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Truppenabzug der USA: Trump gibt Syrien auf
REUTERS

Mit dem Abzug der US-Soldaten aus Syrien gefährdet US-Präsident Trump nicht nur den Kampf gegen den IS. Er stärkt auch das Assad-Regime und den türkischen Präsidenten Erdogan. Großer Verlierer: die Kurden.

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Papazaca 20.12.2018, 16:46
1. Trump bedankt sich bei Putin!

Die Frage ist nur: Warum? Mueller wird es schon rausfinden!

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Benjowi 20.12.2018, 16:48
2.

Daran sieht man wieder einmal, wieviel die USA als Verbündete wert sind und was sie von halbwegs demokratischen Strukturen halten. Die Kurden im Regen stehen zu lassen und abscheulichen Potentaten das Feld zu überlassen ohne eine Minute zu zögern ist wohl typisch geworden und wird das Ansehen der USA -wenn es überhaupt noch sowas auf der Welt gibt- weiter zerstören.

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RioTokio 20.12.2018, 16:50
3.

Welches strategische Ziel haben denn die USA noch in Syrien?
Assad und Rußland haben Fakten geschaffen und weite Teile zurückerobert.
Die USA sind im Wesentlichen durch Waffenlieferungen an "gemäßigte" Islamisten aufgefallen die diesen Krieg erst mit eskaliert haben.
Mit dem Abzug der USA werden sich die Kurden weiter mit Assad verbünden gegen Erdogan.
Eine andere Wahl haben sie nicht. Die USA hat sie sowieso nicht gegen Erdogan schützen können.

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missourians 20.12.2018, 16:53
4.

Trump muss Platz für Erdogan machen und seine Armee vor dem NATO Verbündeten schützen, wenn der gegen den wohl nun Ex-Partner der USA, den Kurden vorgeht.
So verkauft Trump seine Freunde, nur um wahrscheinlich politisch selbst etwas bei Erdogan heraus zu schlagen.
Mich würde nicht wundern, wenn die nächste Meldung demnächst heißt: "Türkei vergibt Milliardenschweren Rüstungsauftrag an die USA" o.ä.
Da haben die Kurden wenig dagegen zu bieten, außer ihren Blutzoll im Mann gegen Mann Kampf gegen den IS, wofür sie für uns alle gut genug waren.

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philipkdi 20.12.2018, 16:54
5. Dass die Amis sich verdrücken ist ja nichts Neues.

Man möge mal im Irak, in Afghanistan oder Vietnam nachfragen. Kannste voll vergessen. Aktuell haben eben die Kurden Pech, unsere hochgelobten Waffenbrüder und -schwestern. Und der IS freut sich, dass er sich wieder aus der Deckung wagen kann. Aber na ja, wenn halt ein Narr auf dem Thron sitzt muss man sich ja über nichts wundern.
Besser ihr bleibt gleich daheim, dann muss man gar nicht erst "Ami go home" an die Wände schreiben. Betoniert euch ein mit eurer dämlichen Mauer und verschont den Rest der Welt, der dann zwischen China und Russland aufgeteilt wird.

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gerald246 20.12.2018, 16:55
6. Aha, Trump gibt Syrien auf

Syrien liegt bedeutend näher an Europa als Amerika. Wenn hier gesagt wird dass es falsch ist - das heisst nicht in unserem Interesse liegt - dass Syrien bzw die Kurden aufegegben werden, dann sollten wir - d h Deutschland oder Europa - doch in die Bresche springen. Soweit reichts aber anscheinend nicht, Jammern und Klagen geht, Aktion geht nicht. Dafür hat allerdings schon vdL gesorgt, selbst wenn wir wollten, könnten wir nicht. Oder sollten wir den kurden sagen dass wir eine europäische Lösung anstrreben? Das wird die sicherlich beruhigen..

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hwmueller 20.12.2018, 16:56
7. Der Kriegsverbrecher Assad hat den Krieg gewonnen.

Und es wäre klug mit den zukünftigen Machthabern ins Einvernehmen zu kommen. Insofern hat Trump recht, auch mit wider Willen. Denn all die Flüchtlinge in Europa brauchen eine reale Chance in ihre Heimat zurückkehren zu können. Das gebietet die Nächstenliebe und fordern die Genfer Konventionen. Assad ist europäischer wie jeder ISterrorist. Die Befriedigung des Landes steht ganz oben, d.h. wir müssen Erdogan in die Schranken weisen. Zur Not mit Druck auf die Deutschtücken.

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westin 20.12.2018, 16:57
8. Das einzig vernünftige seit seinem Amtsantritt

Zuviele Instanzen mischen mit.Das verliert man halt den Überblick.

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Theophanus 20.12.2018, 16:58
9. Bravo!

...das wurde doch von Linken immer gefordert....jetzt ist es auch wieder nicht recht. Die USA halten sich zukünftig raus aus so etwas, das hatte Trump von Anfang an gesagt. Fällt schwer, dass ein Politiker ernst zu nehmen ist mit seinen Aussagen, das ist man nicht gewohnt.

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