist eine politische Katastrophe.

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menton 27.05.2017, 12:35
300. alles richtig, aber was kommt nach Trump?

Natürlich ist Trump ein ungehobelter Dummkopf. Das kann jeder lesen und hören. Insoweit stimme ich mit der überwiegenden Meinung im Forum - möglicherweise sogar der Weltbevölkerung(?) überein.

Ich glube aber, dass der Trump-Effekt mit dem Ende seiner (hoffentlich nur kurzen) Regentschaft nicht endet. Es wird vielmehr schwierig für einen Nachfolger, die großen Ankündigungen und Versprechen Trumps (auch wenn es sich nur um heiße Luft handelt) unberücksichtigt zu lassen. Denn in der Erinnerung der Wähler werden diese verbleiben und es wird auch ein Nachfolger hieran gemessen. Jemand, der dann moderatere Töne anschlägt, wird sich nicht durchsetzen können.

Den Optimismus, der hier oft durchscheint - Trump wird's nicht lange machen und dann wird wieder alles gut- - ann ich deshalb nicht teilen. Wir leben bis auf Weiteres in einer gefährlichen Zeit!

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Methusalixchen 27.05.2017, 12:36
301. Schlimm, aber nichts neues

Dass so viel Ungezogenheit gut durch die Welt kommt, daran ist die Wohlerzogenheit schuld.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

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wolly21 27.05.2017, 12:36
302. Wie stellen Sie sich das vor?

Zitat von jowitt
"Wir" haben uns ganz sicher nicht an die willkührlichen Grenzen gewöhnt. Sie vielleicht, aber nicht "wir". Warum soll eine Welt ohne Grenzen denn unsicher sein? Gerade der Nationalgedanke führte und führt doch immer wieder zu fürchterlichen Kriegen. Was hat das denn mit Sicherheit zu tun? Und: Was sind denn "Mehrheitsgesellschaften"?
"Lasset die Kindlein zu uns kommen, woher auch immer, wer auch immer" ???
Und dabei auch:
"Sie säen nicht, sie ernten nicht, aber der Himmel der EU ernähret sie doch" ?

Ist DAS Ihre Vorstellung?

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steingärtner 27.05.2017, 12:37
303. Spricht besser englisch?

Zitat von ohnefilter
Er verfolgt klare nationale Ziele und spricht besser Englisch als die EU-Truppe, abgesehen von May. Kein Wunder, daß so etwas einschüchternd wirkt.
Sind sie sich da sicher ? Es wurde von englischen Muttersprachlern auch schon anderes berichtet.

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nordseewelle1966 27.05.2017, 12:39
304. Mc Donald

Trump ist gar nichts vorzuwerfen. Er ist transparent und genauso wie er sich seit wir ihn kennen gibt.
Den europäischen Staats- und Regierungschefs muss man ihr Verhalten vorwerfen. Im NATO HQ wäre ich als Kanzler bei der Rede Trumps einfach gegangen. Sich wie ein kleines Schulmädchen behandeln zu lassen kann doch nicht wirklich wahr sein.
In Italien hätte ich ihm gesagt:" Donald, ab sofort G6."
Wo ist unser Selbstbewusstsein geblieben? Wo verteidigen wir unsere Interessen?
Wir sind ein Staat, der alles mit sich machen lässt. Es scheint aber System zu haben, wir ja auch Herrn Erdogan noch weitere zwei Wochen einräumen.

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carlitom 27.05.2017, 12:39
305.

Zitat von franz.v.trotta
"Merkels Obama-Show" so titelte BILD-online anlässlich der Kirchentags-Veranstaltung. Zu Recht. - Bei dieser Veranstaltung handelte es sich um eine Wahlkampf-Veranstaltung für die CDU. Nebenbei wollte Merkel Mr. Trump brüskieren. Das ist ihr gelungen. - Mr. Trump hat deutschen Boden nicht betreten. Das ist ein Zeichen. - Waren das wirklich erfolgreiche Tage für Mme. Merkel? mal abgesehen von den tollen Fotos?
Ja, gerade wenn Sie es so schildern, finde ich das sogar sehr erfolgreich. Ist das nicht genau das, was der Autor fordert? Dass man Trump entgegentreten muss? Hat sie getan. Auf eine feine und gemeine Weise. Hut ab.

