Forum: Politik
Trumps Twitter-Tiraden: Hass als Instrument, Rassismus als Programm
MICHAEL REYNOLDS/EPA-EFE/REX

Der Skandal um Donald Trumps rassistische Tiraden eskaliert, nun kassierte er eine öffentliche Rüge. Doch der US-Präsident schürt unbeirrt alte Ressentiments - zufällig ist an seinen Ausfällen nichts.

Seite 2 von 16
dolfi 17.07.2019, 10:04
10. Müde von der Diskussion

Warum denn nur tun die US-Amerikaner sich das alles an? Dieser Hass bindet geistige und emotionale Ressourcen und ermüdet so unglaublich. Ich verstehe es einfach nicht, was diese Leute antreibt. Geld? Macht? Wahrscheinlich kommt hier die ganze Spannung in einer Nation wie in einer Eruption zum Vorschein. So ermüdend.

Beitrag melden
Eronica 17.07.2019, 10:06
11. Verbrechensverseucht

ist die USA, also können die Personen bleiben wo sie sind. Nebenbei sitzt er womöglich im weißen Haus folglich gehören die Mädels dorthin. Ein Präsi der nichts gegen den Waffenverkauf im eigenen Land unternimmt und dadurch den Tod von 100000en von der eigenen Bevölkerung, auch der weißen, in Kauf nimmt ist mindestens ein Totschlaeger, mindestens genauso wie ein Raser der versehentlich andere Menschen totfährt.

Beitrag melden
kmgeo 17.07.2019, 10:07
12. Konsequent?

Offenbar kann sich DT nicht mehr an seine persönliche Situation vor einigen Jahren erinnern: Ich gehe davon aus, dass er Präsident geworden ist und einige Millionen ausgegeben hat, weil ihm das bestehende System (Establishment) nicht gefallen hat.
" If you hate our Country, or if you are not happy here, you can leave!"
Er war also vermutlich "not happy" - warum ist er dann nicht weg? Irgendeine Insel in der Karibik, der Mond, der Mars. Notfalls auch zurück in die Pfalz.....

Beitrag melden
s.l.bln 17.07.2019, 10:10
13. Hä?

Zitat von Volker Zorn
so schallt es heraus. Jahrzehntelang wurden von linken "Identitätspolitikern" die Themen Herkunft, Rasse, Ethnie, Geschlecht, sexuelle Orientierung so thematisiert, dass es zu einer Spaltung statt zu einer Versöhnung der US-Gesellschaft geführt hat. Weiß, männlich, europäische Herkunft wurde unter Generalverdacht gestellt und oft auch diffamiert. Jetzt haben die - sicher eher einfach gestrickten - Durchschnitts-Amerikaner jemanden gefunden, der einfach zurückholzt ohne Rücksicht auf Verluste. Gut ist das sicher nicht, verstehen kann man es schon.
Was kann man denn daran verstehen?
Der ethisch intaktere Teil der Bevölkerung hat sich jahrzehntelang für die Rückdrängung des Alltagsrassismus eingesetzt und soll jetzt schuld sein, daß die Rassisten versuchen, die Uhr wieder zurückzudrehen?
Wie wäre denn die Alternative, wenn man gerne hätte, daß alle Bürger die gleiche Rechte genießen?
Sie dürfen gerne Vorschläge machen.

Letztlich arbeiten Sie hier auch nur am Opfermythos aller Rechten. Wer hat denn je versucht, in den USA die Bürgerrechten von Weißen einseitig einzuschränken, sodaß diese sich jetzt"wehren" müßten?

