Forum: Politik
Trumps Pressekonferenz im Wortlaut: Die Verharmlosung des Hasses
AFP

Es war ein haarsträubender Auftritt Donald Trumps - mal wieder: 23 Minuten lang verteidigte er die rechtsextreme Horde von Charlottesville. SPIEGEL ONLINE kommentiert die Pressekonferenz des US-Präsidenten im Wortlaut.

Seite 71 von 71
achso...machtsinn 16.08.2017, 18:41
700. Ohje....

Liebe Leute, können wir uns einigen, dass Gewalt zu nichts führt außer zu Gewalt? Ich bin sicher die nicht so friedliebenden Herren mit den Baseballschlägern gibt es auf BEIDEN Seiten. Einen Baseballschläger dabei zu haben ist wohl kein Verbrechen. Ein Auto mit Vollgas in eine Menschenmenge zu steuern schon. Und genau darum geht es: Trump vermittelt die Ansicht, es ist verhältnismäßig Leute,die einen Baseballschläger oder sonst etwas dabei haben totzufahren. Das ist keine Notwehr, kein Affekt, das ist Mord. Und bitte hören Sie auf Todesopfer des Stalinismus und des Holocaust gegeneinander aufzuwiegen!Das ist pervers! Man kann Verbrechen nicht mit anderen Verbrechen legitimieren.

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nesmo 16.08.2017, 18:44
701. Echt wirr, CBSN

Zitat von enfield
das is ja nu echt wirr! Woher nehmen Sie denn die Information, dass "die Gewalt" von Gegendemonstrationen ausging? Sollen tatsächlich Medien in jedem Artikel über jede Theorie oder Behauptung berichten, die irgendjemandem auf der Welt zu dem Thema aus dem Kopf gefallen ist? Es gibt schlicht keine belastbaren Anhaltspunkte dafür, dass "die Gewalt" von den Gegendemonstranten ausging - das kann man ja auch mal so zur Kenntnis nehmen auch wenn es nicht ins eigene Weltbild passt. Es gibt aber sehr wohl Anhaltspunkte, wenn ein rechtsradikaler Typ sich in seine Karre setzt und 800km fährt und dann anstatt am Demonstrationszug teilzunehmen lieber erstmal in die Gegendemonstranten brettert. Oder glauben Sie als die Gegendmonstranten "das Feuer" eröffnet haben, war der wütend - ist zum Motel mit dem Bus gefahren und hat sein Auto geholt um den Gegendemonstranten Einhalt zu gebieten? Könnte man auch mal drüber berichten...schreiben Sie doch einfach hier was Sie alles so FAST glauben könnten - bestimmt schöner zu lesen als all der braune Rotz hier von den hardcore Trumpisten.
Sie haben ja bestimmt den Bericht von CBSN auf Youtube gesehen www.youtube.com/watch?v=PCXs2l7l2zo . Oder wohl eher doch nicht, weil ja nichts "belastbares" exisiert. Dort versperrten Gegendemonstranten den Weg und zwangen die "Nazis" zum Rückzug, nachdem sie vorher Flaschen warfen und Pfefferspray einsetzten. Denken sie mal nach, bevor sie sich so weit aus dem Fenster lehnen, was sie so behaupten.
Und welche "Anhaltspunkte gibt es " denn, dass der Autofahrer statt zur Demo zu gehen mal in die Demonstranten brettern wollte? Reine Phantasie, aber sich über angebliche Spekulationen anderer können sie ganz furchtbar aufregen. Da saugen sie sich wohl mehr aus den Fingern als ein Trump. Ihre weiteren Unterstellungen sind ebenso absurd.

