Forum: Politik
Trumps Anti-Terrorstrategie: Weltweit Bomben
U.S. Air Force

US-Präsident Donald Trump jagt weltweit Islamisten. Dem bettelarmen Bürgerkriegsland Somalia brachte das 2017 zum Beispiel fast drei Dutzend Drohnenattacken ein. Und das war wohl erst der Anfang.

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B.Buchholz 06.01.2018, 15:22
1.

Klar, unter Obama hat man sichergestellt, dass bei Luftschlägen keine Zivilisten bedroht sind, während der böse neue Präsident das anders macht. So wirds wohl sein. Übrigens, was auch noch auffällt: Was ist eigentlich mit dem IS (als staatlich-militärische Struktur) passiert, der lange jede Woche die Schlagzeilen beherrschte? Hat er aufgegeben? In Luft aufgelöst? Oder haben ihn für deutsche Medien letztlich die "falschen" Politiker erfolgreich bekämpft?

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bauklotzstauner 06.01.2018, 15:23
2.

"Trumps Anti-Terrorstrategie: Weltweit Bomben"

Aha... Und worin genau unterscheidet sich diese Strategie nun grundsätzlich von der des gefeierten Friedensnobelpreisträgers Barack Obama?

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steingärtner 06.01.2018, 15:24
3. Hab ich was überlesen ?

Kam in dem Beitrag das Wort Völkerrecht überhaupt mal vor ? Ich mein ja nur. Früher (TM) spielte so etwas noch eine Rolle.

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Bürger Icks 06.01.2018, 15:27
4. Trump jagt Islamisten, das Bild im Kopf...

Der war gut!

Das Abziehbild eines logisch denkenden und agierenden Menschen wäre doch nicht einmal dazu fähig einen Stoffhasen zu jagen. Der wird doch eher vom "U"S amerikanischen Wappentier gejagt, an seinem Schreibtisch. Wer da angebliche Jagd auf angebliche Islamisten macht, das sind die Strippenzieher Trumps, die Generäle(natürlich neben den anderen Strippenziehern, den "U"S Oligarchen, Konzernbesitzern etc).

Man fragt sich nur wieso dann immer Krankenhäuser, Beerdigungen oder Hochzeiten bombardiert, weggedrohnt werden, während die Islamisten offensichtlich immer wieder davon kommen, mit all ihrem Material und allen Mannen. Ist das "U"S GPS so ungenau, oder die "U"S Militär-Aufklärung so mies?

Sonst wäre der "IS" z.B. ja schon lange besiegt. Und würde nicht erst echte Probleme bekommen seit Syrien, Russland und der Iran sich ihm angenommen haben.

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Atheist_Crusader 06.01.2018, 15:28
5.

Nicht dass ich traurig um mittelalterliche Vollzeitpsychopathen wie die Schaba wäre... aber Terorrismus besiegt man nicht mit Bomben allein. Das ist ein Ziel bei dem man holistisch vorgehen muss, mit vielen verschiedenen Programmen. Man muss nicht nur die existierenden Terroristen ausschalten, sondern auch dafür sorgen dass ihre Versorgungssystem scheitern, ihre Geldflüsse austrocknen, ihre Ideologie scheitert und die Umstände die Leute dazu treiben sich solchen Milizen anzuschließen.
Nur zu bombardieren ist da wenig hilfreich, kann sogar schädlich sein. Denn nichts treibt die Leute mehr zu den Terror-Rekrutierern als wenn ein Freund oder Verwandter bei einer achtlosen Bombardierung starb (und es gibt immer Freunde und Verwandte; je ärmer und/oder religiöser ein Land, desto höher die Geburtenzahlen). Auch eventuellen pro-westlichen Kräften macht man es so nicht gerade leichter, da die sich dann mit für solche Aktionen rechtfertigen müssen.

Aber das ist schon zu viel für Jemanden mit Trumps Aufmerksamkeitsspanne. Leute wie er glauben tatsächlich, dass man nur so lange Terroristen umbringen müsste, bis sich keiner mehr traut einer zu werden. Tatsächlich ist es aber ein langsamer Prozess, voll von langweiligen Dingen wie Propaganda, Bildung, Verbesserung der wirtschaftlichen und zivilrechtlichen Lage in den betroffenen Gebieten, Sicherheitskräfte die nur genau ausgewählte Leute herauspicken und neutralisieren statt ganze Gruppen zu masskrieren, etc.
Langweilige, harte Arbeit, deren Erfolg sich in kleinen Prozentpunkten über einen langen Zeitraum messen lässt. Etwas das Wissen und Zusammenarbeiter und Vertrauen erfordert. Nichts womit sich angeben lässt. Und genau deswegen wird es auch wenig bringen, es sei denn die somalische Regierung betreibt all die genannten Dinge nebenbei und beginnt zusätzlich eine Bodenoffensive. Aber das sehe ich eher nicht passieren.

Von daher: Wer gerne mit Bodycounts angibt, für den ist das eine super Sache. Wer allerdings echte und positive Resultate sehen will, für den eher nicht.

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kuddemuddel 06.01.2018, 15:30
6. Hmmm,

ist die Jagd nach Terroristen in fremden Ländern irgendwie rechtlich legitimiert? Oder darf man das? Wer entscheidet, wer ein Terrorist ist und wer nicht. Verantworten sich die Amerikaner bei Kollateralschäden? Was ist mit der staatlichen Souveränität eines Landes? Dürfen die Amerikaner dann auch die Salafistenszene in Köln mit Drohnen ausräuchern? Wo ist der Aufschrei unserer Regierung?

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keksen 06.01.2018, 15:32
7. In Somalia schert sich niemand

Zitat von steingärtner
Kam in dem Beitrag das Wort Völkerrecht überhaupt mal vor ? Ich mein ja nur. Früher (TM) spielte so etwas noch eine Rolle.
um das Völkerrecht. Auch wenn das ein diffuser Wunschgedanken vieler ist. In dem Zusammenhang sind die USA schon wieder vorbildlich.

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jotha58 06.01.2018, 15:34
8. so sieht er aus

der große Friedensfürst. Hatte er nicht all diese Kriege angeklagt und wollte alles besser machen als sein Vorgänger?
In Tat und Wahrheit verstärkt er die ganzen Konflikte, brüstet sich mit der größten Bombe aller Zeiten und zerschlägt Porzellan im Rekordtempo.

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joG 06.01.2018, 15:40
9. Trump baut bestenfalls....

...auf die Strategie Obamas auf. Sie wurde von Obama entworfen um Geld zu sparen und keine eigene Soldaten mehr einzubringen, weil Länder wie Deutschland sich der Verantwortung fast völlig finanziell und militärisch entzogen. Wie damals fährt man noch Trittbrett. Weil Trump darauf hinwies, hat ja auch Dr Merkel gesagt man könne sich nicht auf die USA verlassen. Nun brauche man wohl für die EU ein Militär. Das ist natürlich genauso Quatsch als die quasi Hetze gegen Trump. Man bräuchte lediglich die Zusagen erfüllen und sich der Verantwortung stellen. Denn Steinmeier hat ja bewiesen in der Krim oder Syrien, dass das miteinander sprechen das man dem Volk immerzu anpreist nur einem selbst kurz hilft. Aber Putin hat zunehmend Europa nun eingekreist und ist der Türkei nun wohl näher als der EU.

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