Forum: Politik
Trump und seine Top-Berater: Chaos und viel Spaß dabei
REUTERS

Die Trump-Administration hat die kommissarische Justizministerin gefeuert. Sie stellte sich gegen das Einreiseverbot. Kein Einzelfall: Das politische Washington leistet immer offener Widerstand gegen den machthungrigen US-Präsidenten.

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w-j-s 31.01.2017, 11:32
180. Wieso Chaos? Das der Staatsstreich des Stephen Bannon

Stephen Bannon, bis vor kurzem Herausgeber einer Internetseite für neonazistische Propaganda, ist offensichtlich der Kopf hinter Trump, der dessen Narzissmus dazu nutzt, seine Ziele durchzusetzen.

Was hier abläuft ist ein Putsch. Es geht klar gegen Gewaltenteilung, unabhängige Justiz, Rechtssprechung ohne Ansehen der Person. Und auch die Verhältnismäßigkeit der Mittel interessiert wohl nicht, wenn man fünfjährigen Handschellen anlegt.

Bannons Antrittsrede, die sein Pinocchio am 20. Januar verlesen durfte, war eine Kriegserklärung an den Rest der Welt.

Bannon führt sich bereits auf wie ein Diktator.

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flipbauer 31.01.2017, 11:33
181. nun

Zitat von noch_ein_forenposter
Wer bitte sind denn die Linken? Frau Clinton etwa? Die ist ungefähr so links wie Horst Seehofer. Links ist da höchstens ein Bernie Sanders mit seinen Anhängern, und das auch nur nach US-Begriffen.
dem Rechten ist alles links.

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hartmannulrich 31.01.2017, 11:33
182.

Zitat von pragmat
Teile des Establishment in Washington - in diesem Fall die Angestellten des Präsidenten - wehren sich gegen die Anordnungen des Chefs. Nun, wenn das einer in seinem Betrieb macht, wird er/sie entweder fristlos entlassen oder von seinem Posten entbunden.
Das ist der Irrtum, dem wahrscheinlich auch Trump verfallen ist: die Beamten der Administration sind nicht Angestellte des Präsidenten, sondern - wie er selbst - der Vereinigten Staaten und zuallererst deren Werten und Gesetzen verpflichtet. Wenn die Grundordnung - so wie es jetzt geschieht - durch den Präsidenten selbst angegriffen wird, ist es ihre Pflicht, sich dagegen zu stellen. Man kann sogar darüber nachdenken, ob nicht allmählich ziviler Ungehorsam gerechtfertigt wäre.

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desktopper 31.01.2017, 11:34
183. Ergänzung, Korrektur zu #181

Sorry, in meinem Beitrag #181 muss es natürlich heißen: "Sie dürfen das nicht aus der Sicht von nach 1945 sehen, sondern müssen es aus der Sicht und in Unkenntnis der damaligen Zukunft sehen."
Damals hat sich mit Sicherheit auch noch niemand vorstellen können, was noch folgt. An diesem Punkt sind wir - respektive die USA - möglicherweise heute.

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rambleon 31.01.2017, 11:36
184.

Zitat von timetostandup
Trump und sein Politik sind hochgefährlich, auch und insbesondere für Europa. Es wird Zeit dass wir uns wehren statt nur zuzusehen
Ach du meine Güte. Und wie?

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darksystem 31.01.2017, 11:36
185.

Wie niedlich, diese Aufregung.

Das ist genau das was tagtäglich überall auf der Welt "politisch" abgeht. I.d.R. läuft es nur "anders" ab. Auch in D reicht es in "seiner" Partei "eine" falsche Meinung zu äußern und man kommt über den Kreisverband (wenn überhaupt) nicht mehr hinaus.

Der einzige Unterschied ist: Trump macht es nicht im Hinterzimmerchen ganz still und leise, sondern öffentlich mit Pauken und Trompeten.

Vom Einreiseverbot kann man halten was man will. Wie damit umgegangen wird, ist jedoch ziemlich scheinheilig. Wir sind es halt gewohnt dass politischen Rochaden erst einmal Wochen des Medienbashing voraus gehen, die Kanzlerin ihr "vollstes Vertrauen" ausspricht und dann erst der "öffentliche Druck" zum "eigenen" Rücktritt zwingt. Da steckt natürlich auch kein System dahinter...

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talkpoint 31.01.2017, 11:37
186. Das lässt tief blicken

Zitat von keine-#-ahnung
Wo bleibt da die Toleranz "der Linken", für die sich so lieben? Diskriminierungsverbote gelten denen vermutlich auch nur gegenüber Geschlechtern, Rassen und Kulturen, nicht aber gegenüber den politisch Andersdenkenden.
Warum sollte man ihnen Toleranz entgegen bringen wenn sie selbst keine Toleranz mit Menschen haben die nicht ihre Meinung vertreten?

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csm101 31.01.2017, 11:38
187. Erinnern

Kann sich noch Jemand daran erinnern, was passierte, als der Generalbundesanwalt Range dem Justizminister Heiko Maas widersprach? Ja, genau...

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quellcode 31.01.2017, 11:38
188.

Zitat von Tom H.
Denn Stimmungsmache beherrschen Leute wie Trump besser als die ihn angeblich "bekämpfenden" Medien, das hat sein Wahlsieg bewiesen.
Das verwundert mich ehrlich gesagt auch. Es wäre wohl bei keinem Kandidaten leichter gewesen ihn effektiv zu bekämpfen als bei Donald Trump. Aber anstatt selbst mit Fakten zu argumentieren/ faktisch zu argumentieren, begibt man sich auf das angeblich niedere Niveau und verliert dort haushoch.

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mborevi 31.01.2017, 11:39
189. Ich denke, man kann ...

... die Trump Administration vergessen. Sie wird nichts voranbringen. Großmaul zu sein mag Wahlen gewinnen helfen, qualifiziert aber noch lange nicht dazu, ein Land zu führen. Wir kennen das ja aus unserer eigenen Geschichte.

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