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Trumps Einwanderungspolitik: USA beenden Mitarbeit am Flüchtlingsabkommen der Uno
DPA

193 Staaten hatten sich geeinigt: Länder, die Flüchtlinge aufnehmen, werden besser unterstützt, Migranten besser geschützt. Die USA ziehen sich nun aus dem Projekt der Uno zurück - es sei unvereinbar mit US-Prinzipien.

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maggiesue 03.12.2017, 11:08
90. God help America

Omg, kein Tag ohne beunruhigende Nachrichten aus dem Westen.

Ich wünsche mir für dieses wunderschöne Land einen Präsidenten, der an die Einwohner, die Natur und Gerechtigkeit denkt.

Gestern ne Steuerreform, von der nur seine Buddies was haben, das Klimaabkommen vor einer Weile, jetzt der Ausstieg aus der Migrationsfrage.... was kommt als nächstes?

Man darf gespannt sein, und alle schön immer auf Twitter schauen, was der "beste Präsident aller Zeiten" wie er sich nannte als nächstes ausheckt.

Nicht God bless America - God help America

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Frida_Gold 03.12.2017, 11:08
91.

Zitat von j.cotton
...es gäbe keine dummen Fragen. Haben sich Euer Ehren schon einmal Mietpreise, Kriminalstatistik, verkommende Infrastruktur, Schulen und das Sicherheitsgefüge, besonders der weiblichen Population hier, vor Augen geführt? Ausnahmen bestätigen eben die Regel.
Wow, die Flüchtlinge haben in nur 2 Jahren Infrastruktur und Schulen verkommen lassen? Krasse Leistung. Oder liegt das - und auch das problematische Sicherheitsgefüge - nicht vielmehr am jahrelangen harten Sparkurs, da der schwarzen Null in diesem Land alles außer der Wirtschaft geopfert wird?

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mkaemmer 03.12.2017, 11:11
92. Meine Lebensverhälnisse haben sich sogar verbessert!

Zitat von cobaea
Was hat sich denn an Ihren Lebensverhältnissen durch die Flüchtlinge konkret verschlechtert? Würde mich durchaus interessieren, denn es wurden ja weder Zahlungen an Sozialunterstützung gekürzt, noch haben Flüchtlinge in grosser Zahl Arbeitsplätze bekommen, die bereits im Land Wohnende hätten haben sollen. Aber bitte: Butter bei die Fische - was hat sich konkret für die einheimische Bevölkerung durch die Flüchtlinge verschlechtert?
Ich habe meine 5 kleinen Wohnung zu EUR 8,- / qm an unsere Gemeinde langfristig vermietet die dort Flüchtlinge einquartiert hat. Ortsüblich sind bei uns EUR 5,- / qm. Das sind für mich rund 750 EUR mehr im Monat, nicht schlecht oder? OK, das Nachsehen haben halt andere Wohnungssuchende, aber was solls, das sind Einzelfälle. Wie auch die paar Frauen die ich kenne welche nicht mehr abends aus Angst allein auf die Straße gehen, die Rentnerin die Opfer eines Taschendiebes wurde und der Apotheker der sich über dreiste Diebe beschwert. Alles Einzelfälle aus einem kleinen Ort, nix schlimmes.

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Havel Pavel 03.12.2017, 11:13
93. Man hätte besser die Länder in Ruhe lassen sollen!

