Forum: Politik
Truppenbesuch in Norwegen: US-General stimmt Soldaten auf "großen Krieg" ein
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"Es wird einen Krieg geben": Ein ranghoher US-General hat bei einem Truppenbesuch in Norwegen von bevorstehenden Kämpfen gesprochen. Sein Sprecher versucht nun, die Äußerung zu erklären.

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hugahuga 24.12.2017, 17:12
130.

Zitat von wiersbin.p
Sie irren. Die Wurzeln des neuen Testamentes liegen im alten Testament. Jesus war schließlich jüdischen Glaubens und disputierte angeblich schon im Alter von 12 Jahren mit den Rabinern. Und ein Blick auf die Geschichte der christlichen Religion und ihrer Kirchen sollt Sie ebenfalls eine Besseren belehren. Krieg, Mord und Totschlag das ganze Kontinente im Blut ertrunken sind. Vernichtung ganzer Kulturen im Namen "Christi" usw. usw. Ich erlaube mir mal einen Liedtext aus den neunziger zu Zitieren: Silent Warrior Cross of Changes / Enigma Long ago, for many years, White men came in the name of God. They took their land, they took their lives. A new age has just begun. They lost thier gods, they lost their smile, They cried for help for the last time. Liberty was turning into chains. But all the white men said: That's the cross of changes. In the name of God, in the name of God The fight for gold, these were the changes. Tell me - is it right - in the name of God, These kind of changes? They tried to fight for liberty, Without a chance in hell, they gave up. White men won in the name of God. With the cross as alibi. There's no God who ever tried, To change the world in this way. But for the ones who abuse His name, There'll be no chance to escape. On judgement day. In the name of God, in the name of God The fight for gold, these were the changes. Tell me - is it right - in the name of God, These kind of changes? Tell me why, tell me why, tell me why, The white men said: That's the cross of changes? Tell me why, tell me why, tell me why, In the name of God, These kind of changes. Und ich habe das neue Testament durchaus gelesen. Bin schließlich in den 60 ern katholisch erzogen worden.... LEIDER
Erschreckend, aber für die, welche sich zweifelnd bemühten, den Dingen auf den Grund zu gehen, eine nicht ganz neue Erkenntnis. Meine Schlussfolgerung: Austritt - und ich fühle mich nahezu tagtäglich bestätigt. LEIDER

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rloose 24.12.2017, 17:17
131.

Zitat von rant.biden
Russland führt derzeit einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und in Syrien gegen Zivilbevölkerung. Spon und andere gefallen sich fortgesetzt darin, zu behaupten, Krieg sei erst und immer nur dann, wenn die USA eingriffen. So hat Augstein es mal im Spon geschafft zu meinen, Krieg sei es, Zivilisten mittels einer Flugverbotszone zu schützen. 1) Aber das ist und bleibt putinophile Kriegspropaganda: KRIEG IST SCHON LÄNGST, und wenn der Westen - nicht nur die USA - endlich etwas unternehmen, um den russischen Kriegsfürsten zurückzudrängen, ist nicht erst dann Krieg, sondern der Versuch, dem Völkerrecht Genüge zu tun. 1) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/was-fuer-donald-trump-spricht-kommentar-a-1117476.html
Wenn die US-Regierung so auf‘s Völkerrecht besteht dann kann sie ja mal ihre Exmilitärs und Expräsidenten für ihre Verstöße gegen selbiges zur Verantwortung ziehen. Es wirkt meistens glaubwürdiger, wenn man das, was man gerne anderen predigt, auch selber praktiziert. Ansonsten betreibt Rußland genau dieselbe Machtpolitik wie die USA auch allerdings mangels Masse in kleinerem Umfang und deswegen auch mit geringerem Kollateralschaden. Das können Sie gut an den Rüstungsausgaben und am Export von Rüstungsgütern ablesen. Wer 2/3 tel aller Rüstungsexporte bestreitet, der muss darauf setzen, dass diese Waffen auch irgendwann eingesetzt werden. Und wenn Sie hier Rußland mit Schnappatmung kritisieren ohne einen in großen Teilen der Welt zündelnden Trump (Waffenexporte an Islamisten in Saudi-Arabien, die aktuell ihr Nachbarland in Schutt und Asche legen, Unterstützung von Kriegstreibern in der Ukraine, unnötige Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels, unnötige Drohungen gegen den Iran, obwohl dieser alle Abkommen einhält) auch nur im Ansatz zu kritisch zu erwähnen, dann läßt das allerhöchstens eine gewisse Fähigkeit zum eigenständigen Denken bei Ihnen vermissen. Auf alle Fälle hat es dieselbe Glaubwürdigkeit wie ein Trump, der von anderen die Einhaltung von irgendwelchen Rechten verlangt.

