Forum: Politik
Trumps Außenpolitik: Das Ende der Brechstange
EDUARDO MUNOZ ALVAREZ/ AFP

Egal ob in China, Iran oder Nordkorea: Donald Trump kann auf internationaler Bühne bislang kaum Erfolge vorweisen. Das macht ihn nur gefährlicher.

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claus7447 14.05.2019, 17:11
10. Was ist diesem Beitrag hinzuzufügen?

Nichts! Es ist die Realität eines POTUS im Wolkenkukucksheim.

Ich erwähnte es heute schon: komplexe Vorgänge, Sätze mit mehr als 6 oder 8 Worten versteht er nicht mehr, sein Wortschatz ist limitiert und wird immer kleiner. Seine "Erfolge " sind immer mehr luftschlösser .

Es ist das Los von Populisten, das auch für sie die Stunde der Wahrheit schlägt. Erstaunlich für mich ist lediglich die vermeintliche leichtgläubigkeit seiner Follower. Aber ist es nicht etwas anders als leichtgläubigkeit? Vermutlich ja.

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Viktor H. 14.05.2019, 17:12
11. Wundervoll

Wundervoller Meinungsartikel der leider an der Realität vorbei geht.

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keine-#-ahnung 14.05.2019, 17:13
12. "Trumps Außenpolitik mit der Brechstange ist gescheitert."

Steile These - aber bei Herrn Nelles lassen wir da mal Nachsicht walten. Onkel Don ist jetzt keine zweieinhalb Jahre im Amt, die Welt ist noch nicht untergegangen, "impeached" ist er auch noch nicht, in den Staaten sind viele neue Arbeitsplätze entstanden.

China steht im Handelsstreit erkennbar mit dem Rücken zur Wand, der dicke Koreaner ist etwas sprunghaft und mit Terroristen aus dem Iran sollte man tatsächlich nur aus einer Position der Stärke heraus verhandeln.

Jetzt überlegen wir mal, was die Genies der europäischen Politik in diesem Zeitraum geschafft haben ... Flüchtlingsproblem ist innereuropäisch und solidarisch gelöst, die EU der 28 steht stark und stabil um dem tobenden Wind des Zerfalls zu trotzen, der Euro ist gerettet und die Jugendarbeitslosigkeit im Süden nur mehr ein längst vergangener Albtraum.

Gratulation - da haben wir es Onkel Don aber so richtig gegeben. Direkt auf die Zwölf! Der torkelt nur noch ...

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Allesdemokraten 14.05.2019, 17:14
13. Wunschdenken

Es hat den Anschein, als wenn der Autor den Leser unbedingt beweisen muss, dass Trump mit seiner Außenpolitik gescheitert ist. Dabei werden gerne die Fakten mit Wunschdenken vermischt. Keine der vorgestellten außenpolitischen Baustellen entspricht der Realität. Die US Wirtschaft so stark, wie seit Jahren nicht mehr. Die Mullahs stehen mit dem Rücken an der Wand, denn aufgrund der Sanktionen ist die Wirtschaft danieder. Die Chinesen haben zum ersten Mal einen ernst zunehmenden Gegner, der ihren Expansion auf Kosten der Arbeitnehmer zu stoppen weis.
Man kann Trump mögen oder verteufeln. Aber es würde den deutschen Medien gut tun, wenn sie einmal nur die Fakten bringen würden. Die Meinungen bilden wir Leser zu lieber selber. "Denn auch wir können politische Zusammenhänge einordnen!"

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kanuto 14.05.2019, 17:14
14. Korrekt!

Diese Meinung ist auch bei den Medien, den Experten, und auch bei der breiten Masse in den USA vertreten. Selbst viele seiner eigenen Berater werden zunehmend nervös. Der Grund, warum sich seine Anhänger trotzdem nicht (bisher) von ihm abwenden, hat zweierlei Gründe. Zuerst lieben sie halt immer noch das „starke Mann“ Getue und hoffen, die Schritte in der Außenpolitik kommen doch noch irgendwie zusammen, und zweitens ist Außenpolitik in den USA noch nie so bedeutend gewesen wie etwa in Europa.
Und letztlich müssen die Trumpians sich fragen: für wenn sollen sie sonst wählen nächstes Jahr? Meine Voraussage ist, das viele Republikaner gar nicht wählen werden und somit dem demokratischen Kandidaten den Sieg liefern.

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dr_gb 14.05.2019, 17:15
15. Gefährlicher

von Tweet zu Tweet, Tag zu Tag und Stunde zu Stunde.

Die Journalisten der NYT beschrieben vor wenigen Stunden noch, wie schwankend und zugleich verbohrt dumpf debil stur T ist (Tweet Analyse des letzten SchlechtWetterWochenende in DC).

Implizit schwingt weniger und weniger sublim die Furcht stets durch, er wird vor nichts zurückschrecken, sich um eine weitere Präsidentschaft zu sichern und mit allen Mitteln allzu offensichtliche Defizite dafür vorrangig medial zu verstecken und verbergen -- hinter und unter sogar kriegerischen Aktionen ? Aber solch' kleinere im sog. amerikanischen Hinterhof werden ihm gewiss nicht reichen.

Nicht so wie bei seinem Golfspiel-Betrügereien [ref. Rick Reilly : Commander in Cheat] wird er am Golf nicht so ohne Weiteres mit seinen kleingeistig kriminellen Unehrenhaftigkeiten davonkommen.
Ihm aber auch gleichgültig. Zahlen und Bluten werden eh Andere.

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muellerthomas 14.05.2019, 17:16
16. @teutonengriller #1

Immer wieder lustig, dass aus Europa der Niedergang der USA prophezeit wird. Tatsächlich erwirtschaften die USA weiterhin ein Viertel des Welt BIPs - so wie Anfang der 90er und Anfang der 80er auch schon. Der Anteil Westeuropas am Welt BIP hat sich hingegen nahezu halbiert.

Bei anderen vergleichen sieht es ähnlich aus:
Die Welt Währungsreserven werden weiterhin zu 2/3 in USD gehalten, der Euro spielt eine eher geringe Rolle. Die USA sind mit Russland und Saudi Arabien größter Ölförderer. Die größten Unternehmen sitzen hauptsächlich in den USA - und immer mehr in China, aber immer weniger in Europa.

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dwhschwartz 14.05.2019, 17:17
17. Der Populist überführt?

Da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens. Sie haben Recht, wenn er hier oder dort nicht weiter kommt, dann zündelt er eben an anderer Stelle. Der konstruierte Feind im Außen hat schon vielen Autokraten geholfen, ihre Macht zu erhalten oder stärken. Siehe Putin, Orbán, Erdogan, Hitler usw.

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axelmueller1976 14.05.2019, 17:19
18. Will der Schreiber nicht sehen daß Trump Kim ruhig gestellt hat

Was sind denn die 2 kleinen Geschosse gegen die Interkontinental-Raketen von vor 2 Jahren.Trump wird auch den Iran ruhig stellen .Sie müessen nur noch etwas Geduld haben.

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anark 14.05.2019, 17:20
19.

Bei der Aufzählung fehlt ja Europa. Mit den hiesigen Lemmingen kann er anscheinend machen was er will. Nun ja, bei dem Personal auch kein Wunder.

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