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Trumps Präsidentschaft: Wie es nach dem Mueller-Bericht weiter geht
REUTERS

Ohne ihn anzuklagen, wirft der Bericht des Russland-Sonderermittlers Mueller ein denkbar schlechtes Licht auf US-Präsident Trump. Werden die Demokraten daraus Kapital schlagen können - wollen sie das überhaupt noch?

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Outdated 19.04.2019, 23:43
40. #4 Schönwetterdemokraten

Zitat von frenchhornplayer85
Ich frage mich ernsthaft wie man diesen Herrn unterstützen kann. Er lügt mehr als jeder andere Präsident, versucht mehrfach die Justiz zu behindern, und manche hier applaudieren da noch. Warum lauft ihr einem betrüger, keinesfalls gutem Geschäftsmann und notorischen Lügner hinterher?
Da ich sicherlich zu denen gehöre die sie ansprechen: Ich laufe ihm nicht hinterher, ich verteidige die demokratischen Grundwerte.
Werte die hier und in den USA vielen völlig egal geworden sind nur weil sie den aktuellen Präsidenten nicht mögen.
Eine Einstellung die ich viel Bedenklicher finde als einen Schaumschläger im Amt.
Eine Präsidentschaft geht vorbei, der verlust von Demokratie endet nicht so schnell!
Demokratie ist kein Kinderspiel, sie ist gerade so wertvoll weil sie Misstände und Verfehlungen gnadenlos bestraft.
Beides brachte 2008 Obama ins Amt und 2016 eben Trump.
Anstatt aber sich um diese Misstände zu kümmern wird lieber jeder noch so schmutzige Trick gezogen.
Das jetztige zerreden der Ergebnisse des Muellerberichtes ist wieder das selbe.
Anstatt einen Schlusstricht zu ziehen und anzuerkennen was sich schon länger abzeichnete, wenn man nicht damit beschäftig war den Kopf in den Sand zu stecken, wird lieber weiter gegiftet.
Was das den Amerikanern aber bringen soll?

Die Menschen dort brauchen eine Presse die sich mit den echten Problemen des Landes beschäftigt und Parteien die mehr tun als nur den Tanz um den goldenen Trump zu machen.

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avision 19.04.2019, 23:45
41.

Zitat von hansriedl
ist einfach nicht zu fassen. Er windet sich wie ein Aal, hat bessere Berater und Anwälte als Fr. v.d. Leinen. Es nur noch ein Polittheater. Anschuldigungen erheben ohne jegliche Beweise, wie stets in den letzten 3 Jahren. Und die parteiische Hexenjagd der Dems wird von der Mehrheit der Amis abgelehnt. Insofern werden die Dems nächstes Jahr an der Wahlurne die Quittung bekommen und dann auch die Mehrheit im Repräsentantenhaus wieder verlieren, wenn sie so weiter machen.
Die Republikaner sind doch noch verwirrter. Sie haben einen Präsidenten aber irgendwie fühlt es sich an als ob nicht..

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dunnhaupt 19.04.2019, 23:51
42.

Zitat von juba39
Sicher haben Sie die entsprechende Textstelle im Report gefunden. Wir wären dankbar, wenn Sie uns die Seite verraten würden. Denn das diese Tatsache NICHT im Bericht von Mueller auftauchen würde, ist wohl kaum anzunehmen.
Siehe den ausführlichen Artikel von Scott Jennings bei CNN online.

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StefanAleman 20.04.2019, 00:10
43. An alle Trump Hasser unter den Journalisten und Lesern

Es gibt keine Anklage - PUNKT!

Auch wenn das Euch nicht passt werdet ihr den Rest Eures Lebens damit leben müssen. Und kommt jetzt bitte nicht mit „so einfach kann man das aber nicht sehen“ - doch, kann man - es gibt keine Anklage.

Frohe Ostern für Alle.

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bigmitt 20.04.2019, 00:41
44. Ausgerechnet....

.
...Eric Swallwell will den Mueller Report als " Fahrplan" benutzen? Der Herr der vor laufender Kamera immernoch behauptet hat das keinerlei Inhalt des Steele Dossiers widerlegt sei, nicht einmal Cohens Prag Reise ( selbst als dieser dies unter Eid vor dem Kongress verneinte), was nun in diesem Report schwarz auf weiss zu lesen ist?
Viel Glück liebe Demokraten, oder trommelt da jemand nur weil er sich voreilig ins Rennen um die demokratische Präsidentschaftsnominierung geworfen hat? Da muss man ja Pelosi loben die ins Gleiche Horn wie Bernie bläst, nämlich das eine totale Fokussierung auf die Person Trump nur dessen Wiederwahl bedeutet.

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gatsue 20.04.2019, 00:51
45. Kommentare

im Spiegel sind leider wiedereinmal vollkommmen entkoppelt von jeglicher Realität. Muss man erst mal hinkriegen. Bravo.

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123rumpel123 20.04.2019, 02:12
46. mit leeren Händen in den Wahlkampf

Herr Pitzke hofft natürlich wie alle US-Korrespondenten, dass das Mueller-Papier noch lange Stoff liefert, daher seine Hoffnung:"........das das Mueller-Papier nun von der juristischen Bühne auf die politische Bühne wechselt...........".

