Forum: Politik
Trump und Russland: Obamas Gift
REUTERS

Immer neue Russland-Details belasten Donald Trump, sein Justizminister gerät wegen zweier Treffen mit dem russischen Botschafter schwer unter Druck. Ein Manöver Barack Obamas wird für die neue Regierung zum Fluch.

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walligundlach 03.03.2017, 11:22
250. Die

So lange diese Informationen nicht mehr sind als Gerüchte, sollten sie von den großen Medien, die für sich das Bemühen um Wahrheit beanspruchen, investigativ durchforstet werden. Hoffentlich fängt damit endlich jemand an!!

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timi_moon 03.03.2017, 11:24
251.

Zitat von wopress1104
Obama hinterlässt doch jede Menge Probleme. In Syrien wurde der IS und Al Kaida unterstützt. In der Ukraine wurden die Unruhen von ihm initiiert. Im Inland hat er die gesamte Infrastruktur voll an die Wand gefahren. Obama ist auch für das Flüchtlingsproblem aufgrund seiner Unterstützung der Terroristen in Syrien verantwortlich. Wenn die USA wirklich ein freies Land sind, dann muss jede Person das Recht haben sich mit wem auch immer zu treffen. Das geht niemanden etwas an. Gibt sei Dank haben wir noch dieses Recht hier in Deutschland.
Wenn Sie in Deutschland der neu ernannte Wirtschaftsminister wären, und es käme heraus, dass Sie sich, heimlich, mit ... sagen wir mal dem chinesischen Wirtschaftsminister getroffen haben. Gleichzeitig hätten Sie das, in einer öffentlichen Anhörung, abgestritten, was wäre dann hier wohl die Diskussion, wenn dieser Minister auch noch von der Gegenpartei Ihres Meinungsspektrums käme? Ihre Beiträge zur Diskussion möchte ich gar nicht lesen wollen. Abgesehen davon gibt es in den USA den Logan Act. Der verbietet, per Gesetz, Nicht-Regierungsmitgliedern, die Kontaktaufnahme zu fremden Regierungen. Wenn ein Regierungsmitglied solche Kontakte öffentlich leugnet, aber Beweise für das Gegenteil vorliegen, dann "geht das niemanden etwas an"? Ich warte auf Ihre Antwort.

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rudi_ralala 03.03.2017, 11:26
252.

Zitat von kajoter
Ich wusste jahrzehntelang Atomwaffen in 5 km Entfernung zu mir - und wissen Sie was? Ich habe es eingesehen, weil Kalter Krieg herrschte und weil diese Waffen offensichtlich erfolgreich abgeschreckt haben. Und wenn Sie Deutschland wegen der amerikanischen Streitkräfte, die Bestandteil der NATO sind und bereits massivst abgebaut wurden, als besetztes Land bezeichnen, müsste sie etwa 50 andere Länder als ebenfalls besetzt bezeichnen, u.a. Großbritannien, Italien, Griechenland, Japan etc. - Ihr Argumentationsproblem ist offenkundig: Derartige Streitkräfte haben nur dann Besatzungsstatus, wenn das Land selbst über eine kompatible Staatsform verfügt (was in D nicht zutrifft) und wenn sich die besetzenden Truppen selbst als Besatzungstruppen verstehen. "Komischerweise" verstehen sich aber viele davon als Freunde, von denen sogar einige in ihrem Rentenalter nach D zurückkehren, weil sie sich hier heimisch fühlen. Machen das Besatzungstruppen?
Griechenland hat noch auf Kreta, in Souda einen Natostützpunkt der nur von der US Navy genutzt wird. Den Luftwaffenstützpunkt in Elliniko hatten die Griechen schon vor mehr als 12 Jahren gekündigt, zum Nachteil der Kneipiers in der Nähe.

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observatorius 03.03.2017, 11:26
253. Obamas Intrigen...

... sind eines Friedensnobelpreisträgers unwürdig. Wer die Beziehungen zwischen den Atomsupermächten USA und Russland weiter vergiftet spielt mit dem Weltuntergang.

