Forum: Politik
Trumps Einwanderungspolitik: Aufstand der Bürgermeister
imago/ Pacific Press Agency

Donald Trump will Städte bestrafen, die Einwanderer ohne Papiere schützen. Von New York bis San Francisco regt sich Widerstand, die Bürgermeister geben sich kampfeslustig.

Seite 8 von 20
Beat Adler 27.01.2017, 13:28
70. Kurzfristig - langfristig

Zitat von bayernistdasmallerding
ich also als Tourist in die USA einreise und dann in den entsprechenden Städten oder Bundesstaaten bleibe und illegal arbeite, dann habe ich nichts zu befürchten ist das so richtig verstanden?
Kurzfristig - langfristig

Wer erst gerade erwischt wird, weil er KURZfristig zu lange in den USA ist, wird abgeschoben. In den 8 Obamajahren wurden 2.5 Millionen solche Personen abgeschoben.

Wer schon viele Jahre in den USA illegal ist, dort Kinder bekommen hat, d.h. Nachkommen mit USA Buergerschaft hat, wurde bisher nicht abgeschoben, sondern konnte einigermassen rechtssicher leben, so wie im SPON Artikel beschrieben. Die Vorstoesse der Demokraten alle diese langfristigen Aufenthalter, ca. 11 Millionen, zu legalisieren, machten wegen den Republikanern kaum Fortschritte.

Unter dem Neuen im Weissen Haus werden die Karten nochmals neu gemischt. Bisher hat er kein Konzept, wie diese Illegalen auf dem Arbeistmarkt zu ersetzen sind. Mit den starken Maennern im rust belt, die ihm zum Wahlsieg verhielfen, geht das gar nicht.
mfG Beat

Beitrag melden
edisonswaybacktogaslighti 27.01.2017, 13:33
71. Adamas

... werfe den ersten Stein. Die Frage ist wohl eher, wer überhaupt integer genug ist, dem Verfassungsrecht gegenüber, oder zu gut deutsch: ganz knuspre. Wer derart nur noch alles wüst in Scherben schlägt: Wie mag's wohl erst in ihm drinnen aussehen? Hoffentlich wird er bald geleakt, seine Einkommen offengelegt. Die Medien werden ihn schon noch an den Eiern packen. Oh Uranos, weh Dir! Weh, wenn erst die »harpe« Adamas' wie einst glühend Schoß entstiegen, und Gaias Scherge zur Tat entschlossen, gewillt zu schreiten, gewese-n worden - sei-n wĂrd't!

Beitrag melden
theroofisonfire 27.01.2017, 13:33
72. Supranationalstaat :-)

Jetzt wo durch die Polareisschmelze riesige Landmassen entstehen, könnte man doch einfach alle rechtspopulistischen Hetzer und ihr aus rechtsdrehenden Dumpfbacken bestehenden Anhänger in einen großen eigenen Staat entlassen. Dort können sie dann unter einer Trumppräsidentschaft mit Putin als Verteidigungsminister, Erdogan als Propagandaminister, Le Pen als Aussenministerin (oh sorry, jetzt habe ich wieder gegendert - Außenminister natürlich), Orban als Innenminister, Wilders als Finanzminister, Petry als Bildungsminister, Höcke als Bildungsminister und dem verrückten Filipino als Polizeichef, weiter ihrem Mix aus obskuren Verschwörungstheorien, bösartiger Rückwärtsgewandheit und allgemeiner Ignoranz im Kreise rühren. Nach einigen Generationen der beharrlichen Inzestpflege wird dieser Bremsklotz der menschlichen Entwicklung sich selbst erledigt haben.

Beitrag melden
manicmecanic 27.01.2017, 13:34
73. Sehr seltsame Diskussion hier

Mit den teils abstrusesten Begründungen,warum illegale Einwanderung auf einmal keine Straftat mehr wäre bzw. ein Rechtsstaat das nicht mehr verfolgen sollte.Das ist dann der Rechtsstaat wie in Orwell's Animal Farm und nichts anderes.Auch wenns den so gesinnten nicht paßt,wir in D haben auch massig illegale Immigranten,nicht zuletzt dank unserer Kanzlerin,die sich sehr rechtsstaatlich wie bekannt vor die TV Kameras gestellt hat und auch noch öffentlich dazu aufgefordert hat!Auf die Art haben wir bald keinen Rechtsstaat mehr und das wird niemandem gefallen.

Beitrag melden
laracrofti 27.01.2017, 13:36
74.

