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Trumps Russland-Kontakte: Der Spion, der in die Quere kam
DPA

Auf der Suche nach Schmutz über die Gegenseite hat das Wahlkampfteam von Donald Trump offenbar auch einen russischen Ex-Agenten getroffen. Immer deutlicher wird: Trumps Nähe zu Russland hat mit Außenpolitik wenig zu tun.

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jufo 14.07.2017, 22:23
1. Völlig nebulös und halbseiden

Was soll man denn davon halten? Kompromittierendes Material hat es offenbar nicht gegeben aber das Bild vom übermächtigen bedrohlichen Russen wird gemalt. Wer hat denn daran Interesse?

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arago 14.07.2017, 22:29
2. Komisch

ist die Angelegenheit schon. Aber bei aller berechtigter Kritik wird mir nicht klar, warum es verboten ist, mit Russen zu sprechen. Gerade wir in Deutschland sollten doch froh sein, wenn sich Entspannung anbahnt.
Das Thema Fracking wird Russland nicht schaden, da die Förderkosten deutlich höher sind. Und wenn es sich so ergibt, dass Polen unbedingt Frackinggas kaufen will, können wir doch unbesorgt weiter russisches Erdgas beziehen. Wichtig ist am Ende nur, dass alles friedlich bleibt und ehrlich habe ich da bei Trump irgendwie ein besseres Gefühl als bei seiner damaligen Konkurrentin.

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rainer82 14.07.2017, 22:40
3. Die Schlinge zieht sich immer enger um den Hals

des Präsidentendarstellers. Seine gesamte Regierungsmannschaft (sprich: sein Familienclan) hat jegliche Kontakte zu Russen geleugnet...bis vor 3 Tagen. Dann das Geständnis. Aber das kam erst, als die Beweise fürs Zusammenspiel mit zwielichtigen russischen Personen auf dem Tisch lagen, bereit für eine Veröffentlichung in der New York Times. Allein die Leugnung dieser Kontakte muss Anlass für Rücktritt oder Amtsenthebung jenes Präsidenten sein, der die USA gerade für seine privaten Geschäfte missbraucht.

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willibaldus 14.07.2017, 22:41
4.

Wer die veröffentlichten e-mails von D jr gelesen hat, wird sehen, dass ihm Infos aus russischen Regierungskreisen über Clinton angeboten wurden und er sich darauf freute. Als die Infos nicht kamen, verloren er und die anderen Wahlkämpfer schlagartig das Interesse. Dass noch weitere Personen mit zweifelhaftem Hintergrund beteiligt waren ist denen nicht verboten, wirft aber ein ziemlich schlechtes Bild auf Trumps Wahlkampfteam.
Das sieht gar nicht gut aus. Das stösst so manchem Senator und MDB ganz sauer auf. Nicht nur Demokraten.

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zvonimir 14.07.2017, 22:45
5. die Sache

wird immer verworrener und folglich immer unglaubhafter. Wo sind denn nun endlich die handfesten Beweise für eine Verschwörung ? Da tauchen eine hübsche Dame und ein angeblicher Ex-Agent auf,wissen angeblich was und dann wieder nichts, die Medien stellen immer höheren Druck fest, nach menschlichem Ermessen müsste de Topf längst geplatzt sein, aber nein, es wird munter weiter gegraben.Das ist doch eine Schmierenkomödie, die langweilt ,geworden.

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m.m.s. 14.07.2017, 22:55
6. Kategorie A+

Ein Artikel aus der Kategorie "unser täglich Trump-Bashing gib uns heute".

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kanzler.11 14.07.2017, 22:58
7. Auffällig

Es ist schon eigenartig , wie hier bei SPON mit Bildern immer versucht wird Meinung zu machen.
Sind hier bei SPON nur Pflaumen beschäftigt, die dem Mainstream folgen und nicht selber rechechieren?

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geotie 14.07.2017, 23:05
8.

Zitat von arago
Aber bei aller berechtigter Kritik wird mir nicht klar, warum es verboten ist, mit Russen zu sprechen.
Nicht jeder kann daran einen Unterschied sehen. Es ist schon ein Unterschied, aber Ihnen das zu erklären würde bei Trumpfans nichts bringen. Da fehlt einfach etwas!

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Sofinski 14.07.2017, 23:05
9.

Es ist amerikanischen Staatsbürgern nicht verboten, mit Russen zu sprechen. Es ist ihnen aber verboten, ohne Genehmigung mit offiziellen Vertretern einer ausländischen Macht zu reden, die im Konflikt mit den USA ist (dazu gehörte natürlich Russland, siehe z.B. die Sanktionen). Und nachdem in der ersten E-Mail an Donald Trump jr. suggeriert wurde, dass es um Informationen von jemandem mit Bezug zur russischen Führung gehe, hätte das Trump-lager, völlig unabhängig ob das nun gestimmt hat oder nicht, sich niemals auf ein Gespräch mit der russischen Anwältin einlassen dürfen, sondern dies den US-Sicherheitsbehörden melden müssen.

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