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Trumps Syrien-Vorstoß: Garantie für endlosen Unfrieden
US ARMY/ EPA-EFE/ REX

Donald Trump will die US-Truppen aus Syrien abziehen - und damit die Türkei in den Nordosten des Bürgerkriegslands einmarschieren lassen. Dieser Schritt ist ein Verrat an den Kurden und stärkt Iran.

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Dustinthewind 07.10.2019, 12:36
1. Was will man von Trump auch anderes erwarten als ...

... im Zweifelsfall "Verrat", der Beziehungen nach reinen Nützlichkeitsgesichtspunkten pflegt?

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dietmr 07.10.2019, 12:38
2. Wenn man nicht ...

... bisher schon an der Trump'schen Außenpolitik verzweifelt wäre, man müsste es spätestens jetzt ...

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megamekerer 07.10.2019, 12:41
3. Wieso Iran?!

Es ist ja eine Schande was USA jetzt dort veranstalten und noch schlimmer ist diese türkische Invasion, aber was sollte Iran davon profitieren? Ich denke hier wird die Sache eine andere Wendung bekommen und eine Koalition der Kurden und Assad statt finden. Der Krieg in Syrien wird noch etliche Jahren weitergehen.

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rgw_ch 07.10.2019, 12:41
4. Völkerrecht?

Wie ist eigentlich die völkerrechtliche Bewertung eines Einmarsches? Würde diese Frage nicht zu einer seriösen Analyse gehören? Sie werden das eh löschen, aber vielleicht denken wenigstens Sie, der Zensor ja mal darüber nach?

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Tschepalu 07.10.2019, 12:42
5. Was Wunder..

verlass dich auf die US Boys und du bist verlassen!

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nocheinforumsnutzer 07.10.2019, 12:42
6. Ein Menetekel fuer andere

So sieht es also aus mit USA first. Die USA hat auch anderwaerts Verbuendete und ist mit einigen von ihnen sehr unzufrieden. Wir hier in Deutschland sollten uns rasch und gruendlich ueberlegen, wie eine Zukunft ohne Nato aussieht.

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dieter.zuckermann 07.10.2019, 12:43
7.

Wie schön, dass die Medien auf einmal logisch denken können. Wieso aber nicht früher? Schon Obamas Syrien-Politik musste auf dieses Ende hinauslaufen. Genau dieses Ergebnis war schon damals so ziemlich klar. Frage war nur noch, wann das eintritt.
Da hätten die Medien damals weniger Russland kritisieren sollen, die so ziemlich alles richtig gemacht haben, man hätte damals schon auf USA einschlagen müssen.
Vor allem das Desaster mit FSA konnte gar nicht anders enden. Terroristen sollte man beim Namen nennen. Wer anfängt aus Terroristen Freiheitskämpfer zu machen, weil das geopolitisch zur Zeit opportun ist, er kann am Ende nur verlieren.
Kurden sind sicher wirklich keine Terroristen. Das war kein Fehler mehr die zu unterstützen. Aber man hat davor bereits schon so viele Fehler gemacht, dass sich das alles rächen musste.
Wer sich aber Sorgen macht, dass Iran hier gewonnen hat, er hat es gar nicht anders verdient als zu verlieren. Derjenige hat es immer noch nicht verstanden und denkt immer noch nur an Geopolitik, während Tausende Menschen sterben. Wer diese imperialistische Denkweise hat, er soll besser auch verlieren.

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halbtagsgott 07.10.2019, 12:44
8. Same Prosedure than...

Wann haben die Amis jemals "Verbündete" nicht hängen lassen, sobald sie ihren Zweck erfüllt hatten?
Man denke an die irakischen Schiiten im Golfkrieg I, die mit Flugblättern aufgefordert wurden sich gegen Saddam zu erheben, aber als die kuwaitischen Banken wieder befreit waren hat man die Aufständischen Saddams Rache überlassen. Ich muss immer *** wenn ich Phrasen höre, dass wir doch mit den USA "westliche Werte teilen".

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finderin 07.10.2019, 12:48
9. Nicht unlogisch

So lange die Militärindustrie mit dem Absatz ihrer Produkte viel Geld verdienen kann, ist fortführender Krieg mit wechselnder Unterstützung der Teilnehmer nicht unlogisch.

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