Beitrag melden
wmaus 17.07.2019, 10:18
14. Trump wird wiedergewählt werden

Trotz aller Vorurteile und selbst trotz aller durch Beweise begründeten moralischen und menschlichen Verurteilungen bleibt am Schluß eines übrig, zumindest wenn man mal einige Zeit im Mittelwesten der USA gelebt hat: Trump ist auf eine perverse Art und Weise der "amerikanischste" US-Präsident der letzten Jahrzehnte, wenn nicht sogar der gesamten Geschichte der USA. Er spricht die Sprache der weißen Unter- und Mittelschicht und seine brutale "ich habe Geld oder bin berühmt, also darf ich alles und Amerika - und damit die ganze Welt - gehören mir"-Mentalität klingt selbst bei der weißen Oberschicht willkommen und gut an. Und das sind nun einmal die Mehrheit der Menschen, die überhaupt zur Wahl gehen werden: SEINE Wähler. Trump ist ein Kind unserer Zeit. Die "Political Correctness" wurde unter Obama bis zur unerträglichen Spitze getrieben und nicht nur die USA, sondern offensichtlich die gesamte Welt, sind es überdrüssig geworden, auf Zehenspitzen um den heißen Brei herumzureden und zu tanzen; nur deshalb ist Trump überhaupt möglich geworden. Der Anführer der sogenannten freien, westlichen Welt darf offensichtlich wieder ein Bullie sein und ohne Rücksicht auf Verluste - und unter tosendem Jubel seiner Anhänger - seine Parolen in die Welt hinausposaunen, nach Belieben Diskrimieren, Hassen und Provozieren und alles und jeden ungestraft vor den Kopf stoßen. Trump symbolisiert das Ende der Globalisierung und der sogenannten "Herrschaft der Internationalisten" - und auch das Ende des "Berufsgutmenschentums" (oder des "Jesus-Komplexes", wie es im Ausland auch gerne genannt wird). Vor zehn Jahren noch wären Trump oder der Brexit undenkbar gewesen, nun aber bewegt sich das Pendel wieder vom falsch verstandenen Liberalismus und einer falsch gelebten und dadurch gescheiterten Willkommenskultur weg in die andere Richtung - und das ganz offensichtlich weltweit, nicht nur in den USA. Trump wird uns auf jeden Fall noch ein paar Jahre als US-Präsident erhalten bleiben - und zur Not wird er auch noch einen Krieg anfangen, wenn ihm das die nächste Wahl sichert (noch nie ist ein US-Präsident während eines Krieges abgewählt worden).

Beitrag melden
seeyouin1982 17.07.2019, 10:20
15. @7

Meinung und Meinungsfreiheit sind nicht zu verwechseln. Die Freiheit eines Einzelnen geht nur soweit, wie diese die Freiheit eines anderen nicht beschränkt oder verletzt. Und sobald Meinungsäußerung in Beleidigungen und schwerste Diskriminierung ausartet, ist daran überhaupt nichts mehr zu tolerieren. Einem Menschen seine Meinung lassen, ja, aber an ein Mindestmaß an Werten, Normen und zwischenmenschlichem Respekt sollte sich jeder halten. Scheinbar kennnen Sie sich mit Diskriminierung nicht aus. Ich werde regelmäßig auf Grund meiner rein äußerlich scheinbar sichtbaren nicht-deutschen Ethnie rassistisch beleidigt und aufgefordert, zurück in meine Heimat (das wäre dann Bonn) zu gehen. Soll ich das für gut befinden, weil es eine Meinung ist? Sorry, aber Beleidigungen und persönliche Angriffe sind keine Meinung. Ich kann eine sprachliche und kommunikative Verrohung nicht gut heißen. Abgesehen davon, sollten Personen des öffentlichen Lebens noch viel stärker auf ihre Wortwahl achten, da diese eine viel stärkere Wirkungsmacht hat. Würden Sie es einfach freundlich tolerieren, wenn Ihr Nachbar an Ihrer Tür klopft und Sie mit Beschimpfungen Ihres Hauses verweist?

Beitrag melden
Beat Adler 17.07.2019, 10:22
16. Umfragen im Auftrag der Reps zeigen Trump als VERLIERER 2020!

