Forum: Politik
Trumps Außenpolitik: Das Ende der Brechstange
EDUARDO MUNOZ ALVAREZ/ AFP

Egal ob in China, Iran oder Nordkorea: Donald Trump kann auf internationaler Bühne bislang kaum Erfolge vorweisen. Das macht ihn nur gefährlicher.

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s.l.bln 14.05.2019, 19:02
130. Ich respektiere ja Ihren...

Zitat von spon_4_me
... Am Maßstab der Arbeit seiner Vorgängern gemessen: längst überfällige wirtschaftliche Konfrontation mit China, Versuch einer Annäherung an Nordkorea, klares Benennen einer gescheiterten und im Kern ausbeuterischen Einwanderungspolitik, Wachruf an die zu selbstgefälligen NATO-Verbündeten. Und wenn Sie das (wie ich annehme) alles ganz anders sehen, machen Sie mir doch die Freude, erfolgreiche Politikinitiativen seiner letzten drei Vorgänger zu nennen, die Trump sichtbar zum Schaden seines Landes aufgegeben oder abgeschafft hat.
...Willen, für Trump zu argumentieren. Das ist bei seinen Fürsprechern eher die Ausnahme.
Trotzdem komme ich nicht umhin darauf hinziweisen, daß bei den von Ihnen angesprochenen Bemühungen, aus meiner Sicht, der Erfolg fehlt, der eingeschlagene Weg falsch war und die Motive nicht allzu ehrenwert.

Trump will doch die Einwanderungspolitik nicht ändern, weil sie ausbeuterisch ist, sondern weil er ein übler Rassist ist. Davon abgesehen wirkt es aus Sicht der USA schizophren, Migration zu verteufeln.
Das ist ein Staat praktisch ohne überlebende native Bevölkerung, entstanden durch illegale Migration, nebst Verdrängung.
Seine "Annäherung" an Nordkorea sah zunächst so aus, daß er sie vom Erdboden tilgen wollte(Nahezu Originalzitat, "Fire and Fury") und den mit den USA verbündeten Nachbarn gleich mit.

Seine Art der Konfrontation mit China hat das Potenzial, eine neue Weltwirtschaftskrise auszulösen. Davon abgesehen ist das nur die Zwischenstation, Danach sind wir dran.Davon redet er seit den 80ern.

Was die selbstgefälligen Natomitglieder angeht, folgen sie seinem Weckruf grade, mit dem Ergebnis, daß sie ihre Waffenproduktion hochfahren wollen, um die geforderte Anhebung der Wehrausgaben sicherzustellen. Sehr zu seinem Ärger, denn jetzt zeigt sich, daß es ihm weniger um einen gerechten Beitrag zur gemeinsamen Sache ging, sondern lediglich um Umsatzsteigerung der US Rüstungsindustrie. Promt droht er mit Strafen.

Es fällt mir tatsächlich schwer, positive Aspekte seiner Politik zu entdecken.

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phiasko76 14.05.2019, 19:04
131. Trump..

.. schauen mehrheitlich FOX NEWS. Dort wird (fast) alles zu Gold erklärt, was er anfasst. Diese FOX Schäflein werden also weiterhin ihren wählen.. guten Gewissens, wohl gemerkt.

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Dr. Kilad 14.05.2019, 19:04
132. Man sollte solche Leute nicht überbewerten

Warum wird von den Medien jede Dummheit ausdiskutiert, nur weil sie von Herrn Trump kommt?

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Andraax 14.05.2019, 19:05
133.

Zitat von andtimestoodstill1
Eines würde mich jetzt echt interessieren und ist nicht polemisch gemeint. Gibt es eigentlich ein erhöhtes Aufkommen von Magengeschwüren, Herzinfarkten und burn outs in der Spiegel Redaktion? Dieser abgrundtiefe Hass gegen Trump ist doch nicht mehr normal.
Es ist Ihr Problem, wenn Sie eine rationale Bestandsaufnahme von Trump's Misserfolgen als Hass wahrnehmen.

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s.l.bln 14.05.2019, 19:06
134. Wo hatte er...

Zitat von spiegkom
Wo ist denn Trump gescheitert?
...Erfolg?

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widder58 14.05.2019, 19:06
135.

Zitat von schnitteuk
Je nun. BIP-Wachstumsraten: USA 2,3 %, Eurozone 1,5 %. Arbeitslosenquoten: USA 3,6%, Eurozone 7,7 %. Andauernder Niedergang sieht dann doch anders aus.
Wer erzeugt den das BIP? Der kleine Arbeiter? 3,6% Arbeitslose - registrierte Arbeitslose. Urlaubsfreie Minijobs von denen kaum jemand leben kann... Zahlen sind beliebig manipulierbar.

