Forum: Politik
Trumps Twitter-Tiraden: Hass als Instrument, Rassismus als Programm
MICHAEL REYNOLDS/EPA-EFE/REX

Der Skandal um Donald Trumps rassistische Tiraden eskaliert, nun kassierte er eine öffentliche Rüge. Doch der US-Präsident schürt unbeirrt alte Ressentiments - zufällig ist an seinen Ausfällen nichts.

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mojo2xs 17.07.2019, 14:44
130. Legitim

Ich finde Trump's tweets absolut legitim. Warum helfen sie nicht die Zivilgesellschaft und Politik in ihren Herkunftsländern zu verbessern?
Die Antwort geht auf keinen Fall gut für sie aus. 1. Wirtschaftliche Gründe
2. Weil es zu anstrengend und gefährlich ist.
Ich denke auch die Gutmenschen von Spoon wissen das die westliche Gesellschaft auf dem Blut von Milliarden gebaut wurde.

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briancornway 17.07.2019, 14:59
131. Bildungslücke

Zitat von mojo2xs
Ich finde Trump's tweets absolut legitim. Warum helfen sie nicht die Zivilgesellschaft und Politik in ihren Herkunftsländern zu verbessern?
Die 4 sind US-Amerikaner und wollen ihr Land verbessern und vor Hasspredigern und Ausbeutern wie Trump schützen.
Der wiederum will keine Kritik an seinem Gebahren hören, weil diese fast immer voll in's Schwarze trifft, und sowas ist er nicht gwohnt.

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass Trump nicht in die deutsche Heimat seiner Großeltern geht und dort irgendwelchen Einfluss hat.

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spon_5331543 17.07.2019, 15:02
132. 10% vs. 90%?

Zitat von griebe-event
Das Grauenvolle ist nicht Trump. Leute wie ihn hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Ein gesellschaftliches Sediment von 10 % Rassisten oder Antisemiten oder Nazis oder Frauenfeinde und und und ist, zeigt die historische Erfahrung, unumgänglich. Grauenvoll ist nur, wenn die Mehrheit eines Volkes einen von ihnen an die Macht bringt (wir Deutschen können davon ein grausig Lied singen). Grauenvoll ist also die Mehrheit der US-Amerikaner! Sie, und niemand sonst, haben eine Person zum Präsidenten gemacht, der mit seinen Tiraden auf jeder Party ein gerngesehener Gast ist, weil er die Gespräche ingange bringt; mit dem man aber privat absolut nichts zu tun haben will. P. S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass aus diesem Grund die modischen Volksabstimmungen brandgefährlich sind! Sie gehören abgeschafft.
.. mich würde ja'mal interessieren, wie gross Sie das "gesellschaftliches Sediment von 10 % Rassisten oder Antisemiten oder Nazis oder Frauenfeinde" in anderen, nicht-westlichen Ländern, z.B. Pakistan, Palistina usw. schätzen, wenn Sie tatsächlich die gleichen, sensiblen Masstäbe ansetzen: auch auf "10%"??? Und was sagt das über die Völker aus, wenn Sie zu einer anderen Zahl kommen - oder ist das dann zu paschal!!?

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andrehe 17.07.2019, 15:04
133. Religionsfreiheit

Zitat von mostly_harmless
Nein, Lübcke hat rechtsextreme Verfassungsfeinde angegriffen. Und Lübcke hat die Möglichkeit des Verlassens dieses Landes auch nicht für Leute erwähnt, die eine andere Meinung haben als er, sondern für Leute, die die christlich-abendländischen Werte nicht teilen. Als der Bürgermeister von Rotterdam exakt dasselbe an Islamisten addressierte, hat der rechte Rand übrigens noch gejubelt https://www.welt.de/politik/ausland/article136355172/Wenn-es-euch-hier-nicht-gefaellt-haut-doch-ab.html
Es macht einen Unterschied, ob jemand in einem Land lebt oder zugezogen ist. Wer zuzieht und dann die dortigen Zustände kritisiert, z. B. eine Scharia einführen möchte, wird zurecht darum gebeten, in ein Land umzuziehen, das die Scharia bereits hat. Oder würden Sie die Scharia z. B. in Deutschland akzeptieren, inkl. Verfolgung der Christen? Ich bin zwar selbst kein Christ, halte aber viel von Religionsfreiheit, die übrigens im Grundgesetz steht.