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Emderfriese 24.12.2017, 17:18
132. Wk i

Zitat von teacher20
Die überwältigende Mehrheit der Kommentare hier ist - wie kaum anders zu erwarten - der Beleg dafür, in welchem Ausmaß die Diskussion sicherheits- und verteidigungspolitischer Aspekte in dieser sogen. "Zivilgesellschaft" die Bodenhaftung verloren hat (geisteskranker seniler General, Kriegstreiber USA, Förderer der Rüstungsindustrie, Rüstungsaktien kaufen!), wenn es so etwas wie sicherheitspolitische Bodenhaftung in der bundesdeutschen Gesellschaft der "Nach-Kalte-Kriegs-Ära" überhaupt je gegeben hat (Aussagen wie "wir sind nur noch von Freunden umgeben" lassen eher daran zweifeln). Dass man sich besonders darüber echauffiert, dass dieser Marines-General auch noch am "Fest der Liebe" und des (vermeintlichen) familiären Friedens solcherart Äußerungen tut, setzt dem Ganzen quasi das Sahnehäubchen auf. Die meisten Foristen sind damit auch reflexhaft über das Stöckchen gesprungen, das man ihnen publizistisch hingehalten hat und sind sich dessen nicht einmal wirklich bewusst. In einer Gesellschaft, die jegliche Anwendung militärischer Gewalt (sogar zur Selbstverteidigung) verabscheut und in einer perversen "Logik" auch noch stolz auf den desolaten Zustand einer Organisation ist, die die Bezeichnung "Streitkräfte" nur noch mit viel Wohlwollen verdient, ist es verlorene Liebesmüh', mit Argumenten gegenhalten zu wollen, darauf zu verweisen, dass diese Äußerungen nicht wortwörtlich zu verstehen sind in dem Sinne nämlich, hier wolle jemand partout einen Krieg vom Zaun brechen. Wer, wenn nicht kampferprobte Militärs, wüsste besser, was Krieg mit allen seinen Konsequenzen bedeutet?
"Die überwältigende Mehrheit der Kommentare... " setzt sich doch tatsächlich für Frieden ein. Und das zu Weihnachten! Man glaubt es kaum. Wo doch der Vater aller Dinge so notwendig ist, wie Frieden überflüssig.
Manchmal wünschte ich tatsächlich, den Bellizisten würden Bomben und Granaten endlich um die Ohren fliegen, damit sie wie die Hurra-Schreier des ersten Weltkrieges das Verrecken in irgendeinem Loch lernen. Leider würde auch ich dann wohl dabei draufgehen...
Und wenn das zu krass und nicht der Nettiquette entsprechend ausgedrückt sein sollte - es ist leider wohl unumgänglich, um die (vorsichtig gesagt) Unvernunft dieser Menschen aufzuzeigen.!

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wuffeman 24.12.2017, 17:18
133. Verschuldungslösung Krieg

Kommende noch höhere Staatsverschuldung in US. Um die Folgen zu bekämpfen sind traditionell im Kapitalismus folgende Werkzeuge vorgesehen:

Lösung 1
Dollarabwertung -> keine Option

Lösung 2
Inflation -> keine Option

Lösung 3
Krieg -> wird uns zZ ja wieder schmackhaft gemacht.

Es geht doch nichts über einenNeustart wenn das System mal wieder vor dem Kollaps steht. Und keiner begreift die Nummer die nur wieder die Normalen und Armen trifft. Die Trumps und co haben längst die Schäflein im Trockenen.

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Proggy 24.12.2017, 17:19
134. Schon Gewohnheit geworden

Zitat von schauüberdentellerand
Deutschland ist seit 10 Jahren im krieg am Hindukusch wo unsere Freiheit verteidigt wird. Und wir reden von friedens Zeiten in denen wir leben . Deutschland hat gefalle Soldaten die für Politik, Volk und Vaterland gefallen sind. Niemand bewegt e s in diesem Land. Wir wurden eingelullt bis zum Koma...
Die Formulierung ist falsch - wenn es wirklich ein "Krieg" wäre, würde er gegen das Grundgesetz verstoßen.
Daher nennt man so etwas maximal "kriegsähnlich", "Vorwärtsverteidigung" oder 'bewaffneter Konflikt" - sonst könnte unseren Politikern Ungemach drohen.

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cobaea 24.12.2017, 17:20
135. Anfänger

Zitat von Ossifriese
Ach was... hat der das gar nicht gesagt? Na, das ist ja'n Ding! Ich bin wieder vollständig beruhigt. Ist schon witzig, was den Trump-Fans alles so einfällt, um schlechte Presse zu kontern.
Oh, wie der Herr, so's G'scherr, hiess das dort, wo ich aufgewachsen bin. Trump-Fans lernen von den Besten. Der US-Botschafter in den Niederlanden hat ja kürzlich in einem Interview erst behauptet, er habe eine Bemerkung über angebliche unhaltbare Zustände und No-go-Areas in NL nie gemacht. Konfrontiert mit Originalaufnahmen jener Aussage, behauptete er dann, er habe nie gesagt, er habe diese Aussage nie gemacht. Er hat also das Dementi innerhalb von ein paar Minuten dementiert - trotz Beweisen. Dagegen ist doch die Aussage, die bösen Medien hätten einen Generals-Ausspruch getürkt, nur Anfängerkram.

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hugahuga 24.12.2017, 17:21
136.

