Forum: Politik
Truppenübungsplatz Heuberg: Teenager schoss auf Bundeswehr-Gelände mit Sniper-Gewehr
Michaela Rehle/ REUTERS

Nach einem fragwürdigen Vorfall gerät die Bundeswehr in Erklärungsnot. Nach SPIEGEL-Informationen übte ein US-Teenager 2016 auf einem Übungsplatz der Truppe mit einem Scharfschützen-Gewehr. Ungewöhnlich fand das niemand.

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anonguest 15.06.2019, 11:10
50.

Zitat von heydenm
Schön das wir sone wichtigen Reserveoffiziere haben und offensichtlich ist ja allen anderen auch schrecklich langweilig. Echte und relevante Probleme scheinen sowohl der Bundeswehr als auch der Journaille ausgegangen zu sein. Ich fass es nicht... ist jemandem was passiert? Ich bin jetzt echt ein stückweit betroffen, dass das in Deutschland verboten ist. Mimimi ! Kümmert euch lieber mal um die ganze korrupten Politiker und Wirtschaftsbosse statt sich um so eine Mickey-Mouse-Sch... zu kümmern
Whataboutismus in Reinform.
Rasen wird nicht mehr verfolgt, so lange in der Formel1 schneller als 50 gefahren wird.
Hunger wird nicht mehr bekämpft, so lange noch irgendwer einen BMI über 35 hat.
Trinken am Steuer ist kein Problem mehr, so lange nicht noch irgendwo eine Alkohol-Halb-Leiche im Bierzelt gröhlen kann.
Armut ist egal, so lange noch irgendwo eine Pfandflasche herumliegt.

Es gibt Gesetze gegen herumballernde Kinder aus gutem Grund. Muss ich an die (Scheindebatte) um "Killerspiele" erinnern?

Und weil wir gerade dabei sind... die BW-Werbung, die sich an Kinder und Jugendliche richtet, ist auch nicht besser. "Abi Stress - da gibt's was dagegen"? Wirklich? Angeschossen in der Wüste Afghanistans liegen vielleicht?

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Moonrox 15.06.2019, 11:10
51. Urkundenfälschung

Im Raum steht dennoch eine Urkundenfälschung. Es geht nicht um die Vorgehensweise, des Amerikaner mit seinem Zögling. Und nebenbei ein oder zwei Sätze dazu. Wenn Foristen hier ausführen, was in USA Gang und Gäbe sei, könne man ja in Deutschland durchaus auch so handhaben: Sich an einem Staat zu orientieren, dass die Todesstrafe befürwortet, keine eigene Kultur und in geschichtlicher Betrachtung lediglich durch Invasionen, Plünderungen, Krieg, Erpressung, Enteignungen und Unterdrückung, Ausgrenzung und - nicht zuletzt - durch die so feigen, niederträchtigen und abscheulichen Verwendungen der Atombomben "besticht", dem ist nicht zu helfen.
Auch reden wir hier nicht von einer Ordnungswidrigkeit, wie öffentlich alkoh. Getränke im Park in New York konsumieren, sondern von einer möglichen Urkundenfälschung durch falsche und/oder nicht erfolgte Eintragungen in einer Schießkladde eines Leitenden während eines angemeldeten Schul-/ oder Gefechtsschießens. Ja, dem muss nachgegangen werden.

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bolko.anderko 15.06.2019, 11:11
52. Keine anderen Sorgen?

Ja, es ist eine Gesetzwidrigkeit. Nein, es ist nicht verhältnismäßig, das Ding jetzt so hochzuziehen. Unabhängig von der Rechtslage halte ich es eigentlich für Unsinn. Die öffentliche Ordnung war wohl nicht gefährdet. Und die Sicherheit auf dem Schießstand anscheinend auch nicht. Der Oberstleutnant wird schon eine Einschätzung haben, wie sein Sohn mit Waffen umgeht. Viel Aufregung um nichts.

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kleinsteminderheit 15.06.2019, 11:13
53. Gefährdung?

Immerhin hat der Knabe wohl unter Aufsicht und auf Scheiben geschossen. Anders als Millionen Gleichaltrige und Jüngere, die täglich ihre Tötungshemmung am Computer abstumpfen. Die kleinen Egoshooter brillieren dabei übrigens mit einem beeindruckenden Fachwissen zu dem entsprechenden Waffenarsenal und dessen Handhabung.
Wovor schützen wir unsere Jugendlichen eigentlich, wenn sie am Rechner untrer immer realistischeren Bedingungen täglich den Massenmord üben, aber im Verein unter 12 Jahren noch nicht mal unter Aufsicht ans Luftgewehr dürfen?