Als US-Korrespondent müsste Herr Pitzke allerdings ein paar Umfrageergebnisse kennen, die ihm zwar nicht gefallen dürften , aber kennen müsste er sie.

Die Zustimmung zu Trump liegt bei seinen Stammwählern bei nahezu 90 %.

Und die ganze Mueller-Untersuchung soll den Durchschnittsami nur zu 45% überhaupt interessiert haben, die Polithochburgen Washington und New York mal ausgenommen.

Wesentlich mehr interessierte den Durchschnittsami die Wirtschaftslage , Wirtschaftspolitik und die Gesundheitspolitik.

Dies offenbart aber ein Demokraten-Problem, die Partei so bunt und vielmundig wie die Demokraten aktuell sind, haben kein Programm.

Für den bevorstehenden Wahlkampf definitiv zu wenig.

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Beijinger 20.04.2019, 04:17
47. @ Alias_aka_InCognito #12

Sehr gute Analyse, der ich 100% zustimme. Jedes Volk, bzw in diesem Fall Bevölkerungsteil, hat die Führung, die es verdient.

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alternativlos 20.04.2019, 05:00
48. TrumPutins Maxime

Auch wenn keiner über dem Gesetzt steht, „die Familie hat immer Recht und steht über der Verfassung“. Sozusagen ein Supergrundrecht für Adel, Clans und Dynastien, wie wir es aus der Geschichte allzu häufig immer wieder erfahren dürften, sofern man es überlebt hat.

Dieses allein hat Mueller unabhängig von Einzelergebnissen offengelegt und transparent gemacht. Es war auch nie sein Ansinnen sich zum Richter über das Gesetz zu erheben, dieses erfolgt in einem Rechtsstaat durch eine unabhängige Justiz und auf Grund einer Anklage.

Insoweit hier aber die Präsidenten von Supermächten de facto nicht Angeklagt werden können, betreiben TrumPutin und seine Netzwerke ein Spiel über die längere Verweildauer von Verjährungsfristen des jeweiligen anderen als dominierende Größe der Unterwerfung.

Was Mueller bleibt, ist die Hoffnung in die Menschen, dass sie selber darüber Nachdenken müssen, ob sie ein solches Supergrundrecht teilen wollen oder ob sie sich weiterhin von solchen Strukturen manipulieren und missbrauchen lassen wollen.

Weiterhin Alles Gute

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kajoter 20.04.2019, 09:02
49. Ergänzung

Es wird merkwürdigerweise nicht erwähnt, dass Mueller mehrfach konstatiert, angeforderte Papiere aus dem Weißen Haus nicht erhalten zu haben und dass Trumps Mitarbeiter mehrfach die Aussage verweigert hätten.
Trump selbst hat bei seinen schriftlichen Antworten auf Muellers Fragen jede dritte davon mit "ich kann mich nicht erinnern" beantwortet. Jede dritte! (Nachdem seine Anwälte ihn davor gewarnt hatten, diese lündlich zu geben, da er es bei einem Pr0obeinterview nicht schaffte, nicht zu llügen.)
Daneben hält sich das Vertrauen in W. Barr, der den Report geschwärzt hat, allzu sehr in Grenzen. Er hat sich bislang mehr als juristisches Schutzschild Trumps gezeigt denn als unabhängiger Justizminister. Es ist daher zweifelhaft, ob er einige Schwärzungen nicht zum Vorteil Trumps vorgenommen hat.
Auf Antrag des Abgeordnetenhauses werden bislang ebenfalls keine Dokumente übergeben, sprich Trumps Steuererklärungen, obwohl dieses qua Gesetz klar geregelt ist. Trump versucht mehr als offensichtlich, dieses über seinen Finanzminister Mnuchin zu verhindern.

Wir sehen ein Land, das sich innerhalb vn 2 Jahren in eine Bananenrepublik verwandelt hat. Die intellektuellen und rechtsstaatlichen Maßstäbe sind durch tägliche Grenzüberschreitungen derartig aus den Fugen geraten, weil alle Anwesenden und Beobachter durch dieses Übermaß abgestumpft sind.
Beispiel: Es steht fest, dass Trump die Direktive herausgab, wesentlich härter gegen Migranten vorzugehen. Im Zuge dessen wurden Tausende Kinder von ihren Eltern getrennt und in großen Käfigen untergebracht. Dieses muss zwangsläufig zu irreversiblen Traumata führen. In einigen Fällen aber kann man die getrennten Familien noch nicht einmal wieder zusammenführen, weil man die Zugehörigkeit nicht dokumentiert hat. Gegen wie viele Gesetze wurde hier verstoßen? Aber Trump redet - nein, lügt sich damit heraus, dass all das Obamas Anweisungen gewesen wären.
Mit anderen Worten: Die US Verfassung sah nicht voraus, dass ein mafiöser, pathologischer Lügner mit dem Intellekt eines Sechsklässlers jemals Präsident werden könnte. Dementsprechend groß wurde dessen Machtfülle festgelegt. Nach Trump - wann immer das auch sein mag - wird man sich diesem Problem stellen müssen.

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