Forum: Politik
Tschechiens umstrittener Wahlsieger : "Wir sind keine Gefahr für die Demokratie"
DPA

Mit Abstand hat die populistische Partei ANO des Milliardärs Andrej Babis die Wahl in Tschechien gewonnen. Der künftige Regierungschef versucht, seine Kritiker zu beschwichtigen - und greift die Medien an.

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DT72 21.10.2017, 21:31
10. Ach so... "Populist"!

Selbst ein Linker wie Zeman ist um das Zigfache besser als die selbsternannten "Demokraten" hierzulande.
Klar ist: wer nach den Dogmen der Frankfurter Schule denk, der bezeichnet jeden Nichtlinken als "Populisten". Das nennt man verschobene und selektive Wahrnehmung.
Gratulation, liebe Tschechen! Nun bleibt aber wachsam, weil aus Brüssel wird es Erpressungen hageln und weil NGOs sämtliche Unterwanderungs- und Unterminierungsversuchen unternehmen werden!

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Teigkonaut 21.10.2017, 21:38
11. Transferunion reicht eben nicht

Die Umverteilung innerhalb der EU ist eben kein Programm, dass Einigkeit schafft. Auch die deutsche Migrationspolitik spaltet Europa.

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markniss 21.10.2017, 21:39
12. In der Tat

Zitat von gutmichl
Es ist letztlich die Politik Deutschlands, die in unseren Nachbarländern die patriotischen und islamkritischen Parteien sprießen lässt. Das Wort "Populist" wird sich entweder abnutzen oder verschwinden, wenn auch die Presse versteht, dass nicht jeder, der die demokratische Mehrheit seines Volkes erhält, als Populist verunglimpft werden sollte. In der Nach-Merkel-Ära darf man auf eine Besserung hoffen.
Habt Ihr eigentlich bei SPON eigentlich irgendeine Ahnung, was in Tschechien überhaupt politisch passiert? Das ist immerhin eines unserer Nachbarländer. Vielleicht probiert Ihr wenigstens mal den Google-Translator...

Ich habe lange in Tschechien gelebt: Babis als Populisten zu verunglimpfen, nachdem er drei Jahre lang tadellos als Finanzminister in der Regierung seines Landes gedient hat, ist echt dreist.

Und dann auch noch inklusive der Brandmarke "antieuropäischer Populismus". Tatsache ist: Der Mann will für Tschechiens Interessen in Brüssel kämpfen. Und er will keinen EU-Zentralstaat, genauso wenig wie 80% aller Tschechen. Also ist er ein Anti-Europäer? Ihr seid echt witzig.

PS: Für die ganz offensichtlich unbesetzte Korrespondenten-Stelle in Prag bewerbe ich mich hiermit.

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kuac 21.10.2017, 21:40
13.

Wozu braucht Tschechien einen Rechtsruck ? Haben sie sonst keine andere Probleme? Wird Babis jetzt die Löhne erhöhen, mehr Sozialwohnungen bauen und die Infrastruktur verbessern?

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signaturen 21.10.2017, 21:41
14. Auch hier wieder..

die eigentliche Überraschung, die drittstärkste Kraft, vor der SPD, wird nicht einmal erwähnt.
Mit sachlicher und neutraler Berichterstattung hat das genau nichts zu tun..

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benevoglio 21.10.2017, 21:43
15. Eine Woche nach der Wahl in Österreich ein weiterer Grund zur Freude

Jedes Wahlergebnis in einem EU-Land gegen die unverantwortliche Flüchtlingspolitik der Brüsseler EU-Politiker ist ein gutes Ergebnis. Es darf keine Masseneinwanderung aus afrikanischen oder arabischen Ländern nach Europa mehr geben! Allein in Afrika wächst die Bevölkerung pro Jahr um 30 Millionen Menschen pro Jahr und bis 2050 wird sich die Zahl der Afrikaner mehr als verdoppeln, von z. Z. 1,2 Milliarden auf 2,5 Millionen. Jeder Versuch, hier irgendwelche Fluchtursachen zu bekämpfen, ist zum Scheitern verurteilt. Der Migrationsdruck wird ständig weiter anwachsen und das einzige, was die europäischen Länder machen können, ist die Grenzen zu sichern, mit allen Mitteln – oder unsere Länder werden untergehen wie das römische Reich in der Völkerwanderung. Die Politiker in Polen, Ungarn, Österreich, Slowakei und Tschechien haben es erkannt, während 87 % der gewählten Politiker in Deutschland noch immer naiven Träumen von Multi-Kulti nachhängen und eine Masseneinwanderung in die Sozialsysteme dulden oder sogar fordern.

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liobare 21.10.2017, 21:44
16. Ah ja...

Und weil einige post-und (wieder) prädiktaktorische Staaten eine Anti-EU-Meinung haben, aber gern die Subventionen abgreifen, sollen wir jetzt auch so denken? Oder was wollen Sie uns mit diesem Kommentar sagen? Wenn die Tschechen meinen, dass sie einen Menschen wählen wollen, der von den Sorgen und Nöten der Bevölkerung soweit entfernt ist, wie der Mond, dann müssen sie das machen. Allerdings dürften sie sich dann nicht wundern, wenn das in eine unerwünschte Richtung umschlägt wie das in Polen der Fall ist. Wenn ihr euch ein zerstrittenes und wehrloses Europa wünscht, dann macht das halt. Aber heult hinterher nicht. Das hatten wir ja schon mal.

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tommuc1978 21.10.2017, 21:45
17. Was nun Frau Merkel?!?

In ganz Europa formiert sich ein rechter europafeindlicher Kurs. Angela Merkel hat durch ihren Flüchtlingsalleingang bald die EU auf dem Gewissen! Aber halt, dass darf man im deutschen Toleranzfanatismus ja nicht schreiben. Natürlich haben wir recht und Ungarn, Tschechien, Österreich, Polen, Slowakei, Frankreich, Niederlande alle Unrecht......

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kuac 21.10.2017, 21:47
18.

Zitat von caty24
Als Ergänzung: Andrej Babis ist Merkel-Gegner. https://www.heise.de/tp/features/Merkel-Gegner-Babi-gewinnt-Wahl-in-Tschechien-3867121.html
Merkel-Gegner zu sein ist zu wenig für sein Land. Er muss sagen wofür er ist und wie er sein Land langsam von der EU Hilfe unabhängig machen will?

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wahrsager26 21.10.2017, 21:50
19. Wir werden uns umschauen.....

denn offenbar ist die Vernunft andernorts in Europa angesiedelt.Natürlich sollte man am Wahlabend Aussagen nicht überbewerten...aber Frau Merkel darf trotzdem mit dem Nachdenken beginnen......es könnte sehr einsam um uns werden ! Danke

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