Forum: Politik
Trumps Amerika: Wenn Demokratien kippen
Edel Rodriguez/ Der Spiegel

Über den bedrohlichen Präsidenten Donald Trump und die Medien.

Seite 1 von 38
joG 07.02.2017, 17:40
1. Ich habe in den letzten Wochen viele...

....solcher Tatbestände nachgeprüft, wie sie Trump zur Last gelegt werden. Ich mag Trump überhaupt nicht und als President ist er kontraindiziert. Aber ich habe die Texte gelesen oder ggf die Videos geschaut. Die Berichterstattung ist postfaktisch hier und in Teilen der US Medien. Die Situation wird aufgebauscht. Die Berichterstattung ist einfach falsch in sehr vielen Punkten. In den Staaten ist klar, wieso seine politischen Feinde hetzen. Wieso die Politiker in der EU oder Deutschland dies tun, erklärt sich vermutlich über die Notwendigkeit einen Außenfeind zu haben um die EU zu festigen. Interessieren würde mich, wieso die nicht dem Staatssektor zuzurechnenden Medien sich anschließen, ist mir nicht ganz klar.

Beitrag melden
Georg_Alexander 07.02.2017, 17:41
2. Danke für die Zusammenfassung

Für ZWEI Wochen eine unglaubliche Bilanz.
Trump IST der Ernstfall.
Wer jetzt noch abwiegelt, der handelt fahrlässig.

Beitrag melden
Ruth aus der Kurpfalz 07.02.2017, 17:41
3. Die Trumps kommen und gehen.

Ein Demokratie kann nur dann kippen, wenn ihre Grundlagen nicht in Ordnung sind, also wenn:

- Das SYSTEM (unabhängig von den Personen) fehlerhaft ist, z.B. Verfahren der Gewaltenteiligung stümperhaft geregelt sind oder nicht mehr funktionieren.

- Das Staatsvolk die Demokratie nicht WILL (wie in der Endphase der Weimarer Republik)

Wenn aber die Grundlagen einer Demokratie - Also die verfassungsmäßigen Verfahren und Institutionen, also das SYSTEM, und zudem die Menschen, die in dem Staat leben, in Ordnung sind,

dann kann eine Wahl, von wem auch immer, dieses gefestigte, stabile System nicht zerstören.

Dass die amerikanische Demokratie funktioniert, z.B. die amerikanische Gewaltenteilung, die "checks and balances", intakt ist, erkennen wir sehr schön daran, dass ein Gericht Präsidenten-Dekrete stoppen kann. Das ist ein Lehrstück in Politik und Demokratietheorie.

Die Trumps kommen und gehen. Doch die amerikanische Demokratie besteht und ist stabil.

Beitrag melden
rjb 07.02.2017, 17:41
4.

Niemand wird sagen können, er hätte es nicht gewusst!

Beitrag melden
wjf51 07.02.2017, 17:42
5. Dem ist nichts hinzuzufügen

super Beitrag!!! Danke für die klaren Worte!

Beitrag melden
veritas31 07.02.2017, 17:42
6. Bravo!

Bravo Spiegel / SPON...Bravo dafür, dass ihr bereit seid, klare Kante gegen die Urkatastrophe des 21.Jahrhunderts Stellung zu beziehen!
Lasst euch nicht von den geistig minderbemittelten Freizeitfaschisten hier aufhalten.
Zu oft in der Geschichte haben Arschlöcher anderen Arschlöchern zugejubelt. Es ist Zeit, dass die gebildeten und aufgeklärten Menschen wieder das Ruder übernehmen und die Schreihälse in die Bedeutungslosigkeit zurückdrängen.

Beitrag melden
katueins 07.02.2017, 17:42
7. IS-Terrorist Trump

Trump als IS-Terrorist, welcher der Demokratie den Kopf absäbelt: gewonnen!, das ist das weltweit dümmste Cover. Es stellt das Medium auf eine Stufe mit den intellektuell defizitärsten Polemikern. Man schämt sich, im Mainstream teils durchaus berechtigter Kritik mit zu schwimmen. Man mag nicht mehr in den Spiegel schauen.
Karl Turecek, Linz

Beitrag melden
Grummelchen321 07.02.2017, 17:42
8. herrlich

gelungen das Cover.In anbetracht der neuen Ministerin für Bildung ohne jegliche Erfahrung in dem Bereich.Make america stupid again.

Beitrag melden
Raisti 07.02.2017, 17:42
9. Würde mir wünschen ...

das mal ein Tag vergeht an dem die deutschen Medien nicht 1000 und 1 Artikel zu Trump schreiben.
Wir habens kapiert, Trump ist ein schlechter Mensch (sehe ich auch so) aber wir als Deutschen können nix gegen Trump machen und er hat auf unsere Lebenswirklichkeit hier in De bisher gar keinen / kaum Einfluss.

Trotzdem werden wir jeden Tag zugemüllt mit Trumpnachrichten was natürlich zwangsläufig dazu führt das, für uns Deutsche, wichtige Nachrichten zu kurz kommen. Da wünsch ich mir fast die Putinhetze zurück (hat stark nachgelassen aber nur weil der Fokus nun dauerhaft auf Trump liegt). Die ist für unse Deutsche auf jedenfall relevanter.

Ihr Journalisten hört doch mal bitte auf wie Kleinkinder rumzubocken es wird langsam unerträglich. Wenn Ihr das nicht könnt so sagt uns wenigstens was Ihr damit erreichen wollt. Frust von der Seele schreiben kann es ja nicht mehr sein. So viel Frust kann man gar nicht schieben über die Wahl von Trump das die Kampagne gegen Ihn solange duchhält.

Beitrag melden
Seite 1 von 38
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!