Forum: Politik
Trumps Außenpolitik: Das Ende der Brechstange
EDUARDO MUNOZ ALVAREZ/ AFP

Egal ob in China, Iran oder Nordkorea: Donald Trump kann auf internationaler Bühne bislang kaum Erfolge vorweisen. Das macht ihn nur gefährlicher.

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senkfuss 14.05.2019, 17:21
20.

Trump ist ein narzisstischer Trottel. In seiner Beschränktheit ist er leicht manipulierbar. Das sollte uns wirklich zu denken geben.

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kurtbär 14.05.2019, 17:24
21. Soweit zu dem Amateur an der Spitze Amerikas

Trump ist ein blutiger Amateur, ein Versager. Alles was er anpackt, verwandelt sich nicht in Gold, sondern in Blech. Die Frage ist, was macht Trump im Nahken Osten? Greift er Iran an, um von seinem Versagen auf nahezu allen Politikfeldern abzulenken? Und was passiert in Deutschland? Kommt als Folge ein neuer Anti-Amerikanismus auf?

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Ashurnasirapli 14.05.2019, 17:24
22.

"Israel wird immer nervöser" Ich möchte daraufhin weisen, die israelische Regierung war ganz entschieden daran beteiligt, das Abkommen mit dem Iran zu beerdigen. Israel hat das Abkommen vehemend ablehnt. Und jetzt werden sie nervös. Aha.

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mostly_harmless 14.05.2019, 17:26
23.

Zitat von keine-#-ahnung
Steile These - aber bei Herrn Nelles lassen wir da mal Nachsicht walten. Onkel Don ist jetzt keine zweieinhalb Jahre im Amt, die Welt ist noch nicht untergegangen, "impeached" ist er auch noch nicht, in den Staaten sind viele neue Arbeitsplätze entstanden. China steht im Handelsstreit erkennbar mit dem Rücken zur Wand, der dicke Koreaner ist etwas sprunghaft und mit Terroristen aus dem Iran sollte man tatsächlich nur aus einer Position der Stärke heraus verhandeln. Jetzt überlegen wir mal, was die Genies der europäischen Politik in diesem Zeitraum geschafft haben ... Flüchtlingsproblem ist innereuropäisch und solidarisch gelöst, [...]
Und jetzt mal zurück in die reale Welt:

- China steht alles andere als "mit dem Rücken zur Wand", China tut aktuell - Stichwort neue Seidenstraße - mehr als genug, um den geringeren Handel mit den USA aufzufangen.
- von Nordkorea ist Trump ganz schlicht vorgeführt worden
- Bezüglich Iran führt Trump die USA offenbar gerade in einen Krieg
- Das Flüchtlingsproblem in Europa wurde weitestgehend von den USA verursacht

War da sonst noch was? Achja, der Dealbreaker hat sich aus diversen anderen Verträgen verabschiedet, hat Obamacare ohne Ersatz gestrichen, und hatte schon nach 6 Monaten mehr Zivilisten durch Drohnen ermorden lassen als Obama während seiner gesamten Amtszeit, und bricht gerade alle Rekorde bei dem Verschuldung.

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eichenbohle 14.05.2019, 17:27
24. ?

Kuba, Russland und Syrien vergessen - Her Nelles? Und was ist mit den EU Staaten? Was habe ich vergessen?

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hergen.heinemann 14.05.2019, 17:28
25. Überhaupt nicht sicher, dass er keine 2. Amtszeit bekommt:

in dem Zitat "Es klingt paradox, aber das Unfertige seiner Politik, die Unsicherheit, die vielen Krisen, die er selbst verursacht hat - das alles muss für Trump politisch nicht automatisch ein Nachteil sein. So kann er im kommenden Jahr bei der Präsidentschaftswahl erneut vor seine Wähler treten und um weitere vier Jahre im Weißen Haus bitten, um sein "Werk" zu vollenden." Das ist schon automatisch von Nachteil für ihn. Das Schlimme jedoch ist, dass der innenpolitische Vorteil, den er daraus ziehen wird, dass er die Botschaft nach Jerusalem verlegt hat, und er einen "Friedensplan" vorstellen wird, der Israel vom Albtraum einer Zwei-Staaten-Lösung befreien wird, und er Israel`s militärische Vorherrschaft im Nahen Osten durch einen Krieg gegen den Iran absichern wird, all das sind innenpolitisch größere Vorteile als die Leiden seiner Wähler Nachteile für ihn sind.

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suferone 14.05.2019, 17:28
26. ich sehe das nicht ganz so

Seine Wähler sehen oder glauben eher das was ihnen Trump erzählt und nicht was tatsächlich die Wahrheit ist! Wenn israel immer nervöser wird dann sind sie doch eher selber daran schuld und nicht alleine Trumps vorgehen. Immerhin war es doch die israelische Regierung welche dieses vorgehen gegen den Iran verlangt hat! Trump kann sich immer irgendwie bei seinen Wählern heraus reden. Die anderen sind Schuld (demokraten, Europa, China, Umweltaktivisten, FBI usw.)! Das selbe machen doch die Brexit Befürworter in GB, Erdo in der Türkei, Maduro, Putin und viele andere auch!

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p-touch 14.05.2019, 17:29
27. Staatsverschuldung

Zitat von schnitteuk
Je nun. BIP-Wachstumsraten: USA 2,3 %, Eurozone 1,5 %. Arbeitslosenquoten: USA 3,6%, Eurozone 7,7 %. Andauernder Niedergang sieht dann doch anders aus.
USA: 20,5 Billionen, EU 10,5 Billionen. Dank Trumps Steuersenkungen bald noch mehr. Viele Leute in denn USA haben zweit Jobs und kommen trotzdem nicht über die Runden. Ganz zu schweigen von der maroden Infrastruktur und ein sehr dünnes, soziales Netz.

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fottesfott 14.05.2019, 17:29
28. Im Weißen Haus ist es wie in jedem anderen Praktikum auch

Wenn man den Praktikanten/innen keine Betreuer und Mentoren an die Seite stellt, kommt am Ende bestenfalls nichts Vernünftiges raus, im schlimmsten Fall eine Weltwirtschaftskrise oder ein Nuklearkonflikt. Und mit "Polit-Praktikant" schmeichelt man Trump ja schon; bei einem Praktikanten irgendwo in der Wirtschaft kann man im Regelfall unterstellen, dass er sich für die Materie interessiert und im Vorfeld in klein wenig damit befasst hat.

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Pfaffenwinkel 14.05.2019, 17:31
29. Der Autor redet Klartext

In allen Punkten hat er recht. Trump wird einmal als der bisher schlechteste Präsident der USA in die Geschichte eingehen. Die Gefahr ist nur, dass er aus diesem Land einen Scherbenhaufen macht.

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