Forum: Politik
Trumps Telefongespräch mit Selenskyj: Ukraine relativiert Whistleblower-Bericht
AP

Jetzt hat sich die Ukraine zu dem Telefonat von Donald Trumps mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geäußert. Viele Themen seien angesprochen worden - Druck habe der US-Präsident nicht ausgeübt.

Seite 4 von 4
n.strohm 22.09.2019, 19:20
30. Trump

hat versprochen den vermeintlichen politischen Sumpf in Washington trocken zu legen. Auch dieses Versprechen wird Trump nicht einlösen, denn er braucht den Sumpf für sein eigenes Handeln.
Es ist immer gut wenn andere Dreck am Stecken haben...…, der eigene Dreck ist reine Erfindung der Dems, WP und NYT.

Trump kann auch nicht anders; auf politischer Ebene ist er Biden, Staatslenkern, Senats- und Kongressmitgliedern weit unterlegen.

Er muss sie also auf sein Niveau herunterziehen und das kann ihm nur gelingen wenn der Sumpf zum richtigen Zeitpunkt ans Licht kommt.

Nur sein eigener Sumpf ist eine reine Erfindung der Dems, WP und NYT.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kajoter 22.09.2019, 21:23
31. @ #29

Ihr Vergleich hinkt.
Aus welchem Grund hat Schröder seinen Job bei Gazprom bekommen? Weil Russland sich damit mehr Kontakte und mehr Einfluß in Deutschland versprach. Ähnlich wird es sich höchstwahrscheinlich in der Sache mit der Ukraine und Hunter Biden, bzw. allen westlichen Personen in guten Positionen in den dortigen Institutionen und der Wirtschaft verhalten. Das Land sucht Nähe und Anschluss zum Westen und explizit nicht zum Osten. Und da sind natürlich gerade Personen wie Hunter Biden sehr interessant.
Mir gefallen auch keine Personalbesetzungen oder Ernennungen, bei denen die Abstammung eine große Rolle spielen. Aber das "Geschmäckle" sollte doch dann zum ausgewachsenen Geschmack anwachsen, wenn man z.B. an die Geschäfte des Paares Ivanca T & Jared C. denkt. Und Trump hat sich in seiner bisherigen Amtszeit als derartig gnadenloser Ausbeuter seiner amtlichen Privilegien erwiesen, dass diese Biden-Geschichte als Lappalie einzustufen ist.

Trotzdem - nach allem, was ich verfolgen konnte, wächst bei den Demokraten immer mehr die Gewissheit, dass der Washingtoner Politikbetrieb einer gründlichen Reformation bedarf. Das betrifft u.a. die Abhängigkeit von den Spendengeldern der Großindustrie und eben auch derartige Vorteilnahmen. Trump, der in beiden Punkten ein Großmeister ist, zeigt gerade auf, dass es so nicht weitergehen kann. und falls E. Warren oder B. Sanders gewählt würden, wäre ich mir sicher, dass entprechende Gesetzesinitiativen auf den Weg bebracht würden-.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bran_winterfell 22.09.2019, 22:38
32. #31

Zitat von kajoter
Ihr Vergleich hinkt. Aus welchem Grund hat Schröder seinen Job bei Gazprom bekommen? Weil Russland sich damit mehr Kontakte und mehr Einfluß in Deutschland versprach. Ähnlich wird es sich höchstwahrscheinlich in der Sache mit der Ukraine und Hunter Biden, bzw. allen westlichen Personen in guten Positionen in den dortigen Institutionen und der Wirtschaft verhalten. Das Land sucht Nähe und Anschluss zum Westen und explizit nicht zum Osten. Und da sind natürlich gerade Personen wie Hunter Biden sehr interessant. Mir gefallen auch keine Personalbesetzungen oder Ernennungen, bei denen die Abstammung eine große Rolle spielen. Aber das "Geschmäckle" sollte doch dann zum ausgewachsenen Geschmack anwachsen, wenn man z.B. an die Geschäfte des Paares Ivanca T & Jared C. denkt. Und Trump hat sich in seiner bisherigen Amtszeit als derartig gnadenloser Ausbeuter seiner amtlichen Privilegien erwiesen, dass diese Biden-Geschichte als Lappalie einzustufen ist. Trotzdem - nach allem, was ich verfolgen konnte, wächst bei den Demokraten immer mehr die Gewissheit, dass der Washingtoner Politikbetrieb einer gründlichen Reformation bedarf. Das betrifft u.a. die Abhängigkeit von den Spendengeldern der Großindustrie und eben auch derartige Vorteilnahmen. Trump, der in beiden Punkten ein Großmeister ist, zeigt gerade auf, dass es so nicht weitergehen kann. und falls E. Warren oder B. Sanders gewählt würden, wäre ich mir sicher, dass entprechende Gesetzesinitiativen auf den Weg bebracht würden-.
Ihr Vergleich hinkt aber auch. Mal ganz abgesehen davon, dass Schröder für seinen Job bei Gazprom/Putin viel Kritik hat einstecken müssen: Schröder wurde wegen seiner selbst dafür ausgewählt, wegen seiner(!) Kontakte. Hunter Biden hingegen (mutmaßlich) hauptsächlich wegen der Kontakte seines Vaters. Bei solchen Dingen ist es dann schwieriger, gegen Trumps unbestreitbar vorhandene zügellose Korruption zu wettern.
Von daher fände ich es als Fehler, wenn sich die Demokraten für Biden entscheiden würden, letztlich wäre er ebenso wie Hillary gefühlte hundert Jahre Teil des politischen Systems in Washington, und "die Leute" wollen dieses System so nicht mehr, unter anderem deshalb ist Hillary auch zweimal gescheitert (aber natürlich: ich hätte hundert mal lieber Biden als Trump).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anboes 23.09.2019, 12:07
33. Ja, Schröder stand für seine Politik ein.

Es war ihm keine Wahlkampftaktik, Wirtschaftskampf oder Kriegspolitik vorzuwerfen. Leider machte seine Nachfolgerin nichts aus diesem politischen Erbe. Und auch Schröder als Sozialdemokrat hat kein Verbot nach seiner Kanzlerschaft weiter seine Leistungen gegen € anzubieten.

Trump betreibt zum 2. Mal eine familienpolitische Wahlkampftaktik. Gegen H. Clinton und jetzt gegen Biden. Was heißt bei Trump er habe keinen Druck ausgeübt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 4