Forum: Politik
Truppenaufmarsch an Irak-Grenze: Angst vor den Kämpfern des Kalifen
REUTERS

Saudi-Arabien verlegt 30.000 Soldaten an die Grenze zum Irak. Die Herrscher in Riad fürchten den Vormarsch der Dschihadistengruppe "Islamischer Staat" - und sorgen sich vor dem wachsenden Einfluss des Iran in der Region.

Seite 1 von 5
porkypork 03.07.2014, 17:49
1.

What comes around that goes around.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ambulans 03.07.2014, 17:55
2. dass

IS/ISIL als selbsterklärtes "kalifat" nun wirtschaftlich unabhängig und mit mehr als ausreichend militärischem gerät ausgerüstet ist, sollte saudi-arabien natürlich schon ein wenig beunruhigen - vor allem, weil sie so dämlich waren, "diesen" geist aus der berüchtigten flasche heraus zu lassen. erheblich mehr sorgen müsste sich allerdings netanjahus israel machen, weil: kann, bzw. will sich jemand überhaupt auch nur vorstellen, was etwa eine division solcher "kämpfer" vorhätte und anrichten könnte/resp. würde, wenn sie sich in richtung westen, z.b. nach tel aviv, auf den weg machte? stattdessen ergeht sich dieser stümper da, wie gehabt, in sinnlosen "rache"-akten, wobei er noch nicht einmal weiß, wer denn überhaupt was gemacht hat - und was damit erreicht werden sollte ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
barabbaschen 03.07.2014, 17:57
3.

Zitat von sysop
Saudi-Arabien verlegt 30.000 Soldaten an die Grenze zum Irak. Die Herrscher in Riad fürchten den Vormarsch der Dschihadistengruppe "Islamischer Staat" - und sorgen sich vor dem wachsenden Einfluss des Iran in der Region.
Und wieder wird Saudi-Arabien in Schutz genommen, da der Artikel kein Wort darüber verliert, dass die Saudis nach dem Sturz der Sunniten im Irak den Kalten Krieg heiss werden liess.
http://www.journal21.ch/wege-aus-den-wirren-des-krieges

Und nebenbei, es sind die Saudis welche nach dem Untergang des irakischen Militärpotentials 1991 die letzte verbliebene muslimische Regionalgrossmacht Iran herausfordert. 1991 war Saudi-Arabien ein Zwerg der sich hinter Saddams Militär versteckte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meischer 03.07.2014, 18:07
4. Interessante Entwicklung

Wenn sich die extremisten jetzt gegen die eigenen Geldgeber wenden.

und dem Westen sollte endlich klar werden dass es völliger Blödsinn ist, "ausgewählte" Gruppierungen zu bewaffnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
epiktet2000 03.07.2014, 18:18
5. Highnoon?

Ist es soweit? Prallen die beiden Regionalmächte aufeinander?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
conny1969 03.07.2014, 18:20
6. Neugierig

Isis hat also ca. 10-15.000 Mann und besetzen angeblich riesige Länder und überrennen ganze Armeen, Grenzposten usw. Im gesitteten New York City sorgen 38.000 Polizisten für Ordnung. Wie schaft Isis das alles mit nur so wenig Leuten wenn allein in New York fast 40.000 Leute benötigt werden? Im Norden stehen die Kurden, im Westen ist Syrien auf dem Vormarsch und Jordanien hat Truppen an die Grenze verlegt. Im Osten steht der Iran. Kann es sein das der einzige Ausweg für Isis der Süden, also Saudi Arabien ist und der Irak die Grenze zu den Saudis geräumt hat, um Isis eine Möglichkeit zum abziehen gegeben hat und die Saudis keinen Bock darauf haben. Denn eines kann ich mir nicht vorstellen, wie die paar Isis-Kämpfer auf Dauer ein riesiges Land unter Kontrolle behalten wollen. Geld, Waffen und Leute haben die Narcos in Mexico auch und sterben trotzdem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eiffe 03.07.2014, 18:30
7.

Zitat von sysop
Die Dschihadisten aus dem syrischen Bürgerkrieg werden nun zu einer Gefahr für ihre einstigen Unterstützer.
Diese Erfahrung durfte auch schon Assad machen, der ISIS und Co. aus unerfindlichen Gründen während des 2. Irak-Krieges unterstützt hatte. Ich hoffe er hat daraus gelernt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ahhcrap 03.07.2014, 18:45
8.

Also dürfen die Saudis die Panzer von Mutti jetzt doch Guten Gewissens haben .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
barabbaschen 03.07.2014, 18:55
9.

Zitat von conny1969
Isis hat also ca. 10-15.000 Mann und besetzen angeblich riesige Länder und überrennen ganze Armeen, Grenzposten usw. Im gesitteten New York City sorgen 38.000 Polizisten für Ordnung. Wie schaft Isis das alles mit nur so wenig Leuten wenn allein in New York fast 40.000 Leute benötigt werden? Im Norden stehen die Kurden, im Westen ist Syrien auf dem Vormarsch und Jordanien hat Truppen an die Grenze verlegt. Im Osten steht der Iran. Kann es sein das der einzige Ausweg für Isis der Süden, also Saudi Arabien ist und der Irak die Grenze zu den Saudis geräumt hat, um Isis eine Möglichkeit zum abziehen gegeben hat und die Saudis keinen Bock darauf haben. Denn eines kann ich mir nicht vorstellen, wie die paar Isis-Kämpfer auf Dauer ein riesiges Land unter Kontrolle behalten wollen. Geld, Waffen und Leute haben die Narcos in Mexico auch und sterben trotzdem.
Man könnte aber auch die Frage stellen ob gewisse Staaten immer noch eine Schützende Hand über die ISIS halten. Mit Geheimdienstinformationen und Satellitenaufklärung könnte auch eine geringe Zahl an Kämpfer diese weitläufige und unübersichtliche Region aufmischen.
Und sind die Kämpfer der ISIS überhaupt nur irgendwelche fehlgeleitete Islamisten, oder wurden sie für das Ausgebildet was sie tun? Gab es nicht einmal das Gerücht, die Saudis unterhalten in Pakistan Ausbildungslager?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5