Die Geburtenrate bei Zugezogenen ändert sich normalerweise nicht, nur weil sie bei uns leben. Leistungen wie Kindergeld gibt es in deren Heimatländern oft nicht. Wir wissen hoffentlich, dass die Deutschen eine deutlich niedrigere Geburtenrate haben als z. B. Muslime. Unsere Zurückhaltung bei dem Thema ist wegen des Klimawandels und anderer Umweltprobleme sinnvoll. Solange wir keine 1-Kind-Politik haben und geeignete Anpassungen in der Sozial- und Familienpolitik vornehmen, wird sich an der Tatsache nichts ändern. Man kann ausrechnen, wie sich der Anteil der Muslime über die Zeit bei uns entwickelt, abhängig von der Zuwanderung. Wenn es irgendwann mehr als 66% Muslime bei uns gibt, bekommen wir dann die Scharia? Ich kann mir das vorstellen. Jede Partei sollte dazu eine Meinung formulieren. Ich hoffe, es wird nicht als Rassismus gewertet, wenn ich mich für Religionsfreiheit einsetze. Keine Toleranz den Intoleranten!

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zeichenkette 17.07.2019, 15:05
134.

Zitat von andre-bock
Frage...warum sollte eigtl. die weiße Mehrheit ein Interesse haben aus lauter Gutmenschentum zur Minderheit zu werden? Auch in Amerika wird deutlich dass die Mehrheit den Ton angibt und in Gebieten mit zahlenmäßig starkem mexikanischen Anteil ist auch die kulturelle Dominanz derer stärker. Warum sollte ein Amerikaner an der Marginalisierung seiner selbst ein Interesse haben. Der Liberalismus ist offensichtlich zu einer komplett unlogischen Ideologie verkommen. Menschen sollen aus moralischen Werten Veränderungen zustimmen die ihnen zum Nachteil gereichen. Man muss schon sehr dumm sein um so etwas zu fordern.
Das Problem ist doch genau das: Dass manche Menschen entlang von ethnischen Linien Menschen in Gruppen einteilen wollen ("wir" gegen "die") und diese Einteilung als Grundlage für alles nehmen. Dieses Ideengebäude (Ideologie) nennt man "Rassismus". Und Sie tun genau das, indem Sie offenbar glauben, die Anteile an Mexikanern und Weißen sei entscheidend und jeder Weiße hätte dieselben Interessen wie alle anderen Weißen etc. Das ist eine Ideenwelt, die der wirklichen Welt übergestülpt wird. In Wirklichkeit nämlich haben eben nicht alle Weißen dieselben Interessen und viele Weiße haben eigentlich genau dieselben Sorgen und Interessen wie die Mexikaner und Schwarzen und so weiter. Wer sagt "wir Weißen", der verwechselt Worte mit Tatsachen. Bloss weil jemand dieselbe Hautfarbe oder Herkunft hat wie Sie, heißt das noch lange nicht, dass er dieselben Interessen hat wie Sie oder außer der Hautfarbe irgendetwas mit Ihnen gemein hat. Dass Trump und andere genau mit dieser Idee spielen, um zu verdecken, dass die Interessen von stinkreichen Milliardären nunmal absolut nicht dieselben sind wie die von armen Schweinen derselben Hautfarbe und deshalb versuchen, die Menschen anhand ethnischer Linien gegeneinander aufzuhetzen ist nur ein schäbiger Trick und Sie fallen darauf rein.

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der_durden 17.07.2019, 15:08
135.

Zitat von mojo2xs
Ich finde Trump's tweets absolut legitim. Warum helfen sie nicht die Zivilgesellschaft und Politik in ihren Herkunftsländern zu verbessern? Die Antwort geht auf keinen Fall gut für sie aus. 1. Wirtschaftliche Gründe 2. Weil es zu anstrengend und gefährlich ist. Ich denke auch die Gutmenschen von Spoon wissen das die westliche Gesellschaft auf dem Blut von Milliarden gebaut wurde.
Wow.
Die Damen sind US Bürgerinnen. Drei von Ihnen sogar in den USA geboren.
Wie kommen Sie darauf, dass diese Damen in einem anderen Land politisch aktiv sein sollten, als dem ihren, die USA?
Warum schlagen Sie Trump nicht vor, im Land seiner Vorfahren zu wirken? Oder jedem anderen weißen Amerikaner mit, z. B. europäischen Wurzeln? Würden Sie dann konsequenter Weise auch fordern, dass nur Native Americans (vulgo Indianer) in den USA politisch aktiv sein sollten?
Merken Sie wirklich nicht wie absurd, Ihr gesamter Beitrag ist?

Trumps Tweets sind nicht legitim. Sie richten sich nicht inhaltlich gegen den politischen Gegner, sondern bedienen nichts anderes als Rassismus.
Sie scheinen für diesen Rassismus nicht nur nicht sensibel zu sein, Sie haben sich diese Ideologie sogar zu eigen gemacht.

