Forum: Politik
Trumps Twitter-Tiraden: Hass als Instrument, Rassismus als Programm
MICHAEL REYNOLDS/EPA-EFE/REX

Der Skandal um Donald Trumps rassistische Tiraden eskaliert, nun kassierte er eine öffentliche Rüge. Doch der US-Präsident schürt unbeirrt alte Ressentiments - zufällig ist an seinen Ausfällen nichts.

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Stresspille 17.07.2019, 14:11
120. Archaisches Gruppendenken als Zukunftskonzept ?

Zitat von andre-bock
... scheinen Sie dem modernen Typus anzugehören ... .... Pigmentierung ... billigem Positivrassismus ... ... Genau wie andere Gruppen sich über Aussehen, kulturellen Habitus und ihnen ähnliche Menschen identifizieren machen das diese Menschen auch ... ... Wie Sie auf die Idee kommen dass ich Menschen anderer Hautfarbe ablehne, nur weil ich versuche zu verstehen warum diese Menschen so ticken, ... ... da Reden mit Leuten wie Ihnen nutzlos ist. ... Wer nicht hören will muss fühlen. Altes Sprichwort.
Also ich finde schon, daß sie sich noch einmal Gedanken über diese Form der Typenlehre - nach Aussehen, Pigmentierung,"nordischer Typ" machen sollten, denn sie steht doch auf sehr dünnem Eis.

In den USA sehen sie das Ergebnis dieser gruppengetriebenen Denkweisen in den Gefängnissen. Dort separieren sich die einzelnen Gruppen nach Zugehörigkeit in getrennten Lagern. Diese sind teilweise einfach Bandenzugehörigkeit, letztlich aber Hautfarbe, Aussehen und Herkunft.

Wollen sie dieses - nicht gerade fortschrittliche Sozialverhalten - einer modernen Gesellschaft als Vorbild antragen?

Ich glaube nicht, daß dies die richtigen Konzepte für eine funktionierende Gesellschaft sind. Damit wird sich unser Land (oder die USA) nicht in der Welt behaupten können.

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Andraax 17.07.2019, 14:16
121. Hat er NICHT!

Zitat von andrehe
Lübcke hat die Meinungsfreiheit angegriffen. Wer nicht seiner Meinung ist, soll das Land verlassen. Das hatten wir früher im Dritten Reich mit den Juden auch, wo es danach sogar noch weiterging...
Zumal Sie Herrn Lübcke seine Äußerung posthum im Mund verdrehen. Ich erspare mit breit zu treten, inwiefern Sie seine Worte verdrehen, oder wie unangebracht Ihre Vergleiche mit dem 3ten Reich sind

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mostly_harmless 17.07.2019, 14:16
122.

Zitat von andrehe
Lübcke hat die Meinungsfreiheit angegriffen. Wer nicht seiner Meinung ist, soll das Land verlassen. Das hatten wir früher im Dritten Reich mit den Juden auch, wo es danach sogar noch weiterging. Ich finde seine Äußerung ziemlich verstörend, aber selbstredend ist das kein Grund für Nötigung, Erpressung oder Körperverletzung bis zum Mord. Er darf diese Meinung äußern, aber macht sich bei Andersdenkenden sicherlich keine Freunde, es ist extrem provozierend. Ich hätte das an seiner Stelle nicht gesagt. I[...]
Nein, Lübcke hat rechtsextreme Verfassungsfeinde angegriffen. Und Lübcke hat die Möglichkeit des Verlassens dieses Landes auch nicht für Leute erwähnt, die eine andere Meinung haben als er, sondern für Leute, die die christlich-abendländischen Werte nicht teilen.

Als der Bürgermeister von Rotterdam exakt dasselbe an Islamisten addressierte, hat der rechte Rand übrigens noch gejubelt

https://www.welt.de/politik/ausland/article136355172/Wenn-es-euch-hier-nicht-gefaellt-haut-doch-ab.html

Dabei ist die Ablehnung unserer Werte doch eine der großen Gemeinsamkeiten von Rechtsradikalen und Islamisten.

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spon_5331543 17.07.2019, 14:29
123. Ja, ja: weisses Ende gar nicht früh genug!

