Forum: Politik
Trumps Asienreise: Krieg und Frieden und eine Runde Golf
DPA

Noch nie war Donald Trump so lange unterwegs: Fünf Staaten in elf Tagen absolviert er auf seiner ersten Asienreise. Neben Nordkorea und China droht ihm dabei aber noch ein unberechenbareres Problem - er selbst.

Seite 2 von 6
Pfaffenwinkel 04.11.2017, 08:40
10. Trumps Berater

werden schon genug damit zu tun haben, dem US-Präsidenten jeweils zu erklären, in welchem Land sie sich gerade befinden und so es auf dieser Erde liegt. Und alle Fettnäppchen wegräumen, in die Trump reintreten will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 04.11.2017, 08:57
11. Trump regiert die Welt

"Donald Trump trifft den mächtigsten Mann der Welt" (rp-online)
Solche freudsche Schlagzeilen sagen viel über die deutschen Medien aus. Wer Xi Jinping zum mächtigsten Mann der Welt erklärt, der sollte zuerst die Frage stellen, was er von Macht, Demokratie, Menschenrechten und Pressefreiheit hält. Und zum zweiten, wie weit es mit dem Urteilsvermögen her ist. China ist heute ohne Zweifel mächtiger als Russland oder die EU - nur wäre Xi Jinping klug genug, nicht die USA heraus zu fordern - weder wirtschaftlich und schon gar nicht militärisch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hassowa 04.11.2017, 08:59
12. Trump macht einen Top Job

Die amerikanische Konjunktur brummt. Die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie noch nie nach 1945. Auch auf Auslandsreisen ist er souverän und überzeugend. Amerika First funktioniert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
josifi 04.11.2017, 09:03
13.

Zitat von inconnu
Trump ist seit bald einem Jahr im Amt und seit fast zwei Jahren berichten Sie wie dumm und böse er ist. Geht das jetzt noch drei oder sogar sieben Jahre so weiter? Ich bin auch kein großer Freund von ihm, aber es gibt auch noch andere berichtenswerte Dinge.
Richtig. Die stehen auch auf dieser Seite. Oder vermissen Sie etwas?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwroer 04.11.2017, 09:13
14.

Zitat von Palmstroem
"Donald Trump trifft den mächtigsten Mann der Welt" (rp-online) Solche freudsche Schlagzeilen sagen viel über die deutschen Medien aus. Wer Xi Jinping zum mächtigsten Mann der Welt erklärt, der sollte zuerst die Frage stellen, was er von Macht, Demokratie, Menschenrechten und Pressefreiheit hält. Und zum zweiten, wie weit es mit dem Urteilsvermögen her ist. China ist heute ohne Zweifel mächtiger als Russland oder die EU - nur wäre Xi Jinping klug genug, nicht die USA heraus zu fordern - weder wirtschaftlich und schon gar nicht militärisch.
Macht ist 100% wertneutral. Das hat nichts mit Moral, Demokratie oder Menschenrechten nebst Pressefreiheit zu tun. Wirtschaftlich ist China mächtiger als die USA. Nur weil Europa wieder und wieder seine ureigenen wirtschaftlichen und politischen Interessen denen der USA unterordnet ist es noch lange kein Teil der USA.

Wer militärisch mächtiger ist spielt, zwischen diesen beiden Staaten, eigentlich nur eine untergeordnete Rolle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
josifi 04.11.2017, 09:15
15.

Zitat von inconnu
Trump ist seit bald einem Jahr im Amt und seit fast zwei Jahren berichten Sie wie dumm und böse er ist. Geht das jetzt noch drei oder sogar sieben Jahre so weiter? Ich bin auch kein großer Freund von ihm, aber es gibt auch noch andere berichtenswerte Dinge.
Richtig. Und die stehen auch auf der SPON-Seite. Oder vermissen Sie etwas?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alohas 04.11.2017, 09:20
16.

Die Fettnäpfchengefahr ist so groß wie sonst auch – nicht nur bei Trump. Aber die Völker Ostasiens sind in dieser Hinsicht sehr viel versöhnlicher, da sie anerkennen, dass Westler einfach eine andere Kultur haben und verzeihen von daher auch so manchen Fauxpas des Ausländers. Auch wittern Ostasiaten, anders als andere nicht an jeder Ecke Rassismus, so könnte dieser Trip durchaus entspannter ablaufen als viele anderen Aktionen, wäre er nicht unter ständiger Beobachtung der besserwisserischen Internationale, die nur so nach dem nächsten Fehltritt lechzt, um den ein oder anderen Empörungssturm loszutreten. Man muss wirklich nicht alles gut und richtig finden, was Trump so fabriziert, aber dass er die regionalen Handelsabkommen TPP und TTIP ad acta gelegt hat, ist ihm hoch anzurechnen. Ist der nicht ganz ungerechtfertigte erhebliche Widerstand gegen TTIP bei uns denn schon vergessen? Oder ist der Himmel nun grün, weil Trump sagt, er sei blau?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tpro 04.11.2017, 09:21
17.

Zitat von hassowa
Die amerikanische Konjunktur brummt. Die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie noch nie nach 1945. Auch auf Auslandsreisen ist er souverän und überzeugend. Amerika First funktioniert.
Aber, aber. Solche Einwürfe sind bei Spon und seinen selbsgerechten Foristen doch nicht erwünscht. Wäre ja noch schöner, daß Trump Erfolg haben könnte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
K.A.S. 04.11.2017, 09:25
18. Wer hat Putins Twitter-REP vom SWR losgelassen?

Er wird für USA einen enormenden Schaden hinterlassen.
Wenn es gut läuft, wovon auszugehen ist, wird Moon Jae-in, die Aufforderung an USA ihre Raketen abzuziehen und Süd-Korea zu verlassen mit mehr Nachdruck wiederholen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gunpot 04.11.2017, 09:28
19. Sie schreiben, dass Trumpel

mit seinem "jovialen Gemüt" etwas reißen könnte, so einige Meinungsträger. Sie meinem wohl "mit seinem schlichten Gemüt". Nun verzichtet er auf einen Besuch der DMZ Koreas. Jetzt muß man Trumpel nur vorwerfen, daß dieser Verzicht zeigt, daß er vor dem nordkoreanischen Machthaber den Schwanz eingezogen hat. Wir würden dann wohl wieder den uns bekannten Trump vor uns haben. Da kann er noch soviel Kreide fressen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 6