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zeichenkette 17.07.2019, 15:08
136.

Zitat von Piether
wie der Autor und die meisten Foristen hier die Trump'sche Äußerung im Vergleich zur fast gleichlautenden Äußerungen des Herrn Lübcke sehen. Der eine empfiehlt den Platzverweis für unzufriedene Migranten zugunsten Einheimischer, der andere empfahl den Platzverweis für unzufriedene Einheimische zugunsten von Migranten. Auf die Begründung bin ich gespannt. Meiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Naja, die Leute, von denen Trump da spricht, sind aber gar keine Migranten. Die sind in den USA geboren und US-Bürger. Wenn er diese Leute dazu auffordert, nach Hause zu gehen und dort aufzuräumen, fordert er sie nur dazu auf, das zu tun, was sie tatsächlich versuchen: Mit den unsäglichen Zuständen in ihrer Heimat aufzuräumen und diese Heimat ist die USA. Ich weiß nicht, ob Trump diese Ironie gemerkt hat, aber seine Fans bemerken sie offenbar nicht.

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danmage 17.07.2019, 15:10
137. @ andre-bock

Zitat von andre-bock
... Ich mache nur darauf aufmerksam dass sich diese Menschen, wie andere eben auch in der Gruppe zu Hause fühlen die ihnen am nächsten kommt, in diesem Fall wohl mehrheitlich weiß und nordeuropäisch. Nichts anderes was Sie ja auch tun oder andere Gruppen. ...
Sie scheinen geistig offensichtlich irgendwie im vergangenen Jahrhundert steckengebleiben zu sein. Ihr Satz beinhaltet Segregation
und Rassentrennung. Sie scheinen sich auch nur mit reinrassigen Deutschen abzugeben, wenn Sie so argumentieren. Sie spielen hier Anwalt für die Fraktion der Rassisten.

"... Wie Sie auf die Idee kommen dass ich Menschen anderer Hautfarbe ablehne..."

Das kann man ganz gut ihren bisherigen Postings entnehmen.

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andrehe 17.07.2019, 15:13
138.

Zitat von annoo
Sie schreiben: "Lübcke hat die Meinungsfreiheit angegriffen. Wer nicht seiner Meinung ist, soll das Land verlassen. Das hatten wir früher im Dritten Reich mit den Juden auch, wo es danach sogar noch weiterging." Das ist falsch. Juden wurden verfolgt weil sie Juden waren. Nicht weil sie irgendeine Meinung teilten oder auch nicht.
Ich wollte damit nicht Trump in Schutz nehmen. Selbstverständlich dürfen die Damen genauso wie er ihre Meinung äußern, ohne des Landes verwiesen zu werden. Trumps Vorfahren sind selbst Einwanderer. Er soll sich erstmal bei Wissenschaftlern über den Klimawandel schlau machen, bevor er andere wegen ihrer Hautfarbe diskriminiert. Wer so verbissen mit Vollgas in den Weltuntergang rast, gehört abrupt gestoppt. Die Aggression gegen den Iran war auch eine Überraschung, da er vor der Wahl davon gesprochen hat, die NATO aufzulösen und friedlich zu sein. Ich hoffe, das Impeachment kommt bald.

Ob man wegen Abstammung oder Meinung des eigenen Landes verwiesen wird, halte ich nicht für wichtig, denn beides hat zu unterbleiben. Man kann mit den Menschen reden. Oftmals geht es nur um ganz bestimmte Aspekte. Auf der Versammlung gab es sicher nur wenige, die ein Problem mit einem studierten Indonesier mit C2-Deutschkenntnissen hätten, der bei uns seine Steuern zahlt. Ich mag mich irren, aber allzu pauschal sollte man über dieses Thema nicht diskutieren. Braune Meinungsmache ist genauso zu verurteilen wie "politische Korrektheit", beides stumpf und spaltend.

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mostly_harmless 17.07.2019, 15:18
139.

Zitat von mojo2xs
Ich finde Trump's tweets absolut legitim. Warum helfen sie nicht die Zivilgesellschaft und Politik in ihren Herkunftsländern zu verbessern? Die Antwort geht auf keinen Fall gut für sie aus. 1. Wirtschaftliche Gründe 2. Weil es zu anstrengend und gefährlich ist. Ich denke auch die Gutmenschen von Spoon wissen das die westliche Gesellschaft auf dem Blut von Milliarden gebaut wurde.
Sie wissen das wohl nicht, also zur Behebung Ihrer diesbezüglichen Buldungslücke: Das Herkunftsland von 3 der 4 ist die USA. Entsprechend ist alles, was Sie anschliessend schreiben ganz schlicht hanebüchener Mumpitz.

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