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780 16.08.2017, 18:44
702. @ unumvir

Zitat von unumvir
Wenn ein Präsident Demokratie und Rechtsstaat ernst nimmt, muss er sich gegen alle positionieren, die in aggressiver Weise gegen dessen Spielregeln verstossen. Und das sind, wenn man die letzten anderthalb Jahre Revue passieren lässt, in erster Line Antifa, BLM, diverse linke Gruppen und SJWs, diverse Gruppen von College Students, nahezu das gesamte radikal extremistische Spektrum der Demokraten sowie der extremistische rechte Rand von Alt-Right und, unter ferner liefen, radikal islamistische Gruppierungen. Es macht, wie Trump es richtig handhabt, keinen Sinn, grosse Unterschiede zwischen diesen Gruppen zu machen. Es ist dennoch erwähnenswert, dass weder von der Anzahl der Vorfälle, noch von der Anzahl der auffälligen Teilnehmer, noch von der Anzahl und Schwere der im Rahmen derartiger Aktionen anfallenden Straftaten die Alt-Right an erster Stelle der Krawallskala steht.
Zitat: Es ist dennoch erwähnenswert, dass weder von der Anzahl der Vorfälle, noch von der Anzahl der auffälligen Teilnehmer, noch von der Anzahl und Schwere der im Rahmen derartiger Aktionen anfallenden Straftaten die Alt-Right an erster Stelle der Krawallskala steht. Zitat Ende

Aber es waren rechtsradikale Parolen, einschl. Hitlergruß, Aggressivität, die ganze Palette also der Rechtsradikalen, einschließlich Gewalt bis hin zum Mord.
Die Alt-Rights müssen doch nicht in Erscheinung treten, es genügt, dass die Rechtsradikalität, einschl. Rassismus vorhanden ist und Amerika aufmischt. Und das geschieht doch sehr in derem Sinne.

Das war in dieser Situation gefährlicher als die Gegendemonstranten. Die Gewalt hätte man als solche ablehnen können, aber dann hätte eine klare Differenzierung, abhängig von dieser speziellen Situation erfolgen müssen.
Das tat Trump aber nicht, weil es ihm nicht in den Kram passte.
Außerdem äußerte er sich gegen Gewalt erst, als er sich dazu gezwungen sah, auch kein Zeichen einer wirklichen Aussage.
Wenigstens verbal steht Trump den Extremisten in nichts nach, und das ist gefährlich genug.
Neutral ist er jedenfalls nicht. Und demokratisch wohl kaum.

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nesmo 16.08.2017, 18:53
703. Ihre Vorstellungskraft ist groß, zu groß?

Zitat von Little_Nemo
Wenn ich mir vorstelle, dass ich in einer Stadt wohnen würde, in die eine bis an die Zähne bewaffnete Horde mit Fahnen und Symbolen einer für den größten Völkermord der Geschichte verantwortlichen Ideologie einfallen würde, was, nebenbei bemerkt, nur schwerlich mit dem Begriff "Demonstration" charakterisiert werden kann und sicher auch in den USA nicht den rechtsstaatlichen Regeln entspricht - in so einem Fall würde ich das sicherlich, wie die meisten gesund empfindenden Menschen und wie es ja wohl auch von den Nazis beabsichtigt war, als Akt der Gewalt empfinden. Zu behaupten oder auch nur in Erwägung zu ziehen, die Gewalt könnte von irgend jemand anderem als diesem rechten Mob ausgegangen sein erscheint mir, auch vor dem Hintergrund der Geschichte, mehr als abenteuerlich.
Bis an die Zähne bewaffnete Horden mit Völkermordsymbolen wurden also gegen alle rechtsstaatlichen Regeln von der Polizei geduldet. Da muss man ja dazwischenschlagen, insbesondere als, wie Sie schreiben, "gesund empfindender Mensch". Die gabs ja schon mal, falls sie sich erinnern. Und aus diesem gesunden Volksempfinden heraus, meinen sie sei Gewalt gegen "Nazis" gerechtfertigt. Weil es einfach unerträglich ist, Naziflaggen und -sprüche sich anzuhören. Das muss man nicht mehr kommentieren, das spricht für sich selbst.

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Jeanne 16.08.2017, 18:54
704. Widerwärtig

Es ist nicht zu glauben, aber es gibt immer noch Leute, die versuchen, die unsäglichen Aussagen dieses Typen zu rechtfertigen. Dabei könnte man es sich ausnahmsweise mal einfach machen: die Aussagen dieses amerikanischen Präsidenten zu den Ereignissen in Charlottesville sind widerwärtig, der Typ ist widerwärtig. Ich würde mir wünschen, dass wenigstens ein Teil seiner Wähler Scham empfindet. Wie lange dauert dieser Spuk noch??