Ja, ja, sie sind offenbar so stolz auf Ihren Defätismus - samt unterschwelligem Selbsthass, den viele Weisse teilen .. und der eben fast allen Nicht-Weissen völlig abgeht! Aber es ist ebenso: verwöhnte Kinder hassen ihre Eltern!
Und wenn schon "weisse Menschen", an denen Sie sich ja anscheinend gar nicht ausgiebig genug abarbeiten können, "nur aufgrund von Wirtschaftsmigration .. in Amerika" vorkommen, dann gilt das umso mehr für alle folgende Zuwanderung - aber auch für die aller ersten Menschen dort, denn die haben auch die Behringstrasse durchschritten auf der Suche nach neuen Jagdgründen, einem besseren Leben!
Abgesehen davon, waren die ersten europäischen Siedler in (Nord-)Amerika keine Wirtschaftsmigranten im engeren Sinne: sie sind nicht durch die florierende indianische Gesellschaft angezogen worden, sie sind also nicht in deren Gesellschaft eingewandert, sondern sie haben sich selber ihre Zivilisation aufgebaut. Sie wären auch ohne Indianer dort hingegangen, wahrscheinlich viel lieber: all die heutige Zuwanderung dorthin aber würde es nicht geben, wenn es keine USA gäbe. Die Zuwanderung wäre genauso überschaubar wie die zu den Amazonas-Indianern! Und so lief das eine ganze Weile, wo eben Pioniere dort eingewandert sind, die sich eben nicht ins gemachte Nest gesetzt haben, sondern dieses Nest erst schaffen mussten. Mit -dank diesem Pioniergeist- fortschreitender Etablierung und Prosperität der USA wurde die Zuwanderung dann mehr und mehr zur Wirtschaftsmigration - was ok ist, sofern es eben produktive, positive Zuwanderung bleibt, die im freiheitlichen Kontext der USA endlich ihr Potenial ausschöpfen kann - und sich daher auch diesem Kontext und dieser Kultur verpflichtet fühlt! Diese aufkommende neue Supermacht aber war eine WEISSE Supermacht: ein Schmelztiegel klar, aber dennoch geeint auf Basis eines gemeinsamen, kulturellen Grundkonsens, also eine funktionierende heterogene Homogenität! Das kulturell nicht-weisse, ungleich schlechtere Pendant dazu stellt z.B. Lateinamerika dar - oder wieso glauben Sie, dass sich Nord-Amerika ungleich besser entwickelt hat!!?
Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die bis dato stabile Demographie der USA (ca. 90% weiss, 10% schwarz) auf dramatische Weise geändert - mit nicht abschätzbaren Folgen für den kulturellen Grundkonsens! Es ist eben nicht die Hautfarbe, sondern die Gesinnung der Zuwanderer, die entscheidend ist - von denen sich aber viele nicht trennen mögen. Doch genau dieser Offenbarungseid seitens des Zuwanderes ist umso mehr erforderlich, sofern man aus weniger erfolgreichen Gesellschaften kommt, um eben nicht jene kulturellen Faktoren mitzubringen, die für die Verelendung der Herkunftsländer verantwortlich sind! Ansonsten sieht es in den USA bald genauso trostlos aus wie in den "pikmentierten" Herkuntsländern! Ein weisser Islamist ist ebenso unerträglich wie ein nicht-weisser - wenn wir erstere schon nicht loswerden, sollten wir letztere erst gar nicht'reinlassen!

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spon_5331543 17.07.2019, 14:34
124. "wrong!"

Zitat von s.l.bln
Ich spiel mal mit un tu so, als müßte man es ihnen wirklich erklären: rassistisch ist daran, daß Trump, mit Migrationshintergrund in erster Generation, einer Schwarzen mit einem langen US Stammbaum erklärt, sie solle "nach Hause gehen". Aber natürlich war ihnen längst klar, wie rassistisch es ist, anzudeuten, daß Schwarze Familien auch mit 200 Jahren gelebter Staatsbürgerschaft anderswo "zu hause sind".
EBEN NICHT! Trump hat Pressley mit keinem Wort erwähnt - die wurde ihm von all den linken Whstle Blowern untergejubelt! Grundsätzlich galt Trumps Tweet den anderen 3 Damen, die allerorten mit Ihrem Migrationshintergrund hausieren gehen und auf die USA spucken!
Ich frag'mich, was wohl passieren würde, wenn ich mich als weisser Christ in Somalia so arrogant und respektlos aufführen würde wie diese unseelige Omar in den USA und brachial Pro-Israel wäre: aber ein Staat, der extra für sie seine Bekleidungsvorschriften für's Parlament ändert, hat wohl nichts anderes verdient!

