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Trumps Idee nach dem Parkland-Massaker: Mehr Sicherheit durch noch mehr Waffen
SHAWN THEW/EPA-EFE/REX/Shutterstock

US-Präsident Donald Trump steht nach dem Schulmassaker in Florida unter Druck. Doch statt die großen Lücken im Waffenrecht zu schließen, denkt er laut über die Bewaffnung von Lehrern nach.

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thomasco 22.02.2018, 09:25
140.

Nach Trumps und NRA Logik wäre es doch sinnvoll Lehrer und Schüler mit Waffen auszustatten und Marines an jeder Schule zu installieren und Schulen zum Kriegsgebiet erklären. Der Mann ist wirklich verrückt.

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Tavlaret 22.02.2018, 09:27
141. Nichts Neues

Da nach jeder größeren Schießerei in den USA, bei der es mehrere Tote gibt, von vielen Offiziellen ähnlich argumentiert wird, wundert mich Trumps Aussage absolut nicht. Wie war es damals nach dem Kino-Massaker "Hätten alle Waffen getragen, hätten sie sich wehren können." ;-)
Wir leben in einer absurden Welt, das sollte man akzeptieren und hoffen, dass man das eigene Leben halbwegs ordentlich und fröhlich über die Bühne bringt.

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marty_gi 22.02.2018, 09:29
142. auf dem Spielplatz

Wenn deine Kinder auf dem Spielplatz mit Steinen werfen, gebe ich meinen Kindern auch Steine......

Und - bei dem Shooting auf der Military-Base vor einigen Jahren haben die ganzen dortigen Waffen und die daran ausgebildeten Soldaten auch nichts wirklich machen koennen.

Dumm, wer beim Denken nicht weiter kommt.

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die-metapha 22.02.2018, 09:32
143.

Zitat von Liberalitärer
Nein, aber fragen Sie einen deutschen Politiker, ob der auf seinen komischerweise bewaffneten Personenschutz verzichten würde. Die Lösung auf bewaffnete Sicherheitsdienste zu setzen ist sicher nicht eben optimal, aber man tue nicht so als ob es die Dinger nicht vielerorts gäbe.
Aber dann doch bitte von ausgebildetem Personal, welches dieses Szenario immer wieder trainiert. Aber doch nicht von Lehrern deren Aufgabe es ist, den Schülern Lernstoff zu vermitteln. Meinen Sie, man kann Lehrer zu solch einem Schwachsinn verpflichten?
Wie sind denn Sie drauf.

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heinerreiner 22.02.2018, 09:33
144.

Offensichtlich sind die Bedingungen an amerikanischen Schulen so organisiert, dass sie immer wieder junge Leute hervorbringen, die noch über (fast) das ganze Leben und die begehrenswerteste Staatsbürgerschaft der Welt verfügen, sich aber lieber zu einem Abgang aus diesem Leben mit einem dramatischen Racheakt entschliessen.
Das ausgerechnet die Verfügung über Waffen (das bloße Tat-Mittel!) der Grund dafür sein soll kann nur denen einleuchten, die angesichts der Gewalttat von vornherein beschlossen haben, dass eine Ursache in der Ausbildungsabteilung des Systems selbst jedenfalls nicht zu finden wäre. Weil man so überzeugt ist, dass das System "gut" ist, wünscht man sich nichts sehnlicher, als das es ohne diese dauernden Störungen funktionieren könnte.
Schön blöd.

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Liberalitärer 22.02.2018, 09:34
145. Militärgesellschaft

Zitat von kajoter
Bewaffnete Lehrer, Schulen, die zu Hochsicherheitsfestungen ausgebaut werden, Ex-Soldaten, die als Wachpersonal Einlass gewähren und für "Ordnung" sorgen - unfassbare Bilder entstehen dabei im Kopf.
Teile der USA definieren sich nicht als Zivilgesellschaft, sondern ganz offen als das Gegenteil als "Militärgesellschaft". Das sollte mit in der Wahrnehmung nicht übersehen und dieser Teil findet das auch nicht verwerflich.

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bayerns_bester 22.02.2018, 09:36
146.

Ich stelle mir gerade vor, wie ein bewaffneter Lehrer in einer solchen Ausnahmesituation dann auf dem Schulgang irgendwelche Schüler über den Haufen schießt, die er irrtümlich für den/ die Täter hält. Ein nicht geschulter Lehrer wäre doch völlig überfordert in dieser Situation und eine weitere Gefahrenquelle. Nicht zu vergessen die am Tatort eintreffenden Polizeibeamten, die plötzlich einer bewaffneten erwachsenen Person gegenüberstehen.

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Revolutscher 22.02.2018, 09:36
147.

Die Aussicht, das der Dienstherr vom Lehrer erwartet, auf ehemalige Schüler, Jugendliche zu schießen, wird die Lust vieler angehender Lehrer mindern, diesen Beruf auszuüben. Die Mentalität von Lehrern ist in der Regel nicht so beschaffen, dass das Töten eines Menschen an Ihnen spurlos vorbei geht. Allerdings wird diese Aussicht auch viele, die sich eigentlich nicht zum Lehrer sondern zum Rambo berufen fühlen, in den Lehrerbetrieb locken . Bei 3 Mio. Lehrern ist außerdem die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, das ein geringer Prozentsatz diese Waffe auch gegen Schüler einsetzt, die sie mal wieder zur Weißglut treiben. Von den Lehrerinnen und Lehrern meiner Kinder würde ich nicht einer/m zutrauen, dass sie/er im Fall eines Amoklaufs die Nerven behält und auf den Attentäter schießt UND trifft. Und falls Sie/Er trifft, dann sehen wir diesen Lehrer nie mehr im Unterricht. Sie/Er wird dann traumatisiert frühpensioniert. Aber vielleicht sehe ich das, als typisch deutscher Bedenkenträger, alles viel zu negativ. Vielleicht unterscheidet sich der amerikanische Lehrer ja grundsätzlich von den Deutschen.

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warum_nicht? 22.02.2018, 09:36
148.

Um die Schüler vor einem amoklaufenden Lehrer zu schützen (warum soll es das nicht auch geben?) müssen diese natürlich auch bewaffnet werden.
Bitte immer zu Ende denken, lieber POTUS.

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dedroog 22.02.2018, 09:37
149. was soll daran falsch sein ?

..Deutschland - als fast größter Kriegswaffenhersteller- macht es doch vor: Frieden schaffen durch noch mehr Waffen!

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