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Trumps konfuse Anti-Terror-Linie: Bombardieren, zur Hölle!
REUTERS

Einreiseverbot für Muslime, Religionstests, Register - Donald Trump gibt gern den Terrorismus-Bekämpfer. Doch mehr als Schlagworte hat er nicht parat. Auch seine Reaktion auf den Anschlag in Berlin irritiert.

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treppat 23.12.2016, 18:09
120. Obama

Wunderschön so "nebenbei" zu beobachten wie "die lahme Ente", Noch-Präsident Obama mit lauter gezielten Aktionen im letzten Moment Tatsachen wie zum Beispiel diese Löschung der Ein- und Auswanderungsdatenbank schafft. Alles was er tut richtet sich gezielt gegen viele von Trump angekündigten, intelligenzfreien, stammtisch-kompatiblen Ankündigungen. Der Mann verdient einen Taktik-Nobelpreis, wenn es den denn gäbe.

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Sandlöscher 23.12.2016, 18:12
121. @ 118

Völlig richtig. Interessierten empfehle ich zu diesem Thema u.a. die Bücher von Hamed Abdel-Samad. Dort wird explizit auf diese Probkematik eingegangen.

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simonweber1 23.12.2016, 18:12
122. Über

Zitat von vulcan
Was für einen Unsinn erzählen Sie denn da? Welche Terroristen werden von den USA unterstützt? In welche Länder ist denn "der Westen" in den letzten 10 Jahren 'einmarschiert'? Und mal ganz ehrlich - Ihre Einlassung zu Aleppo ist an widerlichem Zynismus und -ehrlich gesagt- an Dummheit kaum noch zu überbieten.
Ihre Erwiederung an den Foristen sollten Sie vielleicht noch einmal nachdenken. Afghanistan,Irak,Libyen und Syrien, welche Länder haben denn diese Regionen in die Steinzeit zurück gebombt? Der IS ist aus irakischen Elitesoldaten mit Hilfe der CIA und finanziert von Saudi Arabien und Katar entstanden. Das kann man inzwischen sogar in seriösen westlichen Printmedien nachlesen. Über Aleppo kann man geteilter Meinung sein, aber Terroristen die vom Westen einen Heiligenschein erhalten haben, werden nicht automatisch zu " moderaten Rebellen" nur weil sie sich nicht mehr Al Nusra nennen.

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descartes 23.12.2016, 18:13
123.

Zitat von walter_de_chepe
Trump wird nicht alles so weiterlaufen lassen und sagen: Ist heutzutage halt so, kann man nichts machen, daran wird man sich gewöhnen müssen. Lesen sie sein Buch. Es wird einschneidende Veränderungen geben. Er ist aber auch ein Geschäftsmann. Er deckt nicht alle Karten auf. Er würde es nicht zulassen, dass Staaten wie Tunesien ihre Kriminellen vor unsere Grenzen laufen lassen und dann nicht zurücknehmen, und er wird auch nicht Saudi-Arabien alles durchgehen lassen. Er sagt es ganz klar, wie auch bei China: Wir brauchen sie, sie brauchen uns.
Das blöde ist nur, wenn China und die Saudis heute den Daumen senken, sind die USA (und ein paar Länder mehr) morgen bankrott. An diesen Gegebenheiten kann auch ein Trump nichts ändern.

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torquemada 23.12.2016, 18:14
124. Billige Masche!

Menschen nur aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit, Hautfarbe, Herkunft etc unter Generalverdacht zu stellen ist schäbig und entbehrt jeglichem Verstand. Und das sagt Ihnen ein überzeugter Agnostiker Mr. Trump und Gesinnungsgenossen.

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freekmason 23.12.2016, 18:14
125.

Zitat von balouchen
denn nicht alle moslems sind terroristen, aber alle terroristen sind moslems.
natürlich. ali mundlos, ahmed breivik, fatima meinhoff... you name it.

http://www.huffingtonpost.com/omar-alnatour/muslims-are-not-terrorist_b_8718000.html

"According to the FBI, 94% of terrorist attacks carried out in the United States from 1980 to 2005 have been by non-Muslims."