Zitat von Knack5401
wird die nächste Wahl wieder gewinnen. Nur vier Reps haben sich für die Resolution entschieden, die anderen Weicheier sind von der selben Sorte wie unsere Politiker! Ich habe mit den US-Amerikanern abgeschlossen. Wir sollten langsam und unauffällig mit Absetzbewegungen beginnen.
Umfragen im Auftrag der Reps zeigen Trump als VERLIERER 2020!

Und sie zeigen es genau dort, wo es der republikanischen Partei sehr weh tut: Dort, wo Obama zweimal hintereinander gewann, dann die Hillary Clinton verlor. In allen Wechselwaehlerstaaten, inklusive Florida. Und der Trump verliert, immer gemaess den Umfragen im Auftrag der republikanischen Partei gegen ALLE der 5 Top Kandidaten der Demokraten.

Nun die Rassismustrommel ruehren, Trump zusammen mit seiner Partei, verschlimmert die Situation, respektive verbessert sie massiv zu Gunsten der Demokraten.

Das Beste am Schluss: Die republikanische Hochburg Texas wackelt! Und wie! Sie koennte zum ersten Mal zum Wechselwaehlerstaat werden. Wenn die Demokraten Texas gewinnen, faehrt die republikanische Partei gleich DREIFACH gegen die Wand: Verlust der Praesidentschaft, der Mehrheit im Senat und eine noch deutlichere Mehrheit der Demokraten im Repraesentantenhaus.
mfG Beat

Beitrag melden
danielhoogland2 17.07.2019, 10:23
17. Das Entsetzen ist bei Weitem nicht stark genug.

Es wundert mich, wie gelassen Politik und Medien auf diese Entwicklung reagieren.
Wir sehen eine USA, der zurückfällt in die düsteren Zeiten der 60'er, die demokratische
Errungenschaften der letzten 60 Jahren scheinen zunichte gemacht zu werden. Das in einem
Land, dass sich als alleinige Supermacht der Welt sieht. Es sieht sich als Überlegen, militär, ökonomisch und
moralisch! Es ist einfach grausam.
Wir haben böse Kräfte wie Malvini, Orban und Kaszinski, die im Grunde nichts anderes machen.
Aber man stelle sich vor, unsere Bundeskanzlerin würde über Leute herziehen, wie Trump das tut,
Leute beschimpfen und demütigen, wie Trump das tut. Lügen wie Trump das tut.Man würde sich vor seinem Land und seiner Führung zutiefst schämen. Politische Beobachter, Politiker hier wie drüben und mehr als die hälfte der Amerikanische Bevölkerung tut das nicht! Das ist einfach nicht hinnehmbar.

Beitrag melden
dieAntwortlautet...42 17.07.2019, 10:23
18. Demokratischer legitimierter Rassismus

Rassismus in den USA ist an sich nichts neues - das dieser nun Dank Trump staatlich instrumentalisiert und scheinbar salonfähig wird schon. Die Saat des Hasses ist gelegt und damit das politische Selbstverständnis im Umgang mit allen „nicht Weissen“ US Bürgern. Ist das jetzt ein neuer Neo-Kolonialismus ? Von den Republikanern ist intern jedenfalls kein Aufmucken mehr gegen Trump zu erwarten. „Last Hope“ sind die Demokraten.

Beitrag melden
maohan 17.07.2019, 10:23
19. Trumps Twitter-Tiraden: Hass als Instrument, Rassismus als Programm

Nun dämmert auch SPON, dass Trump ein Hasardeur und nicht geeignet als US president ist. Er wurde gewählt, genauso wie Hitler. Hitler hat Deutschland in die Katastrphe geführt und Trump ist dabei Amerika in die Katastrophe zu führen, wenn auch die Qualität und Quantiät unterschiedlich sind. Nur gegen Iran finden SPON nichts negatives, dass Trump sich aus dem Atomvertrag verabschiedet hat, denn es war sowieso das schlechtes Deal.

Beitrag melden
Seite 2 von 16
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!