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Darl 16.08.2017, 18:55
705. Es spricht aber Bände.

wen ein Präsident der ansonsten keinerlei Probleme hat seine Meinung ohne Verzögerung und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen herausposaunt, jedesmal wen es Gewalt auch von rechts ausgeht Probleme hat ein klares Stament zu setzen.

Wie der Fall in Portland den ich als Gegenbeispiel zu dem Terroranschlag in London aufgeführt habe. Zwei Menschen die Zivilcourage leisteten, erstochen von einem Rassisten. Und wie erwähnte brauchte Herr Trump zwei Tage um einen Standartpolitikersatz herauszuwürgen. Zwei Tage für einen Satz. Und gut nen Monat später streicht er erstmal alle Gelder für eine Organisation die an der Entradikalisiserung von Rechten arbeitet die seit seiner Wahl alle Hände voll zu tun hat.

Und auch nur das kritisiere ich mit meinem Kommentar. Trumps oppurtunistische Art rechte Gewalt (die fast doppelt so viele Anschläge in den USA verüben als islamistische Terroristen und gut 10mal so viele wie Linke) totzuschweigen und damit billigend für ein paar Wählerstimmen in Kauf nimmt das Gruppierungen wie der KKK und die Nazis sich legitimiert fühlen und frei drehen können.

Und denken sie das rechte Gewalt nur Beteiligte trifft? Portland, Charleston und noch ne ganze Reihe weitere Anschläge bei denen z.b Sikh Tempel und Abtreibungsklinken angegriffen wurden. Und auch eine "interessante" Entwicklung hierbei ist das hier wie bei wie sie gesagt haben sich die Leute schwer taten diese als Terroranschläge anzuerkennen. Wie in Charleston 20015 wo ein juger Mann in einer schwarzen Kirche 9 Menschen erschoss. War laut FBI "nur" ein "Hassverbrechen" und kein "Terroranschlag". Hätt der Attentäter aber Ali statt Dylann gehießen wäre diese Einschätzung wahrscheinlich ganz was anderes gewesen,

Und natürlich gab es in Charlottesville auf beiden Seiten Gewaltäter. Aber wen wir mal ganz ehrlich mit einander sind. Wen möchte Trump den wirklich verurteilen? Seine politischen Gegner oder die typen die mit roten Kappen "heil trump" schreiend durch städte maschieren und ihn für den besten Amerikaner seit George Washington halten?

Und wen man als Präsident sich von solchen Gruppierungen nicht distanziert dann tut es mir echt leid aber dann ist man mindetens ein Rassist aus Opportunismus. Also mindestens ein Mitläufer,

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Darl 16.08.2017, 18:57
706. Es ist aber bezeichnend...

wen ein Präsident der ansonsten keinerlei Probleme hat seine Meinung ohne Verzögerung und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen herausposaunt, jedesmal wen es Gewalt auch von rechts ausgeht Probleme hat ein klares Stament zu setzen.

Wie der Fall in Portland den ich als Gegenbeispiel zu dem Terroranschlag in London aufgeführt habe. Zwei Menschen die Zivilcourage leisteten, erstochen von einem Rassisten. Und wie erwähnte brauchte Herr Trump zwei Tage um einen Standartpolitikersatz herauszuwürgen. Zwei Tage für einen Satz. Und gut nen Monat später streicht er erstmal alle Gelder für eine Organisation die an der Entradikalisiserung von Rechten arbeitet die seit seiner Wahl alle Hände voll zu tun hat.

Und auch nur das kritisiere ich mit meinem Kommentar. Trumps oppurtunistische Art rechte Gewalt (die fast doppelt so viele Anschläge in den USA verüben als islamistische Terroristen und gut 10mal so viele wie Linke) totzuschweigen und damit billigend für ein paar Wählerstimmen in Kauf nimmt das Gruppierungen wie der KKK und die Nazis sich legitimiert fühlen und frei drehen können.