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carinesophie 15.06.2019, 11:16
54. 13-jähriger kaum strafmündig, US-Soldat mit Immunität

Das Problem sind eher die deutschen Behörden. Es erscheint mir manchmal grotesk, wie eine ganze Polizeiinspektion auf fragwürdige Weise das Recht auslegt bzw. sich gegen unbescholtene Bürger wendet, um außer Rand und Band geratene Polizisten zu decken.

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thoerchen 15.06.2019, 11:21
55. Und in einem Jahr...

...wird hier zu lesen sein, dass eben jener Reservist als Whistleblower von seiner Verpflichtung entbunden wurde. Denn auch das ist ja offenbar Usus bei der BW. ^^

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mwroer 15.06.2019, 11:22
56.

Zitat von Immanuel K.
...nicht gefallen (und die gelten natürlich auch auf Bundeswehrgeländen und ist natürlich auch von den da Verantwortlichen durchzusetzen), kann ja gern mit seiner Familie in die USA auswandern. Die höchste Sterberate ist dort bei Kindern und Jugendlichen, der Tod durch Schusswaffen.
Sie könnten sich auch auf den Boden der Realitäten begeben.

Simple Tatsache - Ihnen wahrscheinlich mangels Erfahrung nicht bekannt (kein Vorwurf):

Kein Mannschaftsdienstgrad der Bundeswehr wird einen Oberleutnant der US Spezialkräfte, zumal wenn in Uniform, nach irgendeiner Genehmigung fragen. Schon mal gar nicht auf einem Truppenübungsplatz der ständig von Mitgliedern der Spezialkräfteausbildung Pullendorf benutzt wird wenn der da am helllichten Tag schießt.

Haben Sie schon mal einen Taxifahrer/Busfahrer nach seinem Führerschein gefragt? Nach seiner Personenbeförderungslizenz?

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mikeww 15.06.2019, 11:24
57. Soisses

Zitat von coyote38
Was ist denn bitteschön DAS für ein vollkommen sinnloser Artikel ...? Ein US-Stabsoffizier ist mit seinem Sohn und einer Privatwaffe (die er als US-Offizier selbstverständlich führen darf) auf einem deutschen Truppenübungsplatz schießen gegangen. Das ist aus US-Perspektive zunächst einmal GAR KEIN "Vorgang", sondern eine alltäglich gelebte Selbstverständlichkeit. Dass dies nicht mit der deutschen Gesetzeslage korrespondiert, dürfte dem US-Offizier vermutlich nicht einmal im Traum eingefallen sein. Warum um alles in der Welt hat jetzt die "Bundeswehr" einen Erklärungsnotstand ...? Und was ist das für eine selten dämliche Frage, warum das am Tag des Vorgangs niemandem aufgefallen ist ...? Hat Herr Gebauer auch nur den Schimmer einer Ahnung, wie groß das Übungsgelände Heuberg ist ...? Und im Gegensatz zur landläufigen Meinung kann man Übungsgelände der Bundeswehr durchaus ungehindert betreten. Dieser Artikel ist eine absolute Nullmeldung ... vollkommen gegenstandslos in allen genannten Einzelheiten, Folgerungen, Schuldzuweisungen und krampfhaft versuchten Skandalisierungen.
So ist es - Warum will man daraus ein Problem machen?
US-Amerikaner lachen über unsere Waffengesetze. Das was dort sicher zu lasch ist, nicht mehr zeitgemäß und zu unnötig vielen Toten und Verletzten führt wird hier völlig überreguliert.
Beispiel: Eine in den 1960ern aus dem Quelle-Katalog gekaufte Schreckschuss-/Gaspistole ist heute eine illegale Waffe - weil sie nicht die heute vorgeschriebenen Prüfstempel trägt die es damals noch gar nicht gab. Habe die Pistole dann irgendwann entsorgt weil die heute erhältliche Munition zu wenig Energie liefert um die automatische Ladefunktion sicher zu stellen. Von den Schützen die für viel Geld neue Waffenschränke kaufen mussten will ich gar nicht reden...

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rumarbeiter 15.06.2019, 11:27
58. Zum Glück ist die Schweiz so klein

andernfalls müsste das verboten werden.
https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/zuerich/eine-der-favoritinnen-am-knabenschiessen-kommt-aus-dem-limmattal-130558894

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doitwithsed 15.06.2019, 11:27
59.

Ein Soldat ist der Ansicht gewesen, auf einem militärischen Überungsplatz wäre die Nutzung von Militärwaffen erlaubt? Wie konnte er nur so naiv sein, nur weil das in so ziemlich jedem Land außerhalb unser Hühnchenrepublik so üblich ist. Nicht aber hier, wo gestandene einheimische Soldaten politisch-korrekt in Panik/Schockstarre zu fallen haben, wenn eine Waffe auch mal genutzt wird anstelle sie als unbrauchbare Deko (Munition auch noch dabei zu haben wäre ja zu gefährlich) nur mit sich herumtragen.

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