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karl-ecker 27.05.2017, 12:41
306. Was will die Presse?

Die Presse hat sich im Allgemeinen , Ausnahmen bestätigen die Regel, den Schmähungen der geistig nicht sehr regen Riege Merkel - GroKo -Minister mit Publizierung derer Beleidigungen gegen den Mann während seines Wahlkampfes und auch nach seiner Nominierung als Prasident dem Schmutzgerede zur Verfügung gestellt. Die USA jedoch ist die einzige Supermacht, die den schwachen und großmauligen politischen Führern der wehrlos bis wehrarm geführten Europäischen Staaten im Ernstfall konventionellen und atomaren Schutz gewähren könnte, sieht man mal von den paar hundert A-Bomben Frankreichs und Englands ab, weilche sich ja auch schon länger einem gesamt- euroäischen Schutz eher verweigern als dafür sind. Die Wirtschaftskraft Europas wird gewaltig einbrechen, sowohl Exporte in den Dollarraum wegen zu erwartender hoher Schutzzölle für Importe dort und das eurosystem- gestützte Handelsvolumen welches über die deutschen Targetsalden finanziert wird mit einer Dreiviertel Billion Euro im Soll, damit das schlichte Volk die dummen Sprüche der Politiker über die hohen Exportüberschuesse weiter schluckt und die Dumpfbacken weiter wählt, die selbige mit eigenen Kreditmitteln über die Bundesbank gezwungenermaßen selbst finanzieren. Beim Erwachen wird sein Heulen und Zähneklappern. Dann kann sich die Merkel hinter ihrem Erneuerbaren Energieblödsinn verstecken und mit dem Klimaverhinderungswandel die Abwärtskurve der Umsätze und Erträge der Deutschen Wirtschaft schön reden. Wenn es denen aber zu dumm kommt, sorgen die dafür, dass die Schöpnrednerin endlich aus der poltischen Verantwortungt entlassen wird. Dieser Zeitpunkt ist nicht mehr fern und Gott sei es gefiffen unde getrommelt, wenn es soweit ist.

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eva_in_Rom 27.05.2017, 12:42
307.

Was für ein schwachsnnier Kommentar. Trump wurde empfangen wie es sich gehört, mit Respekt, so tun es diejenigen die Erziehung und Stil haben... Zudem war es seine erste Europa-Reise als Präsident, Trump hat die Chance bekommen zu zeigen wer/wie er ist. In den USA schämt man sich seiner übrigens zutiefst, nicht nur wegen seiner (fehlenden) Manieren, sondern auch z.B. wegen seines "bad, very bad" Kommentars - in den USA weiß man, dass BMW und Konsorten nur wenige % des Automarktes ausmachen - und dass an den deutschen Autobauern tausende von Arbeitsplätzen in den USA hängen...

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h.kuebler 27.05.2017, 12:44
308. Nein, das war nicht klug

Ob es die allerbeste Idee war, zeitgleich Obama hierher einzuladen und ihm hunderttausendfach zu huldigen, das möchte ich mal bezweifeln. Das konnte für den Egomanen Trump nur eine Provokation sein. Seit seiner Amtsantrittsrede wissen wir, wie eifersüchtig er reagiert. Er ist der große Donald, er versammelt die größte Zuschauermenge ever, er ist der Boss. Das musste er jetzt den Ignoranten Europäern natürlich richtig deutlich machen. Das muss schon klar sein, wer hier der mächtigste Mann der Welt ist.

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wolke:sieben 27.05.2017, 12:44
309. Der Besuch von Donald Trump

....zeigt unmissverständlich auf wie schwach die Europäische Union ist. Donald hat alle aufgescheucht wie Hühner und diese Weicheier von Politiker werden noch lange über diesen "Besuch" gaggern. Wenn es Deutschland nicht gäbe würde es sowieso keine Europäische UNION geben, da alle anderen eh nur von der Brust Deutschlands saugen!!!

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