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joreniek 14.05.2019, 19:07
136. White trash ?

Zitat von Teutonengriller
Trump kam ja nicht von ungefähr aus heiterem Himmel. Die amerikanische Nation ist doch seit langem im Niedergang. Stichwort "White trash". Ergänzt um trash Aller Färbungen. Bildung ? Weg! Die Bildung der angeblichen Elite, gekaufte Augenwischerei. Klar gibt es noch ein paar Schlaue aber die werden immer weniger und von lauten Schreihälsen, die si h auch für schlau halten, untergebuttert . Ich glaube , der Trump, wenn er nicht stirbt oder vorher einen Krieg losstolpert, wird nochmal wiedergewählt
ganz Amerika ist jetzt White trash ?? - dummes Prolopack also?
Toll wie differenziert der Teutone hier wieder mal zum Rundschlag in Richtung USA ausholt. Dann noch trash aller andern Faerbungen ? - so richting defitiger Rassismus nach Teutonenart. Thanks a lot !

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draco2007 14.05.2019, 19:08
137.

Zitat von spon_4_me
... machen Sie mir doch die Freude, erfolgreiche Politikinitiativen seiner letzten drei Vorgänger zu nennen, die Trump sichtbar zum Schaden seines Landes aufgegeben oder abgeschafft hat.
Trivial.

Paris Abkommen - Obama - erstmals hat sich (fast) die ganze Welt auf etwas zum Klimaschutz geeinigt. Sicher verbesserungswürdig, aber ein Anfang.
Trump hats vernichtet.

Iran Abkommen - Obama - Die wichtigsten Nationen der Erde beschließen dem Iran die Sanktionen zu lockern, versichert dieser keine Atombomben zu bauen. Der Iran hat sich nachgewiesenermaßen daran gehalten.
Trump hats vernichtet.

China - Obama - Es wurde versucht neue Handelsabkommen zu etablieren, OHNE China und die WTO zu stärken, damit sich auch China dessen Regeln unterwerfen muss.
Trump hats vernichtet.

Ich hätte noch mehr, aber das sind wohl die Top 3, die aktuell die ganze Welt ins Chaos stürzen....

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Trevor Philips 14.05.2019, 19:09
138.

Zitat von tomrobert
Das ist auch eine Kunst, aus dem Versagen der Vorgänger und der vielen Kriege dem Raubbau an der Wirtschaft und Natur macht der Autor kurzerhand ein Trump Problem und hofft die Wähler würden ihn entlarven. Ja dann ist ja alles wieder in Butter und Clinton darf wieder übernehmen und weiterwurschteln wie der Bush, von denen wahrlich nur der Alte wirklich ein bisschen taugte. Die Probleme gehen tiefer und tangieren das kapitalistische System als Ganzes , was infolge der industriellen Revolution jetzt mehr den je und immer stärker zum Vorschein tritt. Wer das verschweigt ist selbst ein billiger Populist. Im Übrigen macht der Trump nichts anderes als seine Vorgänger nur ist sein Stil vulgär und robust. Ob nun der elegante Joe Biden mit einem Lächeln dem Iran und China den Hals umdreht oder der Trump, das bleibt sich gleich. Mit Nord Korea hat auf jeden Fall mal einer einen anderen Stil gewagt. Und der Kaschoggie wäre auch bei anderen Präsidenten keiner Reaktion würdig gewesen. Also was will uns der Autor sagen?
Der Nelles sitzt abends mit seiner Peer-Group zu Hause und trauert den Zeiten des Lügners, Schauspielers und Antisemiten Obama nach.

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spon_4_me 14.05.2019, 19:09
139. @ cookingchef (#120):

qed - Wie lautet Ihr Motto? Was ein anderer sagt, ist subjektiv (und deshalb dann auch Kraft einer selbstgesetzten Logik irgendwie falsch?), aber was ich helle Forumskappe Cookingchef sage, das ist natürlich objektiv richtig, weil... ja warum eigentlich? Weil Sie in SPON-Foren ohnehin keiner ernsthaft fordert, weil vieles glauben leichter ist als wenig wenigstens wissen? Können wir uns darauf einigen, dass keiner von uns eine funktionierende Glaskugel hat, das es von uns jeweils abweichende, aber dennoch legitime Meinungen gibt und dass wir uns vielleicht damit beschäftigen sollten, was Amerikas neue Politik für uns und unser Land bedeuten könnte? Im Gegenzug verspreche ich Ihnen, Trump 2020 nicht wähle. Und die Herausforderung, die ich in meinem Beitrag ausgesprochen habe, bleibt unangenommen, oder?

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