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spon_5331543 17.07.2019, 14:36
125. "unglaublich"

Zitat von swandue
Im 19. Jahrhundert waren die Demokraten die Partei des Ku Klux Klan und die Republikaner diejenigen, die sich erfolgreich gegen die Sklaverei gestellt hatten. Unglaublich, aber wahr.
.. ich weiss nicht, was daran "unglaublich" sein soll: die DEMs sind nach wie vor die rassistische Partei: nur statt pro-weiss, sind sie nun anti-weiss! Die REPs sind sich in ihrem Anti-Rassismus dagegen ebenso treu geblieben.

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geotie1 17.07.2019, 14:38
126.

Zitat Trump "Wenn es euch hier nicht gefällt, könnt ihr gehen."
Was macht er, wenn es ihm mit all den vielen Ausländern in den Staaten nicht mehr gefällt oder wenn es seinen Soldaten in Deutschland nicht mehr gefällt? Wenn ich mich recht erinnere, kam die Familie väterlicherseits aus Deutschland. Dann ab zu dem Stammbaum seiner Mutter! Solche Ausländer wollen wir hier nicht haben! Bei dem würde ich sogar von einer Anzeige absehen, wenn da so eine Reporterin nach so einem Menschen tritt. Einfach ekelig, dieser Präsident! Entschuldigt meinen rüden Ton, aber den kann man wirklich nicht mehr normal und höflich behandeln!

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annoo 17.07.2019, 14:40
127. # 114 andrehe

Sie schreiben: "Lübcke hat die Meinungsfreiheit angegriffen. Wer nicht seiner Meinung ist, soll das Land verlassen. Das hatten wir früher im Dritten Reich mit den Juden auch, wo es danach sogar noch weiterging."

Das ist falsch. Juden wurden verfolgt weil sie Juden waren. Nicht weil sie irgendeine Meinung teilten oder auch nicht. Ihr Vergleich hinkt so dermaßen dass einem schlecht werden kann. Trump kritisiert die Frauen nicht wegen ihrer Meinung sondern aus genau dem Grund wie zur NS die Juden weil sie das sind was sie sind qua (religiöser) Herkunft. Wer den Unterschied nicht sehen will sondern such hinter einem falsch definierten Begriff von Meinungsfreiheit versteckt (wo ist die Meinungsfreiheit der Damen ;-)) muss folglich Rassist sein der es aber nicht zugeben will. Warum so feige?

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swnf 17.07.2019, 14:42
128. Ich bin alt und weiß...

Zitat von andre-bock
Die Linken tun tagein tagaus nichts anderes. Hören Sie auf sich selbst derart zu beweihräuchern. Wie viele Ossis, weiße Männer, Provinzler, Gegner unkontrollierter Migration usw. werden denn jeden Tag einfach so verunglimpft.
...und bin noch nie verunglimpft worden, denn ich fühle mich von undifferenzierten Beschimpfungen nicht angesprochen!
Ich verstehe jetzt aber nicht, wieso Sie diese Handlungsweise bei Trump mit Whataboutism verteidigen - scheint Sie ja sonst ziemlich zu stören!?

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mostly_harmless 17.07.2019, 14:42
129.

Zitat von Andraax
Zumal Sie Herrn Lübcke seine Äußerung posthum im Mund verdrehen. Ich erspare mit breit zu treten, inwiefern Sie seine Worte verdrehen, oder wie unangebracht Ihre Vergleiche mit dem 3ten Reich sind
Es gehört zur Strategie der Verharmlosung des Mordes an Lübcke durch den rechten Rand, ihm Dinge anzudichten, die er nicht gesagt hat.
Das lässt diesen Mord für bestimmte Kreise weniger abscheulich erscheinen.
Und nicht nur bei den Faschos von Pegida, auch hier im SpOn-Forum findet man mühsam verklausuliertes Verständnis für den Mord. Und das - man muss sich das wirklich auf der Zunge zergehen lassen - von Leuten, die sich selbst für konservativ halten.

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