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Trump und Jared Kushner: Vom Schwiegersohn zum Chefberater
REUTERS

Hinter den Kulissen zog Jared Kushner bereits die Strippen. Jetzt will der künftige US-Präsident Donald Trump seinen Schwiegersohn offenbar auch offiziell zum Chefberater ernennen. Rechtlich ist die Personalie umstritten.

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leonidasng 09.01.2017, 22:52
1. Gute Entscheidung

Nach allem was man über Jared Kushner und seine Familie liest, kann man sich keinen besseren Berater wünschen. Glücksfall für Trump ihn zu haben.

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hador2 09.01.2017, 22:59
2. Mal ehrlich...

...er und Ivanka werden ohnehin massiv in die Politik von Trump eingebunden sein. Die einzige Frage ist ob das offiziell oder inoffiziell passiert. Mir selber ist da eine offizielle Rolle fast lieber, zumindest gibt es dann eine gewisse Handhabe und gewisse Regeln für das Ganze. Nicht toll, aber die Alternative ist, dass endgültig alles inoffiziell im Trump Tower oder in Mar-a-Lago abläuft.
Davon mal abgesehen: Hillary Clinton hatte während Bill Clintons erster Amtszeit auch eine offizielle Beraterrolle nämlich die für Gesundheitsfragen. Ist zwar nochmal was anderes als die Rolle von Kushner, aber damals hat auch keiner gejammert (ausser den Republikanern).

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snow.fox 09.01.2017, 23:13
3. Hmm....

Zitat: " ....und sich aus Regierungsangelegenheiten heraushalten, die seine finanziellen Interessen berührten, sagte Anwältin Jamie Gorelick."

Leicht gesagt.
Wer weiss denn, was sich hinter den Kulissen abspielen wird.
Dieser Argwohn gilt natürlich auch für Trump und sein "reiches" Team.
Klar kann man sagen... nein, wir machen sowas nicht... aber es gibt genügend Möglichkeiten, diesen Vorsatz zu umgehen.
Dann könnte ich auch an den Osterhasen glauben.
Deren ganzes Leben bestand darin, sich Vorteile zu verschaffen, sie werden damit nun nicht plötzlich aufhören.
Seit Jahren verweigert Putin Trump den Bau eines High Towers in Russland... mich würde es nicht verwundern, wenn er nun bald die Genehmigung dafür bekäme.
So und ähnlich wird es bei allen innerhalb der Mannschaft ablaufen... dabei kommt ihnen die gegenwärtige saloppe Eignungsüberprüfung ja nur zu Gute.

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obelix236 09.01.2017, 23:22
4. Das stinkt doch zum Himmel

Ein besseres Beispiel für Vetternwirtschaft ist wohl kaum zu finden. Wenn Trump so weitermacht, wird er die vier Jahre als Präsident nicht überstehen.

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eunegin 10.01.2017, 06:34
5. demokratisches Entwicklungsland

Schade. Die USA. Einst Vorzeigedemokratie. Jetzt mit großen Schritten zurück und mehr und mehr balkanisiert. Dumm für uns, dass wir eben alle von den Machenschaften der Großen abhängen, egal ob das nun Russland, China der die USA sind. Neuerdings spielt auch der starke Mann aus Ankara seine Karten aus. Da hilft nur ein einiges Europa, aber das bekommen wir ja nicht hin und sind drauf und dran selbst das zu demontieren. Selbst hierzulande schreit man ja nach einem "starken Mann". Was in der Regel kräftig schief geht. Man darf sich Sorgen machen.

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Hinrich7 10.01.2017, 06:51
6. die Reps sind wenigstens

ehrlich. Verwandte und Bekannte sind weltweit für Politiker tätig, Trump hat nie etwas verschwiegen, sondern er näht jetzt klare Kante. Jeder wußte vorher was ihn erwartet, eine vorwiegend weiße, zornige Mehrheit die sich zurückgesetzt fühlt. Unser Politikbetrieb sollte daraus lernen bevor es zu spät ist und die Trumpmania auch in Europa Einzug hält.

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upalatus 10.01.2017, 06:56
7.

frei nach sister sledge: We are family!
Die Kim-jongs, kasachische Clans und dergleichen Familienbetriebe praktizieren diesselbe Art Nahversorgung seit Jahrzehnten erfolgreich. Warum dann nicht auch The Trumps?

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Hinrich7 10.01.2017, 07:20
8. die Reps sind wenigstens

ehrlich. Verwandte und Bekannte sind weltweit für Politiker tätig, Trump hat nie etwas verschwiegen, sondern er näht jetzt klare Kante. Jeder wußte vorher was ihn erwartet, eine vorwiegend weiße, zornige Mehrheit die sich zurückgesetzt fühlt. Unser Politikbetrieb sollte daraus lernen bevor es zu spät ist und die Trumpmania auch in Europa Einzug hält.

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Tiananmen 10.01.2017, 07:28
9.

"Hinter den Kulissen zog Jared Kushner bereits die Strippen. Jetzt will der künftige US-Präsident Donald Trump seinen Schwiegersohn offenbar auch offiziell zum Chefberater ernennen. Seine Tochter Ivanka zieht sich zurück..."

Offenbar eine kluge Frau. Lässt ihren Mann den Kopf hinhalten und zieht an seiner statt im Hintergrund an den richtigen Strippen...

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