Zitat von bauklotzstauner
Damit käme die UNO vom Regen in die Traufe. Frankreich betreibt nach wie vor eine üble Kolonialpolitik gegenüber Afrika und versucht, den Kontinent unter dem eigenen Joch zu halten. Halten Sie für eine Übertreibung? Googlen Sie mal nach dem CFA-Franc! Das ist in weiten Teilen Afrikas die zentrale Währung - über die allein Paris bestimmt! Wer das Geld "besitzt", beherrscht die Menschen. Für die Flüchtlingsströme aus Afrika ist ganz wesentlich Frankreichs Neokolonialpolitik der Auslöser! Übrigens: Libyen hatte unter Ghaddafi eine neue afrikanische Universal-Währung vorbereitet - und wurde in einen alles vernichtenden "Bürgerkrieg" gestürzt. Federführend hier waren (tattaaaa!) Frankreich und die US-Außenministerin Clinton!
Vergessen Sie nicht, Lybien war unter Ghaddafi ein sehr wohlhabendes Land mit beispielsweise einem vorbildlichen Gesundheitssystem, jedem Bewohner ging es für afrikanische Verhältnisse sehr gut und die Menschen konnten dort gut leben. Das Chaos begann mit dem Sturz Ghaddafis und hält bis heute an! Ein weitere Beispiel eines absolut misslungen Regimehange.

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lathea 03.12.2017, 11:14
94. Trump macht das, was fast alle anderen.....

......Staaten dieser Welt auch machen. Auch die Regierungen in China, Russland, Australien, Indien, Japan u.s.w. denken und handeln genauso und denken zuerst an ihr eigenes Land und an ihre eigene Bevölkerung. Natürlich isoliert Trump nach aussen hin die USA und ich stimme ihm auch nicht zu. Aber es ist rechtlich legitim, von Regierungsvertretern zu erwarten, dass sie zu allererst die Interessen derjenigen vertreten, von denen sie als Vertreter gewählt wurden. Wir sollten uns schlichtweg bewusst machen, dass wir als Europäer hinsichtlich der Flüchtlinge weder für das starke Geburtenwachstum noch für die Regierungen in den Ländern, aus denen diese fliehen, eine Verantwortung tragen. Wir tragen die Verantwortung für unsere eigenen Kinder und unsere eigenen Alten sowie für unser eigenes Land. Selbstverständlich müssen wir Menschen in Not unterstützen, aber erst, wenn es unseren eigenen Kindern und Alten gut geht. Selbstverständlich können wir Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, die nicht in unserer Grenznähe liegen, aufbehmen, wenn es andere Länder wie China, Russland u.s.w. auch tun und ausgewählt nach unseren Bedürfnissen sowie nach einem weltweiten Verteilungsschlüssel. Denn Flüchtlinge lassen sich auch in Nachbargebieten versorgen und diese dürfen wir auch gerne mitfinanzieren. Wir sollten uns auch stets vor den Augen halten, dass Kriegsflüchtlinge nach Beendigung des Krieges normalerweise wieder in ihre Heimat zurückgehen müssen. Was alleine nicht geht, ist der Klimaschutz. Da sind alle Länder der Welt in der Pflicht. Aber die Rolle der Unesco ist im Prinzip momentan auch nicht berauschend. Wir sollten uns wesentlich mehr erst mal um die EU und ihr Zusammenwachsen bemühen. Und was die EU anbelangt, sollten wir nach dem Motto handeln, EU First. Denn das machen alle anderen großen Länder auch.

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aopoi 03.12.2017, 11:16
95. Das ist nur ehrlich und konsequent

Warum sollte man sich auch noch um die Opfer eigener globaler geopoilitischen und völkerrechtswidrigen Interventionen kümmern?

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afropower 03.12.2017, 11:16
96. Amerikanische Flüchtlinge!

Naturkatastropfen, Wirtschaftskrisen und Kriege können überall auftreten, in jedem Land dieser Erde, auch in den USA und in Deutschland. Wo würden in dem Fall dann die Amerikaner hingehen? Bei einer Atomverseuchung zum Beispiel?

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Kradfahrer 03.12.2017, 11:17
97. Äh, ja ...

