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Trump vs. China: Das nächste Pulverfass
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Noch bevor Trump als US-Präsident vereidigt ist, irritiert er China. In der Taiwan-Frage geht er auf Konfrontation, der Inselstaat steht zwischen beiden Weltmächten. Peking weiß das zu nutzen.

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seit1958 05.01.2017, 20:47
1. Da ist sich ein Präsidentenlehrling

nicht richtig bewusst wie ein aufgeschreckter Drache reagiert. Für ihn wäre ein Blick in die Geschichte und das Selbstverständnis Chinas ein erster Schritt, die Rolle rückwärts ganz schnell in Betracht zu ziehen.

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snow.fox 05.01.2017, 21:07
2. Was wäre besser?

Die Hauruck Methode oder die diplomatische Methode?
Das China andere Regierungen nötigt, die Sichtweise Chinas anzunehmen, ist definitiv falsch, meiner Meinung nach. Doch dies nun mit einer Hauruck Methode, u.a. über Twitter ändern zu wollen, wäre fatal. Auch für Taiwan.
Man kann nicht etwas innerhalb von ein paar Wochen ändern, was sich über Jahrzehnte gefestigt hat.
Dies bedarf Zeit, Geduld, Geschick, u.a. unter der Berücksichtigung, dass Chinesen nicht ihr Gesicht verlieren dürfen. Konfrontation um jeden Preis? Wer würde darunter am ehesten leiden? Das kleine Taiwan wahrscheinlich. Veränderungen ja, aber nicht mit dem Holzhammer.
Ich hoffe, Trump weiss, um was es da überhaupt geht. Oder wo Taiwan geographisch liegt. Denn man weiss ja, in Geographie braucht er unbedingt Nachhilfeunterricht... "Belgien, eine wunderschöne Stadt" ^^

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Barath 05.01.2017, 21:07
3. ...

Dieses Zündeln von Trump ist schon beunruhigend, aber weit weg. Daher ein bisschen Whataboutism: Wurden heute wirklich 2000 US-amerikanische Panzer in Deutschland angenommen und werden nun von der Bundeswehr nach Osten transportiert? Also die größte Truppenbewegung in Deutschland seit 1990, ganz unkommentiert von den Medien? Oder sind das "Fake-News"? Wegen "Pulverfass" und so...

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deppjones 05.01.2017, 21:11
4. Meines Wissens sogar Gesetze

Wenn ich mich nicht ganz täusche gibt es in den USA ein oder mehrere Gesetze, die besagen, dass die USA sogar handeln müssen im Falle eines Konfliktes zwischen China und Taiwan. Wie auch immer hier macht ein souveräner Staat, was er will. Ich beginne DT-Fan zu werden (hat was mit Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu tun).

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sbv-wml 05.01.2017, 21:13
5. Trumpeltier wird es schon schaffen

dass die USA auf der internationalen Bühne alleine stehen werden.

Ach nee, da ist noch jemand in Deutschland der treu und brav zu den USA steht.

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Beijinger 05.01.2017, 21:24
6. Der diplomatische Tiefflieger

und Elefant im chinesischen Porzellanladen Donald Trump wird sehr schnell seinen Schwanz einziehen müssen, wenn China den USA den Handelskrieg erklärt. Da wird es auf amerikanischer Seite nur Verlierer geben. Allen voran Apple, Boeing, GM, Ford, GE, Starbucks, McDonalds, etc. Trump sollte mal die 36 chinesischen Strategeme (san shi liu ji fa) lesen, wenn er dazu überhaupt in der Lage ist. 4000 Jahre chinesische Geschichte sind nicht mit Teitter-Kommentaren zu entgegnen.

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thunderstorm305 05.01.2017, 21:31
7. Ja klar!

Auf der einen Seite das demokratische Taiwan und auf der anderen das totalitäre System China. Da fällt es natürlich leicht Partei zu ergreifen. Der Westen wendet sich natürlich nach China.

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Balschoiw 05.01.2017, 21:44
8. Trump

ist offenbar nicht von der hellsten Sorte, sonst würde er sich schon ein wenig Gedanken darüber machen was die Chinesen mit 1,48 Billionen US Dollar in Schuldverschreibungen anstellt wenn er weiter mit der blonden Tolle durch die Wand will. Falls die Chinesen (übrigens ohne das ihnen das selbst großartig schaden würde) diese Schuldverschreibungen auf den Markt werfen, ist bald Sense in den "Make whatever great again"-Staaten von Amerika. An die lustigen Forenclowns: Pacta sunt servanda, das ist nunmal so in der internationalen Diplomatie, auch wenn das Karl Blöd nicht rafft.

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Badischer Revoluzzer 05.01.2017, 21:44
9. China muß nur

einige Kredite kündigen, dann fällt der Dollar ins Bodenlose und Trump wird ganz schnell vernünftig werden. Er ist eben nicht in der Position hier die Muskeln spielen zu lassen.

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