Forum: Politik
Truppenabzug der USA: Trump gibt Syrien auf
REUTERS

Mit dem Abzug der US-Soldaten aus Syrien gefährdet US-Präsident Trump nicht nur den Kampf gegen den IS. Er stärkt auch das Assad-Regime und den türkischen Präsidenten Erdogan. Großer Verlierer: die Kurden.

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kreuzzug 20.12.2018, 17:28
50. Die Amerikaner

marschieren ein - falsch. Die Amerikaner gehen nach Hause - auch falsch. Europäer und vor allem Deutsche sind schon so Clowns. Vor allem wenn man bedenkt, dass es Europa und vor allem Deutschland in der heutigen Paradiesform nur deswegen gibt, weil Amerikaner hier einmarschiert sind und hier Billionen Dollar an Wirtschaftshilfen reingepumpt haben. Ich ergänze: undankbare Clowns.

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sufou 20.12.2018, 17:28
51. ja

Zitat von gerald246
Syrien liegt bedeutend näher an Europa als Amerika. Wenn hier gesagt wird dass es falsch ist - das heisst nicht in unserem Interesse liegt - dass Syrien bzw die Kurden aufegegben werden, dann sollten wir - d h Deutschland oder Europa - doch in die Bresche springen. Soweit reichts aber anscheinend nicht, Jammern und Klagen geht, Aktion geht nicht. Dafür hat allerdings schon vdL gesorgt, selbst wenn wir wollten, könnten wir nicht. Oder sollten wir den kurden sagen dass wir eine europäische Lösung anstrreben? Das wird die sicherlich beruhigen..
Na ich denke das im Fall eines Falles würden die USA wieder Truppen in der Region schicken...damit die Oberlehrer Europäer wieder "klugsch…" können LOL Einer hier schrieb von wie schlecht die USA als Verbündeter sind. Wie haben die Deutschen die USA beigestanden als Verbündeter ausser ein paar "Alibi Missionen" Ein Arbeitskollege von mir war für ein Jahr in Afganistan. Er meinte es war das tollste während seiner Dienstzeit! Vor allem finanziell. Er hat seine Waffe zwei mal abgefeuert...Zum Üben. Sagt viel über das "Einsatzspektrum" der Bundewehr aus. Null Risiko eingehen!!!

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adal_ 20.12.2018, 17:28
52. Neue Flüchtlingswelle absehbar

Zitat von hwmueller
es wäre klug mit den zukünftigen Machthabern ins Einvernehmen zu kommen. Insofern hat Trump recht, auch mit wider Willen. Denn all die Flüchtlinge in Europa brauchen eine reale Chance in ihre Heimat zurückkehren zu können.
Der Abzug der USA aus dem syrischen Kurdengebiet wird jede Menge neue Flüchtlinge produzieren. Menschen, die entweder vor Assad oder vor Erdogan fliehen müssen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist, plus alle, die weder unter der Knute des einen wie des anderen leben wollen.

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fackelimohr 20.12.2018, 17:28
53. Die Kurden wurden benutzt um die Drecksarbeit für Amerika zu machen

und als Dankeschön bekommen sie vom Verräter Trump einen Fusstritt. Eine Schande für Amerika! Die Iraner können es kaum fassen, dass Verrat bei Trump keine Grenzen hat.

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sven2016 20.12.2018, 17:29
54. Trump lenkt unbedenklich

durch eine neue Kamikaze-Aktion von seinen juristischen Problemen ab. Amerika spricht über seine Verbrechen, sei es mit seinen Firmen, Stiftungen oder seiner kriminellen Helferschaft, und schon macht er ein neues Streitthema auf.

Ob dadurch Menschen unterdrückt werden oder seine Diktatorenkumpel begünstigt werden, interessiert ihn nicht.

Wichtig ist nur Trump.

Einsperren ist zu wenig, aber der Bundesstaat New York kennt keine höhere Strafe.

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europa2 20.12.2018, 17:30
55. Die Verantwortung ...

....einer Großmacht kann nur wahrgenommen werden, wenn das Gesamtbild im Blick ist. Die politischen Instanzen der USA werden hoffentlich früher als später erkennen, welche negativen Auswirkungen seine "America First" Strategie hat. Die aktuellen Entscheidungen, egal ob Syrien, Saudi Arabien, Klimavertrag, Handelszölle China, EU, Atomverträge und Migrationsthemen werden hinsichtlich zerstörtem Vertrauen und Verlässlichkeit die USA auf Jahre belasten. Kann mir angesichts der zahlreichen personellen Veränderungen im White House gut vorstellen, dass eine konstruktive und strategisch orientierte Zusammenarbeit mit einem "let's make a deal" Kandidaten eine schiere Katastrophe ist.

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P-Schrauber 20.12.2018, 17:30
56. Ein Rückzug mit Ansage

Das ist ein Rückzug mit Ansage, und die USA sehen keinen Vorteil mehr aus dem Verbleib, die Mahnungen an Europa die Verteidigungsausgaben zu erhöhen blieben unerhört und fanden nicht statt, wurden weiter nach hinten verschoben, warum soll die USA dann jetzt noch bleiben, warum sollen die USA den Abwehrkampf weiter finanzieren.

Die UNO interessiert die USA nicht und umgekehrt auch nicht mehr so, weil man den Einfluss des größten Einzahlers und militärischen Interventionisten nicht mehr unterstützt.

Wir erinnern uns bitte die große anfängliche Waffenhilfe der Franzosen musste logistisch durch die Amerikaner unterstützt werden damit die französischer Intervention überhaupt griff.

Nun ist der IS bis auf wenige Teilbereiche besiegt, Trump denkt an sein Wahlversprechen und an seinen Wähler und zieht ab, das war ab zu sehen, wer sich jetzt empört denkt nur an sich und lässt andere für sich arbeiten, zahlen und bluten.

Wir hatten die Chance auch eine Chance der Zusammenarbeit unter amerikanischer Führung das war nicht gewollt die Möglichkeit ist mal wieder vertan worden.

Die Bundeswehr kann man da nicht hinsenden die hat weder das richtige, noch überhaupt funktionierendes Material, selbst die Frage der Einstellung muss gestellt werden.

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gutmichl 20.12.2018, 17:30
57. logischer Schritt für die USA

Die Rolle des Weltpolizisten kostet viel Geld und man wird von militärischen Zwergen wie Deutschland kritisiert. Russland hat gezeigt, dass es der wertige Partner Syriens ist.
Tragisch könnte das für die Kurden werden, denn die Türkei könnte zur Eroberung ansetzen.
Hätte Deutschland auch eine Armee, könnte man dort auf Augenhöhe agieren. So können wir nun zusehen, wie sich das Land ohne die "bösen USA" entwickelt. Als Syrer würde mir grauen.

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muebbing 20.12.2018, 17:31
58. Nicht das erste Mal ...

Das ist leider nicht das erste Mal, das die USA die Kurden im Stich lassen.
Die werden sich in Zukunft genau überlegen noch einmal eine Waffenbrüderschaft mit den unzuiverlässigen Amerikanern einzugehen.
Die USA verlieren nach und nach an Glaubwürdigkeit und das nicht nur in einer der unruhigsten Gegenden der Welt.
Erbärmlich

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adal_ 20.12.2018, 17:33
59. Der Null-Stratege

Zitat von g.eliot
Trump braucht Geld für seine Mauer
Richtig. Mit dem Satz ist die Komplexität Trumpscher Strategieerwägungen hinreichend beschrieben.

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