Forum: Politik
Truppenübungsplatz Heuberg: Teenager schoss auf Bundeswehr-Gelände mit Sniper-Gewehr
Michaela Rehle/ REUTERS

Nach einem fragwürdigen Vorfall gerät die Bundeswehr in Erklärungsnot. Nach SPIEGEL-Informationen übte ein US-Teenager 2016 auf einem Übungsplatz der Truppe mit einem Scharfschützen-Gewehr. Ungewöhnlich fand das niemand.

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Klarstellung 15.06.2019, 09:01
1. Gurkentruppe

Tja was soll man dazu noch sagen, ich denke das beste bzw. das konsequenteste wäre die BW komplett abzuschaffen, dann kann auch kein Unfug passieren und das Geld könnten karitativen Zwecken zugeführt werden oder besser noch, in Bildung (die scheint ja dinglich geboten zu sein) investieren. Entweder wir bauen eine Armee auf, die ihren Namen verdient, entbürokratisiert und mega professionell, mega stark und megea gescheit (á la Israel) wir haben dann das beste Equipment der Welt (wir können es uns schlichtweg leisten) oder wir lassen es ganz einfach sein und kriechen unter den Schutzschild der Franzosen.

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karlo1952 15.06.2019, 09:01
2. Haben wir schon das Sommerloch?

Ein Vorfall aus 2016 wird jetzt erst aufgerollt, dazu noch von einem US-Offizier, der wahrscheinlich gar nicht mehr im Land ist, und seinen Sohn hat scharf schießen lassen. Die Amis haben halt ein anderes Verhältnis zu Waffen als wir. Früh übt wer ein guter Soldat werden will. Und zu Schaden ist doch auch niemand gekommen. Was soll's also.

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noway2go 15.06.2019, 09:11
3. Mal ehrlich

hier ist von einem Spezialsoldaten überwacht sein eigener Sohn zum Spaß ein bisschen in der Gegend rumgeballert worden. Hat der Ahnung von Waffen?!? Ja, laut Gesetzeslage bei uns eigentlich verboten. Aber warum macht ein Ersatz-Offizier hier Stunk gegen seine Kommandokette? Vendetta?
Die ...Empört-Euch... Fraktion schmeiße den ersten Stein, wenn sie selber nie mal Schwarz gefahren oder Äpfel von Nachbars Baum geklaut hat. Mal locker bleiben....

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Urzweck 15.06.2019, 09:13
4. Soldaten in die Mitte der Gesellschaft

zurückbringen. Das sollten unsere rechten und linken Politiker versuchen. Dann kennen sie eines Tages evtl. von Anfang an die Gesetzeslage und kontrollieren sich gegenseitig. Dafür können wir z.B. die Wehrpflicht - diesesmal für beide Geschlechter - einführen.

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der.belgarath 15.06.2019, 09:17
5. Bundeswehrsoldaten sind keine Polizisten

"Wenn Bundeswehrsoldaten anwesend gewesen wären, hätten sie einschreiten müssen."

Nein, so allgemein ist das falsch.

Wenn Bundeswehrsoldaten in offizieller Funktion als Leitende oder Aufsichtsführende anwesend gewesen wären, dann hätten sie aus dieser Funktion heraus tätig werden müssen.

Waren sie in ohne diese Funktion lediglich Zeugen, dann gab es keinerlei Verpflichtung für sie, einzuschreiten. Sollte der Truppenübungsplatz darüberhinaus damals den US-Truppen für eine gewisse Zeit zur Nutzung übertragen worden sein sollen, dann haben diese auch die Verantwortung für die Einhaltung geltenden Rechts.

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Besserwissser 15.06.2019, 09:32
6. Im Prinzip Gesetzesverstoss aber

vergleichbar wenn man als deutscher Tourist sich mit einer Flasche Bier in einen New Yorker Park setzt und aus gewohnheit diese austrinkt. Weil der Polizist, der zuständig gewesen wäre das zu verhindern das nicht gesehen hat und deswgen der Polizeichef von New York zurücktreten müste.

Klar man solte sich an die Gefplogenheiten eines Landes halten, aber da nun einen Elefanten draus zu machen. Das hält nur von den wirklich wichtigen Dingen ab

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heidschnucke 15.06.2019, 09:37
7. Hallo SPON,

Hindenburg ist gestorben. Wissen Sie das schon?
Mit so einem Kram muss das Sommerloch wirklich nicht gefüllt werden.

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Jeschua's Schülerin 15.06.2019, 09:40
8. Lasst ihn trainieren!

Ich finde das gut, dass interessierte Jugendliche früh darauf vorbereitet werden, ihr Land im Kriegsfall zu beschützen. Fraglich fände ich es nur, wenn der Vater oder ein anderer Ausbilder bei der Übung nicht anwesend gewesen wäre oder wenn der Minderjährige ohne nötigen Grund in einen ausländischen Krieg geschickt werden würde.

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xtdrive 15.06.2019, 09:43
9.

Die Anfrage dürfte bei dem US-Soldaten auf Verwunderung stoßen, immerhin gehen sie auf US-Army-Facilities innerhalb Deutschlands regelmäßig mit ihren Kindern zu Schiesübungen mit Armeewaffen.
Teilweise durften auch deutsche Freunde der Jugendlichen mal mitgehen, zumindest in den 80/90er Jahren.

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