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Trumps Wahlsieg: Es wird einsam um Europa
REUTERS; REUTERS; AFP

Trump im Weißen Haus, Putin im Kreml, Erdogan in Ankara, Rechtspopulisten in vielen europäischen Ländern: Der EU-Führung drohen die Partner auszugehen - mitten in einer historischen Krise der Union. Was jetzt?

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jeze 10.11.2016, 13:26
1. Perspektive

Sind diejenigen, die sich so sicher sind, dass die althergebrachte, bürokratische & lobbyistische EU das maß aller Dinge ist nun nicht in genau der selben Situation, in der die DDR-Regierung kurz vor dem Fall der mauer war? Da war man sich seiner Sache auch sehr sicher und hat das Problem überall anders gesehen, nur nicht bei sich selbst.

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maikelg 10.11.2016, 13:26
2. Alles gut!

...das sollte nichts an der Gewißheit ändern, auf der richtigen Seite zu stehen und die richtigen Überzeugungen zu haben!

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ackergold 10.11.2016, 13:26
3. Unbedingt!

Es ist absolut richtig und wichtig von Frau Merkel, die Zusammenarbeit mit Trump unter den Vorbehalt der Einhaltung von Grundwerten zu stellen und den Präsidenten der Vereinigten Staaten, zur Einahltung der Prinzipien von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde aufzufordern. Das ist kein unerhörter Vorgang, sondern bittere Notwendigkeit, angesichts dieses grotesken Wahlkampfes.

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gersco 10.11.2016, 13:28
4. Genau deswegen braucht es ein starkes Europa!

Nationalstaaten werden zu unbedeutenden Spielbällen der Großmächte weshalb jeglicher populistischer Ansatz vielleicht für den einen oder anderen kurzfristig befriedigend, aber in der Sache komplett untauglich ist.

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demokroete 10.11.2016, 13:29
5. Wenn Trump seine Ankuendigung wahrmacht

und die Einkreisungspolitik Russlands beendet, wird es ganz einsam um Merkel.
Dann kaempft sie auf verlorenem Vorposten fuer ihre Auftraggeber von gestern.
Aber wie wir unsere Kanzlerin kennen, wird sie alsbald eine zackige 180 Grad
Kehre hinlegen.

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pansatyr 10.11.2016, 13:31
6. eventuell

wird ja jetzt so mancher Zeitgenosse merken, was wir an Merkel haben.

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HansMaiser 10.11.2016, 13:32
7. Warum die Aufregung?

Grade das linke Spektrum, wozu auch der Spiegel gehört, sollten doch im Dreieck springen vor Freude. Das was Trump ankündigt sind doch die Träume der linken Intellektuellen in ganz Europa.
TTIP ist erledigt. Was grade die Globalisierungsgegner freuen sollte. Die Globalisierung an sich steht wohl vor einer Rückabwicklung weil Trump auch keine Importe mehr will.
Der andere Grund zur Freude ist doch, dass die Nato jetzt wohl auch neu gedacht werden muss. Trump will kein Weltpolizist sein, sonder lieber mit allen gut auskommen. "Ami go Home" wird wahr.
Endlich können die Europäer die es doch immer besser wussten auch besser machen.

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MarkusW77 10.11.2016, 13:33
8.

Wenn man bedenkt, das uns immer und immer wieder Angst vor "den Russen" gemacht wird, dieser in den letzten Jahrhunderten Europa eigentlich noch nie richtig angegriffen hat, sondern immer umgekehrt...?
Können wir nicht einfach alle miteinander reden?
Fakt ist, die ganze amtierende Politiker-Elite hat die jetzige Situation herbei geführt.
Da könnte man mal ansetzen.
Ich wäre dafür, wichtige Dinge durch eine bestimmte Anzahl von Bürgern, die im Losentscheid gezogen werden, (ähnlich Geschworene)
entscheiden zu lassen. 1-3 Monate Beratungszeit, Vernünftiger Querschnitt aus der Gesellschaft, dann ist der ganze Lobbykram, der uns jetzt hierhin gebracht hat einmal vorbei.

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lukretia 10.11.2016, 13:34
9. Eu

Und genau aus diesem Grund muss die hausgemachte Krise der EU endlich überwunden werden. Keine Landesfürsten-Eitelkeiten mehr.
Schließlich haben wir wirtschaftlich und demokratisch nun die Nase vorn, und das sollten wir auf keinen Fall verspielen.

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