Zitat von mundi
Auch bei uns ist die Dunkelziffer hoch. Den Unterschied zwischen illegal, Einwanderung, Flüchtling (Krieg, Dürre, Überschwemmung, Hunger), Asylbewerger kennt die Politik nicht. Es sind Flüchtlinge. Zunächst kann man feststellen, dass bisher in Europa alle Migrationsbewegungen friedlich und unauffällig verlaufen sind. Ob es die französischen Hugenotten, Polen, Italiener in Deutschland, oder Deutsche in Russland, Rumänien oder Amerika waren. Um nur paar Beispiele zu nennen. Dies hat sich geändert, als Menschen aus islamischen Ländern eingewandert sind. Denn sie begannen, eine Paralellgesellschaft zu bilden. Der Grund ist offensichtlich: Der Islam, besonders seine Ausprägung aus dem Nahen Osten, ist mit der christlich geprägten Kultur des Westens nicht kompatibel. Der Koran – das heilige Buch und die Richtschnur der Muslime, ist in manchen Teilen verfassungsfeindlich. Dies bedeutet, dass diese Menschen, um nicht mit den Gastländern in Konflikt zu geraten, bestrebt sind, friedlich neben uns, aber nicht mit uns zu leben. Solche Bestrebungen wurden von der Politik und der Justiz toleriert, was zum Unmut der Mehrheit geführt hat. Gibt es einen Ausweg? Zunächst sollte man den Istzustand zur Kenntnis nehmen und objektiv analysieren. (Diagnose) Danach sollte man gemeinsam prüfen, ob dieser Zustand so nicht erwünscht ist, oder ob wir auf Dauer doch die faktischen Zweistaatlichkeiten hinnehmen wollen. Das würde dann bedeuten, dass wir das andere Zivil- und Strafrecht der Paralellgesellschaft akzeptieren. Dies würde notwendig machen, entsprechend das Grundgesetz zu ändern. Ähnliche Probleme in unseren Nachbarländern zeigen, dass wir die Lösung gesamteuropäisch erarbeiten müssen. Eine große Herausforderung für die Politik! Auch deshalb, weil dann sonst unqualifizierte Stammtische die Diskussionshoheit bekommen. Oder wir bekommen auch einen Trump.
Der beste und zutreffendste Kommentar den ich gelesen habe über einen längeren Zeitraum hinweg. Würden die Altparteien in Deutschland so vorgehen und handeln, gäbe es keine AfD und rechte Parteien, da sie bis auf EU-Verdrossenheit nichts anführen könnten.

Beitrag melden
gecko01 27.01.2017, 13:38
75. Geschichtsstunde

Zitat von mundi
(...) Zunächst kann man feststellen, dass bisher in Europa alle Migrationsbewegungen friedlich und unauffällig verlaufen sind. Ob es die französischen Hugenotten, Polen, Italiener in Deutschland, oder Deutsche in Russland, Rumänien oder Amerika waren. Um nur paar Beispiele zu nennen. Dies hat sich geändert, als Menschen aus islamischen Ländern eingewandert sind. Denn sie begannen, eine Paralellgesellschaft zu bilden. Der Grund ist offensichtlich: Der Islam, besonders seine Ausprägung aus dem Nahen Osten, ist mit der christlich geprägten Kultur des Westens nicht kompatibel. Der Koran – das heilige Buch und die Richtschnur der Muslime, ist in manchen Teilen verfassungsfeindlich. Dies bedeutet, dass diese Menschen, um nicht mit den Gastländern in Konflikt zu geraten, bestrebt sind, friedlich neben uns, aber nicht mit uns zu leben. (...)
Bisher sind alle Migrationsbewegungen in Europa friedlich verlaufen? Echt jetzt? Klar, der Zug der Langobarden nach Italien war im Grunde ne Friedensdemo, und die Plünderung Roms durch die Goten - die vorab durch halb Osteuropa gezogen waren - war im Grunde genommen nur ein aus dem Ruder gelaufenes gemeinsames Kaffeetrinken. Die Sachsen und Dänen wurden von den Wenden mit offenen Armen empfangen; überhaupt war die Besiedlung des Ostens des Heiligen Römischen Reiches durch deutschsprachige Siedler total entspannt.
Ehrlich, es gab bis ins 20. Jh. hinein kaum eine Migrationsbewegung in Europa, die friedlich verlief. Vor diesem Hintergrund ist es schon ein kleines Wunder, dass in den letzten Jahren Millionen von Menschen in ein viel dichter als früher besiedeltes Europa kommen konnten ohne dass es zu kriegerischen Auseinandersetzungen gekommen ist. (Ja, ich weiß, dass das nicht konfliktfrei verläuft. Aber alle Gewalttaten im Zusammenhang mit der Migration der letzten Jahre - und seien sie noch so schrecklich - haben nun wikrlich nichts mit den Kriegen früherer Jahrhunderte zu tun. Nur der Vollständigkeit halber.)
Man könnte also an dieser Stelle mal überlegen, wie wir es hier hingekriegt haben, das überwiegend friedlich zu managen (wo Sie doch gerne analysieren wollten). Und die hierbei zielführenden Ideen, Gesetze, Handlungen, Kompetenzen, ... weiter verfolgen. Wär ja mal was.
Viele Grüße,
Marcus

Beitrag melden
lamifritz 27.01.2017, 13:39
76. Liebe deutsche Freunde

Habt Ihr es nicht satt, den amerikanischen Teufel an die Wand zu malen und die Poilitik Trumps bis in jede Einzelheit zu zerlegen und zerreden? Ist die deutsche Politik unter Muttis Aufsicht wirklich so langweilig, dass Ihr ständig zur Abwechslung diesen Prügelknaben braucht? Dieser ewige Tanz um den Schandpfahl grenzt langsam an Monomanie

Beitrag melden
mostly_harmless 27.01.2017, 13:39
77.