Zitat von stoffi
Die uneingeschränkte Einwanderung zeigt in Deutschland, wie eine Regierung nicht handeln sollte. Das verschlechtert die Lebensverhältnisse der Bevölkerung derart, das rechte Parteien regen Zulauf bekommen. Überall in Europa ist das zu erkennen. Das sich die USA nun zurück ziehen, ist somit zu verstehen.
wenn Sie das bitte einmal konkretisieren würden, damit ich es nachvollziehen kann. Mir ist jedenfalls kein Datum bekannt, das Ihre Aussage bestätigt. Deutschland und den Deutschen geht es 2017 besser als 2015, im Gegensatz zu Ländern wie Frankreich, Spanien, Großbritannien oder Belgien gab es in Deutschland keine Terroranschlägen von islamistischen Terroristen (und NEIEN, Anis Amri war ein gemeiner Gewohnheitsverbrecher und ist weit vor 2015 über Italien in die EU gelangt, hat also in keinster Weise etwas mit Merkel 2015 oder dem islamistischen Terror zu tun).

Ein Volk, das es mal so eben locker geschafft hat 12 - 14 Millionen (!) Flüchtlinge binnen fünf Jahren in einem zerbombten Land aufnehmen und erfolgreich integrieren konnte, kann mir nicht glaubhaft erzählen, dass die paar Flüchtlinge von 2015 in ein stabiles und wohlhabendes Land nicht problemlos aufgenommen werden können.

Wenn es um die Frage von Asylmissbrauch u.ä. geht, bin ich eisenhart, das muss ohne Wenn und Aber gnadenlos unterbunden bzw. geahndet werden. Aber Verfolgte und an Leib und Leben Bedrohte weist man nicht ab. Das ist Gastrecht, das schon weit vor der Völkerwanderung in unserem Kulturkreis und eigentlich weltweit galt. Das zu ändern, widerstrebt meinem konservativen Wertekanon absolut, da bin ich nicht dabei!

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markus_wienken 03.12.2017, 11:18
98.

Zitat von rambazamba1968
haben sie den Artikel gelesen oder ansatzweise verstanden? Es geht vor allem um die Unterstützung von Ländern, die viele Flüchtlinge aufnehmen. Jordanien, Uganda, Bangladesh. Nicht gerade reiche Staaten, oder? Ich verstehe auch nicht, warum permanent Menschen wie sie, Flüchtlingen nicht helfen wollen. 99,9% der Flüchtlinge flüchten nicht zum Spaß. Und um wieder auf den Artikel zurück zu kommen, möchte die USA selbst bestimmen, welches Land sie unterstützen. D.h. die USA möchte da helfen, wo sie auch z.B. wirtschaftliche oder geostrategische Vorteile haben. Und da muss dann Uganda halt schauen wo es bleibt oder was? Ne, die Entscheidung sollte bei einer unabhängigen Institution wie der UNO bleiben. Die Trumpregierung ist so zynisch und verachtenswert, dass man diese Politik international bekämpfen muss und nicht auch noch schönreden wie Sie.
/einmisch

Da zu helfen, wo es einem wirtschaftliche oder geostrategische Vorteile bringt finde auch ich völlig in Ordnung.
Das bringt uns und auch die anderen Vorwärts, andernfalls versenkt man nur Geld und Ressourcen und andere Länder ziehen an uns vorbei.
Ein Staat hat in erster Linie an seine eigenen Interessen und der eigenen Bevölkerung zu denken, was Sie persönich mit Ihrem Geld machen und wen Sie unterstützen bleibt natürlich Ihnen überlassen.

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j.vantast 03.12.2017, 11:20
99. Seltsame Denkweise

Zitat von feld01
Für mich hört es sich so an als mache die US Regierung genau das, was im Wahlkampf versprochen wurde und dann von der US Bevölkerung gewählt wurde. Wieso stellen Sie dies als etwas negatives dar?
Für Sie sind Wahlversprechen also grundsätzlich etwas positives?
Die Tötung von Menschen ohne Gerichtsverhandlung durch die Duterte Regierung auf den Philippinen ist also auch etwas positives?
Ein Wahlversprechen ist noch lange nicht gleichbedeutend mit geltendem Recht, geschweige denn moralischer Verpflichtung.

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