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capote 03.03.2017, 11:27
254. Aspekte

Die Sache hat mehrere interessante Aspekte:

1) Die Politiker lügen nicht, weil Sie was Falsches gemacht haben, die lügen einfach grundsätzlich und aus Gewohnheit.

2) Die Totalüberwachung von Trumps Team während des Wahlkampfes

3) Für was haben die sich eigentlich mit den Russen getroffen? Die neue Russlandpolitik ist doch schon längst wieder die alte, Russland soll die Krim rausgeben, die USA unterstützen weiter die sogenannten Rebellen in Syrien etc.pp.

4) Wahlkampfhilfe für Trump? und wo draus soll die Bestanden haben? Um irgendwelche unangenehmen Fakten über Hillary Clinton auszuplaudern müssen die Russen keinen Kontakt mit Trumps Wahlkampfteam aufnehmen. Das ist doch schon vom Ansatz her dummes Zeug

5) Es ist anzunehmen, dass die Russen über Trump enttäuscht sind, Die Russen haben Obamas Diplomatenausweisungen und neue Sanktionen unbeantwortet gelassen Dank gutem Zureden von Flynn und nun ist alles so, wie es immer war, Vielleicht lassen die Russen nun klammheimlich die ganzen Lügen auffliegen.....

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reflektiert_ist_besser 03.03.2017, 11:28
255. ihnen ist der Unterschied ...

Zitat von walligundlach
So lange diese Informationen nicht mehr sind als Gerüchte, sollten sie von den großen Medien, die für sich das Bemühen um Wahrheit beanspruchen, investigativ durchforstet werden. Hoffentlich fängt damit endlich jemand an!!
ihnen ist der Unterschied zwischen Gerüchten und Tatsachen schon klar?
(1) Sessions hatte Kontakt mit russischen Vertretern, das gibt er jetzt SELBST zu.
(2) Sessions versicherte bei seiner Anhörung im Senat /*unter Eid*/, im Wahlkampf niemals Kontakt zu russischen Vertretern gehabt zu haben.
Das sollte sogar für die Trump-Fanboys als Fakt genügen. Also nix mit Gerüchten. Klarer geht es nicht.

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timi_moon 03.03.2017, 11:30
256.

Zitat von Backs
Wer hat im Hintergrund das Interesse an dieser neuen Kampagne der Kommunistenhatz, die von der New Fake Times ausgeht? Die allen Ernstes glaubt, das Trump ein "Pudel Putins" sei. In ihrer Rechthaberei für ihre völlig vergurkte Kampagne für Hillary Clinton drehen die jetzt völlig durch. Die Redakteure dieser Parteizeitung könne nicht verlieren und zeigen diesen üblen US-nationalistischen Charakterzug. Die sind so ewiggestrig, dass sie noch nicht einmal merken, dass der Kommunismus 1990 mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ebenfalls zusammenbrach und einer demokratischen Regierungsform in Russland Platz machen musste. Die hetzten nach wie vor gegen ein kommunistisches Russland. Völlig meschugge. Mich erinnern diese US-Nationalisten an alte Nazis, die noch heute an das grossdeutsche Reich glauben. Was allerdings den Spiegel veranlasst, diesen Unsinn zu kolportieren, befremdet. Das ist so schmuddelig, dass ich mir mit Gedanken darüber nicht den Kopf dreckig machen will.
"Das ist so schmuddelig, dass ich mir mit Gedanken darüber nicht den Kopf dreckig machen will."
Dafür haben Sie mit Ihren Gedanken diese Diskussion "dreckig" gemacht.

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adal_ 03.03.2017, 11:30
257. Weltmacht

Zitat von dieter_flieger
Darf zwischen zwei Weltmächten nicht mehr geredet werden??
Trumps russophile Helfer waren vor der Wahl noch keine Weltmacht, vermute ich mal. :-)

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Ursprung 03.03.2017, 11:32
258. Putin Trump Wallstreet