Zitat von graf.von.monte.christo
[...] Haben die Politiker und die Medien in Europa NICHTS daraus gelernt. Wer sich illegal im Land aufhält, der soll das Land verlassen. [...]
Ich finds immer sowas von erheiternd, wenn der deutsche Untertanengeist mal wieder fröhliche Purzelbäume schlägt.

Beitrag melden
pom_muc 27.01.2017, 13:40
78.

Zitat von Mario V.
Was die Medien sich alles einfallen lassen, um das Kind nicht beim Namen nennen zu müssen. Es handelt sich um Menschen, die sich illegal im Land aufhalten. Ich halte es für eine unglaubliche Beugung des Rechts, wenn Städte diesen Menschen ausdrücklich Schutz gewähren.Den einzigen Grund, den ich für dieses Vorgehen sehe, ist, dass die Städte sich einen Vorteil davon versprechen, wie z.B. billige Arbeitskräfte.
Illegale sind nicht nur billige Arbeitskräfte die am Mindestlohn vorbei ausgebeutet werden können sondern die sichern auch Jobs im Öffentlichen Dienst.
Da stehen dann Lehrer- und Polizeigewerkschaft vereint dahinter nicht das besonders arbeits- und personalintensive Klientel zu verlieren.
Dieser letztendlich aus D ausgewiesene Mehmet hat zuvor in München verteilt über Ermittlungs- und Justizbehörden sowie Krankenhäuser und Sozialdienste sowie bei Versicherungen letztendlich Arbeit für mehrere Menschen verursacht.

Beitrag melden
graf.von.monte.christo 27.01.2017, 13:40
79. Den gleichen Konflikt gab es kürzlich in der EU.

Zitat von ichsagwas
Offenbar gibt es in den USA Städte mit rechtsfreien Räumen. Von so etwas habe ich bisher noch nie gehört. Klar, die USA waren immer eine Einwanderungsgesellschaft. Dennoch geht mir das zu weit. Offenbar werden Millionen Illegale geduldet, die selbst dann nicht abgeschoben werden, wenn sie kriminell geworden sind. Auch und gerade solche Zustände erklären den Wahlsieg Trumps. Das konservative Old America in den Kleinstädten und auf dem Land hat die Wahlen gewonnen gegen New America der liberalen Multikulti-Metropolen. Das ist ein schwerer Grundkonflikt mit tiefen Gräben. Im schlimmsten Fall endet das in einem Bürgerkrieg und in einem Auseinanderfallen der Vereinigten Staaten. In Deutschland sind wir bereits auf einem ähnlichen Weg. Das verheisst nichts Gutes.
Einige Länder wollten sich an die "Bundesgesetze" = Schengen halten und die Grenzen schützen.
Und andere Länder und Parteien haben sie dafür beschimpft.
Wenn man in einem Staatenbund Personenfreizügigkeit erlaubt und die Grenzen nicht schützt, dann sind Konflikte vorprogrammiert.
Dann kommt das Argument, das die Wähler in UK dazu bewogen hat, den Staatenbund zu verlassen, nämlich die Kontrolle über die eigenen Grenzen zu erlangen.
Die open borders policy treibt die EU Befürworter auf die andere Seite. So einfach ist das.
Entweder möchte man die Freizügigkeit innerhalb der EU, man möchte die EU ausbauen, oder man möchte keine Außengrenzen haben.
Beides kann man nicht bekommen. Beides geht nicht.
Im Leben ist es oftmals so, dass man nicht ALLES haben kann.
Man muss sich entscheiden was einem wichtig ist.
Ist euch die EU wichtig oder die illegale Masseneinwanderung (open borders)
Die einzelnen Länder der EU, die die eigene staatliche Souveränität über ihre Grenzen aufgegeben haben, erwarten von dieser EU, dass die Aussegnenzen geschützt und Gesetze eingehalten werden.

Exakt die gleiche Problematik ist jetzt in den USA eingetreten.
Einige Staaten aus dem Staatenbund möchten gerne weiterhin die Personenfreizügigkeit nutzen, aber gleichzeitig möchten sie aber sich nicht an die Bundesgesetze zur Einwanderung halten.
Am Ende wird so eine Politk zur Ende der EU führen oder bezogen auf die USA zum Bürgerkrieg.

Beitrag melden
Seite 8 von 20
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!