Forum: Politik
Trumps Stabschef Kelly: "Um ehrlich zu sein, es ist keine Mauer"
AFP

Wenn US-Präsident Trump davon spricht, wie er die Grenze zu Mexiko abriegeln will, redet er von einer Mauer. Dabei seien diese Pläne schon früh aufgegeben worden, sagt der geschasste Stabschef John Kelly.

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kospi 31.12.2018, 01:27
1.

Erst 'ne 5-7m hohe Mauer, jetzt nur noch ein Eisengitter; am Ende wird's 'n Jägerzaun, aber dafür soll der Senat 5 Millarden Dollar locker machen. Kein Wunder, dass Trump schon mehrere Pleiten hingelegt hat. Ein Rechengenie scheint "Der mit dem stabilen Gehirn" jedenfalls nicht zu sein.

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oloh 31.12.2018, 02:48
2. Kellyanne Conway

Kellyanne Conway versteht also nicht nur was von alternativen Fakten, sondern auch von alternativer Semantik. Offenbar ist sie immer noch im Staff des "Präsidenten". Die Doofen dürfen bleiben, bis zum bitteren Ende.

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frenchie3 31.12.2018, 04:29
3. Gut, prinzipiell egal wie man es nennt

Es heißt ja auch Kokosmilch aber ich habe noch niemanden gesehen der eine Kokos gemolken hat. Aber, wenn Donnie nun einen Zaun hinstellen will muß man die Finanzierung einer Mauer ablehnen, in Bauanträge gehört die richtige Bezeichnung - und damit zwangsläufig in die Finanzierungsunterlagen. Zwickmühle: kein Mauerbau, kein Wahlversprechen erfüllt

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sven2016 31.12.2018, 05:33
4. Alles nicht so gemeint?

Die Probemauerstücke zum Vorzeigen in Kalifornien, die er hat aufstellen lassen, sehen allerdings auch nach Mauer aus, und zwar alle.

„Lock her up!“ meinte dann auch, dass Frau Clinton einen netten Ruhestand in landschaftlich schöner Gegend genießen soll?

Trump hat sich ohne Not in eine schwierige Situation gequatscht und weiß nicht, wie er da wieder herauskommen kann, ohne nachzugeben („bad“).

Seine willigen Helfer versuchen es wie immer durch Ablenkung und Dem-Bashing.

Die Trailer-Park-Junkies glauben es, Fox News hilft.

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tom_ppp 31.12.2018, 06:11
5. Es geht um Grenzschutz

nicht mehr und nicht weniger, also das Thema das sich Fr. M. verweigert.
Man kann es drehen und wenden wie man will, ohne gesicherte Grenzen muss man den Polizei und Militär Etat eben massiv erhöhen.
Wer glaubt nur gute Menschen wollen an die Futtertröge irrt...

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Smarty01 31.12.2018, 07:12
6. Inhaltsleer

Das ist der bisher inhaltsleerste Artikel zu Trump, den ich auf SPON gelesen habe. Frau Conway, die ich sonst nicht sonderlich schätze, hat es gut auf den Punkt gebracht. Liebes SPON-Team, so oft Trump-Bashing gerechtfertigt sein mag, überhöht diesen narzisstischen Vollpfosten nicht noch durch Berichterstattung zu jedem noch so kleinen Dünnsinn, den er verbreitet.

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Kiwimann 31.12.2018, 07:42
7. "blöde semantische Debatte"

genau, so ist es ! Wie man die Abwehrmassnahmen gegen unbefugten Zuzug nennt, ist unerheblich. Wenn sie den Zweck erfuellt, hat Trump sein Ziel erreicht.

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c124048 31.12.2018, 07:50
8.

Zitat:
"Um ehrlich zu sein,"

Ja... Das wird wohl der Grund sein, warum er gehen muss. Ehrlich sein ist kein Einstellungskriterium. Eher im Gegenteil. ;-)

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browserhead 31.12.2018, 07:58
9. Blöde Semantik

Da ist sie wieder die Großmeisterin der alternativen Faktizität! Irgendwie hatte ich mich schon seit langem gefragt, wo sie eigentlich ist, was sie eigentlich macht. Aber gut, dass Kellyanne hier noch einmal Klarheit in die Trump´sche Begrifflichkeit bringen kann: eine Mauer ist ein Zaun ist ein Gatter... ist eigentlich alles, was Trump situativ in den Kram passt. Deswegen ist jeder Streit über Verbindlichkeit auch "blöde Semantik". So erklärt sich halt auch die Kongruenz von "Irrer", "Raketenmann" und "beeindruckende Persönlichkeit" bei Kim Jong Un.

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