Mit dem selbsternannten Gegner eines Staates Kontaktgespraeche zu fuehren ist allemal fuer uns alle besser, als mit Atomsaebeln rasseln.
So gesehen scheint Trump schon klug gewesen zu sein, bevor er Staatsmann wurde.
Das Ganze sieht mir derzeit eher nach einem backlash von Wallstreet-Kreisen aus, die die Zeit zurueckdrehen moechten dahin, als die noch glaubten, ihre Interessenkandatin Clinton sei sicher placiert.
Gott sei Dank: der amerikanische Waehler hat dennoch das kleinere Uebel gewaehlt. Ich bin ihm (noch) dankbar dafuer.
Im Uebrigen hielte ich es fuer uns Europaeer besser, Russland dem Trump eher zu verleiden und selbst mit Putin gute Geschaefte zu machen, solange die Wallstreet noch damit abgelenkt ist, den ihr varhassten Praesidenten abzusetzen zu versuchen.
Wallstreet ist fuer uns um Laengen desastroeser, als es Putin je sein kann.

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Emderfriese 03.03.2017, 11:32
259. Demokraten unter sich

Zitat von kajoter
Natürlich ist nichts konkret bewiesen, sonst wäre Trump nicht mehr im Amt. Im Moment wird eben recherchiert - so nennt man das. Aber nach dem jetzigen Kenntnisstand verfügten 6 wichtige Personen der Trump-Administration über enge Russland-Kontakte, wovon zwei der Lüge überführt wurden. Und das ist mehr als nur ein Anfangsindiz. Die eigentliche Verbindung ist Geld - wie fast immer. Russlands Oligarchie ist immens reich geworden und wurde damit interessant für diejenigen, denen gute Deals über alles geht. Dass daher die politische Spitze Russlands ein starkes Interesse an einem Wahlsieg Trumps hatte, ist völlig plausibel. Und dass Trump im Wahlkampf ebenfalls versöhnliche Töne anschlug, ebenso. (Hatte er doch gerade ein Anwesen in Florida, das er für 40 Mio. gekauft hatte, an einen russischen Oligarchen für 100 Mio. weiterverkauft - siehe: https://www.youtube.com/watch?v=HwO_uIOZekE Dass die Amerikaner Trump gewählt haben, hatte zur Folge, dass er in sein Amt eingeführt wurde. Dass er danach als sacrosanct erklärt wird, dass die Presse nicht über ihn und seine Lügen berichtet, dass die o.a. Russland-Verbindungen unter den Teppich gekehrt werden, das alles war nicht Bestandteil der Wahl, sondern das ist Bestandteil der Recherche, ob er für das Amt tatsächlich geeignet ist. Nach Ihrer Logik müsste ein Erdogan auf Lebenszeit wie ein Sultan regieren dürfen, weil es ja ansonsten schlimme Unruhen unter seinen Anhängern geben könnte. Sehr schwaches Argument, das offenbart, dass Sie alles andere als ein Demokrat sind.
"Natürlich ist nichts konkret bewiesen, sonst wäre Trump nicht mehr im Amt. Im Moment wird eben recherchiert - so nennt man das.
(...)
Dass er danach als sacrosanct erklärt wird, dass die Presse nicht über ihn und seine Lügen berichtet, dass die o.a. Russland-Verbindungen unter den Teppich gekehrt werden, das alles war nicht Bestandteil der Wahl, sondern das ist Bestandteil der Recherche, ob er für das Amt tatsächlich geeignet ist. Nach Ihrer Logik müsste ein Erdogan auf Lebenszeit wie ein Sultan regieren dürfen, weil es ja ansonsten schlimme Unruhen unter seinen Anhängern geben könnte.
Sehr schwaches Argument, das offenbart, dass Sie alles andere als ein Demokrat sind."

Interessant. Es ist nichts bewiesen, aber man kann schon mal den gewählten US-Präsidenten demontieren - bis er aus dem Amt gegangen, gehebelt oder gejagt ist.
Das sagt viel über IHR Demokratieverständnis aus.
Und noch das (es muss sein, weil man sonst der Konspiration mit dem "Reich des Bösen" verdächtig ist):
Ich bin kein Trump- oder Putin-Fan. Ich halte Trump für ebenso gefährlich wie seine Widersacher. Trump ist Anti-Demokrat.
(reicht das? Schlimm genug, diese Zeilen anfügen zu müssen...)

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