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ebenfalls.hofnarr 23.12.2016, 18:15
126.

Zitat von Frietjoff
Doch, da hat er VÖLLIG Unrecht! Zum hunderttausendsten Mal: weit über 90% der Opfer des IS sind Muslime. So fürchterlich die Terroranschläge in Berlin, Paris und Nizza waren, sie sind nur Nebenschauplätze im Krieg des IS gegen die überwältigende Mehrheit der Muslime.
Ja, weil es nicht den Muslim an sich gibt und sich die diversen Muslimfraktionen untereinander des Unglaubens bezichtigen, weil man sich nicht über eine gemeinsame Auslegung des schwammig formulierten Geschwurbel in den Schriften einigen kann.

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balouchen 23.12.2016, 18:16
127.

Zitat von reflektiert_ist_besser
sie würden also Atomwaffen gegen den IS einsetzen? Und damit glauben sie, sie würden zum einen den IS befrieden und zukünftige Terrorattacken verhindern können? Das genaue Gegenteil ist der Fall, damit würde man den Terrorismus noch mehr befeuern. Mein durchschnittlich intelligenter Hund hat das verstanden. Und wo würden sie genau die Atombomben abwerfen? In welche Städte oder wohin? Das würde mich mal interessieren? Merken sie nicht, dass wir mit dieser Vorgehensweise nur vor einer Frage stehen würden: kommt zuerst ein umfassender Atomkrieg oder ein noch radikalerer Terrorismus? Ich brauche beides nicht.
ICH brauche auch beides nicht. es geht hier um die frage, wie man dem radikalen Islam, oder besser dem Islam an sich (aus meiner sicht ist er eine faschistoide religion) bei kommt.

im übrigen gibt es auch noch andere verheerende waffen, als atombomben, die aber nicht solche langzeitschäden verursachen.

sie halten also lieber die andere wange hin. nun, ich nicht. und bevor ich mich terrorisieren lasse, terrorisiere ich diejenigen, die mich terrorisieren, solange ich noch der stärkere bin. das ist ja gerade der witz daran.

und ich denke, sie werden noch an meine jetzigen zeilen denken: der künftige konflikt ist der westen und russland gegen die islamische welt.

nicht, weil wir es so wollen. sondern weil es der Islam so will. unsere Toleranz wird dort als schwäche verstanden. bis es kracht. typisch basar eben.

daher denke ich, wir sollten diesen Konflikt für uns entscheiden, so lange wir noch die stärkeren sind.

ist keine angenehme Vorstellung: aber schauen sie sich die welt an. alles läuft darauf hinaus.

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carlitom 23.12.2016, 18:20
128.

Zitat von henry.miller
Ich mag Trump nicht, aber langsam werden die abwertenden Artikel über ihn langweilig. Immerhin hat er noch keinen Krieg angefangen, wie Bush.
Äh, Ihnen ist aber schon aufgefallen, dass a) Trump noch nicht im Amt ist, b) Bush zur selben üblen Partei und Art gehörte und c) die Bush'schen Kriege der Grund für unsere Probleme heute sind.

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kuac 23.12.2016, 18:21
129.

Zitat von ruhepuls
Unwahrscheinlich, dass US-Truppen am Boden kämpfen. Das führt nämlich schnell zu vielen Särgen - und das ist in den USA genauso unpopulär wie bei uns. Die USA werden sich auf Methoden beschränken, die amerikanische Soldaten nicht direkt in die Schusslinie bringen, also Luftangriffe (Bomben, Drohnen usw.)
Falls Trump mit Bomben gegen den IS vorgehen will, dann muss er die Strategie der verbrannten Erde, die auch sein Freund Putin praktiziert, anwenden. Wer wird dann um die entstandenen Flüchtlinge kümmern? Wer wird sich dann auch um die sogenannte "befreite" Gebiete kümmern? Assad? Erdogan? Kurden? Sonstige Islamisten? Lokale Warlords?

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