Und denken sie das rechte Gewalt nur Beteiligte trifft? Portland, Charleston und noch ne ganze Reihe weitere Anschläge bei denen z.b Sikh Tempel und Abtreibungsklinken angegriffen wurden. Und auch eine "interessante" Entwicklung hierbei ist das hier wie bei wie sie gesagt haben sich die Leute schwer taten diese als Terroranschläge anzuerkennen. Wie in Charleston 20015 wo ein juger Mann in einer schwarzen Kirche 9 Menschen erschoss. War laut FBI "nur" ein "Hassverbrechen" und kein "Terroranschlag". Hätt der Attentäter aber Ali statt Dylann gehießen wäre diese Einschätzung wahrscheinlich ganz was anderes gewesen,

Und natürlich gab es in Charlottesville auf beiden Seiten Gewaltäter. Aber wen wir mal ganz ehrlich mit einander sind. Wen möchte Trump den wirklich verurteilen? Seine politischen Gegner oder die typen die mit roten Kappen "heil trump" schreiend durch städte maschieren und ihn für den besten Amerikaner seit George Washington halten?

Und wen man als Präsident sich von solchen Gruppierungen nicht distanziert dann tut es mir echt leid aber dann ist man mindetens ein Rassist aus Opportunismus. Also mindestens ein Mitläufer,

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Darl 16.08.2017, 18:58
707. Es ist aber bezeichnend...

wen ein Präsident der ansonsten keinerlei Probleme hat seine Meinung ohne Verzögerung und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen herausposaunt, jedesmal wen es Gewalt auch von rechts ausgeht Probleme hat ein klares Stament zu setzen.

Wie der Fall in Portland den ich als Gegenbeispiel zu dem Terroranschlag in London aufgeführt habe. Zwei Menschen die Zivilcourage leisteten, erstochen von einem Rassisten. Und wie erwähnte brauchte Herr Trump zwei Tage um einen Standartpolitikersatz herauszuwürgen. Zwei Tage für einen Satz. Und gut nen Monat später streicht er erstmal alle Gelder für eine Organisation die an der Entradikalisiserung von Rechten arbeitet die seit seiner Wahl alle Hände voll zu tun hat.

Und auch nur das kritisiere ich mit meinem Kommentar. Trumps oppurtunistische Art rechte Gewalt (die fast doppelt so viele Anschläge in den USA verüben als islamistische Terroristen und gut 10mal so viele wie Linke) totzuschweigen und damit billigend für ein paar Wählerstimmen in Kauf nimmt das Gruppierungen wie der KKK und die Nazis sich legitimiert fühlen und frei drehen können.

Und denken sie das rechte Gewalt nur Beteiligte trifft? Portland, Charleston und noch ne ganze Reihe weitere Anschläge bei denen z.b Sikh Tempel und Abtreibungsklinken angegriffen wurden. Und auch eine "interessante" Entwicklung hierbei ist das hier wie bei wie sie gesagt haben sich die Leute schwer taten diese als Terroranschläge anzuerkennen. Wie in Charleston 20015 wo ein juger Mann in einer schwarzen Kirche 9 Menschen erschoss. War laut FBI "nur" ein "Hassverbrechen" und kein "Terroranschlag". Hätt der Attentäter aber Ali statt Dylann gehießen wäre diese Einschätzung wahrscheinlich ganz was anderes gewesen,

Und natürlich gab es in Charlottesville auf beiden Seiten Gewaltäter. Aber wen wir mal ganz ehrlich mit einander sind. Wen möchte Trump den wirklich verurteilen? Seine politischen Gegner oder die typen die mit roten Kappen "heil trump" schreiend durch städte maschieren und ihn für den besten Amerikaner seit George Washington halten?

Und wen man als Präsident sich von solchen Gruppierungen nicht distanziert dann tut es mir echt leid aber dann ist man mindetens ein Rassist aus Opportunismus. Also mindestens ein Mitläufer,

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