Zitat von Justitia
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man über Ihre Sichtweise der DInge ja lachen. So ist aber nur grober Unfug was Sie schreiben. In Aleppo ist ganz sicher nicht Krieg gegen Terroristen geführt worden, in Aleppo ist ganz gezielt gegen die Einwohner Krieg geführt worden. Was die Ostukraine angeht, ein Land kann nicht gegen sich selbst einen Angriffskrieg führen, das ist denklogisch bereits unmöglich. Aber auch die tatsächlichen Geschehnisse zeigen, dass es genau das Gegenteil ist, die Ukraine führt im Osten des Landes einen Krieg gegen von Russland militärisch aktiv unterstützte Separaristen, da hilft dann die ganze Propaganda von Putin und seinem Propagandasender RT nicht, dies umzudeuten. Wie erklären Sie sich eigentlich, dass die gesamten ehemaligen sowjetischen Satellitenstaaten, bis auf Weissrussland, sich von Russland abgewendet haben und Schutz in oder von der Nato und/oder der EU vor dem Zugriff durch Russland erhoffen? Spinnen die alle oder haben die Gründe, sich vor einem militärischen Angriff durch Russland zu fürchten?
Ich bin mir fast sicher, dass Sie es besser wissen. Nur fehlt Ihnen bisher noch der Mut, dieses auch zuzugeben. Sie sollten sich noch einmal mit den Geschehnissen in Ostaleppeo, in Rakka und in Mossul vertraut machen. Dann das Verhalten osteuropäischer Staaten in dem geschichtlich vorgegebenen Kontex beleuchten. Und zum Schluss sollten Sie sich mit den US Konzepten in Bezug auf Europa, Asien insbesondere Russland befassen. Wenn Sie Ihre Ideologie aussen vorlassen, dann wird's sicher auch bei Ihnen klingeln. Frohes Fest.

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andihh75 24.12.2017, 17:21
137. @129pierro123

Einen größeren Bullshit habe ich selten gelesen!Wo bitte hat der Mann recht?Warum würde es uns nicht geben, wenn wir USA nicht hätten?Was denken Sie möchte Russland? Wer stänkert permanent in Richtung Russland?
So viele Fragen!Ich glaube wir würden auch ohne den "Schutz" der USA ganz gut Seite an Seite mit Russland existieren können!Zu Russland bestehen aus alten Zeiten viel stärkere Bande als zu den USA!
Stellen Sie sich einmal vor,deutsches Kapital und Wissen gepaart mit russischen Ressourcen und russischer "Man Power"!Das wäre eine Kombi,die dem US Imperium den Rang ablaufen könnte!Genau dies ist der Grund für sogenannten Schutz Europas vor Russland und einer der Pfeiler amerikanischer Außenpolitik! Die ist nämlich darauf ausgerichtet, eben dies zu verhindern! G.Friedman sagte einmal, dass es in amerikanischem Interesse sei,wenn deutsches und russisches Blut fließen würden! Also ist es deren Ziel hier zu spalten wo es geht,um weiterhin herrschen zu können!Und genau dies passiert gerade um uns herum, die USA, vertreten durch die NATO, spalten an allen Ecken und Kanten um Keile zwischen Europa und Russland zu schieben!

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danduin 24.12.2017, 17:21
138. Warum sind die Soldaten dort? Nicht um russischen Senioren zu helfen!

Ein Soldat muss immer mit Krieg rechnen, darum gibt es ihn. Und Europa muss auch mit Krieg rechnen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit klein ist. Faktisch aber möglich.
Damit es keinen Krieg gibt sorgte über 60 Jahre die Abschreckung dafür.
Soldaten und Europa müssen vorbereitet sein, aber gleichzeitig mit Russland den Dialog suchen um die Beziehungen zu stärken, damit es nicht im russischen Interesse ist einen Krieg vom Zaun zu brechen.
Aktuell sieht es eher danach aus, dass es im russischen Interesse ist Krieg zu führen, aus innenpolitischen Gründen.

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hugahuga 24.12.2017, 17:24
139.

Zitat von pierro123
Ich finde, der Mann hat Recht. Man kann mit der Welt nicht reden, wie wir es in der EU oder in Amerika gewohnt sind. Russland oder die dritte Welt, Asien oder Afrika, sind anders und bei weitem nicht so zivilisiert wie wir. Leider, dort gelten andere Gesetze und Bräuche, und man sollte das nicht vergessen. Wenn es jemand weiß, dann die Amerikaner. Frieden ist schön und der Pazifismus ebenso, aber leider nur in Europa. Würde es die NATO oder die Amerikaner nicht geben, Würde es uns auch nicht geben. Da bin ich sicher. Versuchen sollte man Mal einen Monat, leben und arbeiten, in Russland oder Indien, Nigeria oder China. Danach können wir nochmal reden. God bless America.
Man muss schon beide Augen fest zumachen, um das nahezu weltweite Anzetteln von Kriegen und das Kriegführen des US Hegemon als "zivilisiert" zu erachten. Werden Sie endlich wach und erkennen Sie, wer der eigentliche Kriegstreiber auf unserem Planeten ist.

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