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Trump zum Handelsstreit: "Die EU ist so schlimm wie China"
REUTERS

US-Präsident Trump hat sich erneut kritisch über die Europäische Union geäußert: "Es ist furchtbar, was sie uns antun." Dabei machte er eine Bemerkung, die historisch nicht ganz korrekt ist.

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Newspeak 01.07.2018, 18:58
1. ...

Der Mann wird täglich peinlicher. Dieses Gejammer, andere Länder wären nicht fair. Waren die USA fair mit ihren dutzenden Einmischungen in andere Staaten, Sturz von demokratischen Regierungen, Beginn von Angriffskriegen z.T. unter inszenierten Gründen?

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udo l 01.07.2018, 18:59
2. Warum wird nicht

publik gemacht, dass die Familie Trump, er selbst und seine Tochter Ivanka, alle Produkte die diese vermarkten, wie z.B. die Modeartikel, Schmuck, Klamotten etc. alle in China produzieren lassen.

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neutralfanw 01.07.2018, 18:59
3.

Wer -außer ihm selbst- versteht, was Trump erzählt, referiert oder lügt? Es wird immer dummer, dumpfer und niveauloser. Jemand, der in die Ecke gedrängt wird, reagiert genau so. Schreiend, wild um sich schlagend und spuckend. Wer stoppt diesen unqualifizierten Dampfplauderer?

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MatthiasPetersbach 01.07.2018, 19:05
4.

....und die USA schicken ihre Flüchtlinge - bzw die Flüchtlinge, die durch ihre unheilvolle Politik und Kriegführung entstehen- zu uns.

Wann beteiligt sich Amerika eigentlich mal DARAN?

Was Amerika der Welt antut/angetan hat, ist schon längst nicht mehr mit Reparationszahlungen zu fassen.

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jejay 01.07.2018, 19:07
5. Er hat ja prinzipiell nicht so unrecht

Selbst wenn wir uns mal irgendwann mittels WTO auf Zoelle geinigt haben, heisst das nicht, dass diese auf lange Sicht fair sind. Ausserdem kommt noch mehr dazu: jede Art von Sozialismus/Umverteilung ist im Prinzip eine Subvention und jede Art der Subvention ist auf die eine oder andere Art und Weise Protektionismus. Durch unseren europaeischen Sozialismus spielen wir das Spiel nicht ganz fair, nicht nur in Bezug auf Zoelle selbst.

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Thaelmann 01.07.2018, 19:08
6. Klingt eigentlich vernünftig ...

vielleicht sollte man wirklich ALLES nochmal genau betrachten und neu verhandeln - gerecht verhandeln und alles gerecht aufteilen. Gemäß nach dem Prinzip: eins für Dich, eins für mich...
Und vielleicht kommt man dann wieder ein wichtiges Stück zurück aus dem Teufelskreis der ALLES-Globalisierung (Güter wie z. B. Getreide, Fleisch ... müssen nicht global gehandelt werden (von Hilfsaktionen mal abgesehen - aber dann ist es auch kein Handel...).

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rubberducki 01.07.2018, 19:12
7. In dieser sehr merkwürdigen Betrachtungweise

aus der Gründernation des reinsten Kapitalismus gibt es eigentlich nur eine maßgeblich störende Konstante und die heißt TRUMP. Umgeben von hörigen und bemerkenswert inkompetenten Beratern ist der schlechteste Deal-Maker aller Zeiten wegen seiner ausgeprägt narzisstischen Persönlichkeit nicht in der Lage, die komplexen Zusammenhänge des amerikanischen Wirtschaftsystems zu verstehen. Wegen seines permanenten Selbstlob-Mantras und dem überaus starken Grundrauschens zwischen seinen Ohren hört er den selbst geworfenen Bumerang nicht. Na ja ... leichte Schläge auf den Hinterkopf sollen ja das Denkvermögen steigern.

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srinivasa.r.aiyangar 01.07.2018, 19:16
8.

Kann dem Trump mal einer sagen, dass eine moderne Handelsbilanz nicht nur durch materielle Güter, die man anfassen kann, bestimmt wird? Unter Berücksichtigung der digitalen Dienstleistungen US-amerikanischer Konzerne sieht das Ganze nämlich schon völlig anders aus.

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Brathering 01.07.2018, 19:17
9. EU-Handelsüberschuss sind alternative Fakten von Trump

und existieren in Wirklichkeit gar nicht. Es werden bei seiner Rechnung nämlich z.B. die Gewinne der USA-Unternehmen nicht berücksichtigt (Google, Amazon, Facebook, Apple), die auf europäischen Konten landen. Dazu gab es vor kurzem einen Bericht in der ARD. Wird alles berücksichtigt, ist die Handelsbilanz so gut wie ausgeglichen.

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