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Tsipras-Rede im EU-Parlament: "Wir wollen keine Konfrontation mit Europa"
REUTERS

Griechenland hat einen neuen Antrag für Rettungsmilliarden beim Eurorettungsschirm ESM gestellt - und neue Maßnahmen angekündigt. Premier Tsipras appellierte im EU-Parlament an die Verantwortung der Eurozone - und gestand eigene Fehler ein.

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nachtmacher 08.07.2015, 12:20
120. @biesi61 #40

Na ja, was außer Maßnahmen zu fordern hätten merkel und Schäuble denn tun können? Das geschrei von wegen Nazis und so wäre gigantisch gewesen, wenn den Griechen schon damals das Vertrauen entzogen worden wäre. Es hat halt jeder gehofft, dass die damalige griechische Regierung mal endlich was tut. Außer die eigenen Spezln zu bedienen. Die Umsetzung von Reformen ist nun mal die Aufgabe eines jeden Staates. Dass die reformen so gestaltet wurden, dass es nur für die Kleinen die Situation schlimmer gemacht hat und die Spezln geschützt hat... Was hätten die Eurostaaten denn machen sollen? den Laden übernehmen und von Außen Reformen einführen? Und die griechische Regierung hat mit ihren Anfällen und dem Ton keine Schäden angerichtet? Was hat jetzt eigentlich Russland damit zu tun? Das ist ein anderes Thema. Ach ja, und beim Verhältnis zu Russland haben die "Urlaubstripps" von russichen Soldaten mitsamt ihrer Ausrüstung in einem Nachbarland keinerlei Auswirkungen? Schon interessant, dass immer noch leute hier dem Putin die Stange halten. Im Donbas fahren die "Rebellen" mit T72B - Panzern rum, die nur von der russischen Armee stammen können.

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Bertold 08.07.2015, 12:20
121. Und unsere eiserne Lady ist

wieder stahlhart, bis es zu den Verhandlungen kommt, dann fällt sie um, fidibum ...

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Jammerlappen 08.07.2015, 12:21
122. blabla

viele überzahlte ahnungslose Politiker die seit Jahren nichts bewegen und nur Geld kosten, nicht nur Grexit sondern auch Politikerexit wäre eine Option

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halitd 08.07.2015, 12:21
123. Maßnahmelisten?

Wie wäre es mit Maßnahmen, mit der Durchsetzung von Änderungen? Das geht auch ohne Geld aus der EU und dem IWF. Warum wird nichts getan, sondern nur über den Erscheinungstermin des nächsten, unscharfen, unvollständigen und unzureichenden Papiers debattiert? In Griechenland passiert nichts strukturell neues.

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cherry89 08.07.2015, 12:21
124. Keine Konfrontation??

Das ganze Thema rund um die Hilfe für Griechenland geht mit gehörig gegen den Strich. Milliarden wurden in das Land geschickt um es wieder aufzupäppeln. Doch was passiert? Nichts. Die Lage verschlimmert sich und das Deutsche Volk ist mal wieder der Buhmann. Neben Beleidigungen die wir erdulden müssen und gemeinen Kommentaren sollen wir nun weiter Helfen. Traurig das Deutschland nicht Standhaft bleiben kann. Und ganz ehrlich warum wollen uns alle immer noch wegen des 2.Weltkrieges und A.H. dran kriegen. Mal ganz Ernsthaft, Punkt eins A.H. war nicht mal deutscher und Punkt zwei die meisten von Uns haben nichts mehr mit dieser Zeit zu tun. Lasst lieber den Grexit zu dann ist endlich Ruhe.

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Malshandir 08.07.2015, 12:23
125. guter Witz

Also wenn er gegen das Establishment vorgehen wuerde, dann wuerde er die kirche und die Reeder besteuern.
Und in dem Land herrschte keine Korruption und Vetternwirtschaft, sie herrscht dort immer noch.

Und es wurde eben kein Sparprogramm umgesetzt. Haette man alles umgesetzt, waere Griechenland aus der Krise.

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Tork 08.07.2015, 12:25
126. Alternative?

Zitat von lenitti
Ach ne, eigene Fehler? In 2-3 Tagen? Einsichtig und doch angriffslustig, weil Griechenland das Versuchslabor war für Sparpolitik? Es ist zu befürchten dass Europa weiterhin unter diesem Tsipras "leiden" muss. Mir kommt es vor als wäre dieser Windhund wirklich mit allen Wassern gewaschen. Bin mal gespannt ob er die anderen europäischen "Politiker", diese bemitleidenswerten "Dauerhoffnunghaber" wieder gekonnt an der Nase herumführt. Der kann sich wirklich alles erlauben!
Fehler der Vorgängerregierungen, die ihren europäischen Schwesterparteien genehm waren. So neu ist die "Erkenntnis" nicht - damit hat Syriza ja nebenbei auch die Wahl gewonnen.

Und Versuchslabor der Sparpolitik? Darin sind sich nehezu alle einig - nur, dass es ein paar der Beteiligten vor dem eigenen Wahlvolk nicht zugeben mögen. Im Verhältnis zur Wirtschaft hat Griechenland 2-3 mal so viel gespart wie Irland, Portugal oder Spanien und das Ergebnis war verheerend.
Wo bitte ist da der Windhund? Ich sehe nur Politik in einer Notlage ohne viel Handlungsspielraum, welcher zusätzlich von der EU-Gruppe eingeengt wurde

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buerger2013 08.07.2015, 12:25
127. Wenn ich

das gestern alles richtig verstanden habe, dann würden unter wesentlich strengeren Bedingungen ein drittes Hilfsprogramm möglich sein. Mal wieder eine sog. letzte Chance.
Aber das griechische Volk hat doch gerade gegen die " lascheren " Auflagen des zweiten Hilfspaketes votiert.
Also müsste Tsipras jetzt noch gravierendere Einschnitte akzeptieren und gegen das Ergebnis seiner eigenen Volksabstimmung??
Wie soll das gehen??

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Isfet 08.07.2015, 12:25
128.

Zitat von enasus
Griechenland hat seine Staatserschuldung von 2011 mit 355 Milliarden auf 318 Milliarden bis 2014 abgebaut. Kein anderes Land kann dies vorweisen. Nur das die Sparplitik das Land eben mal ruiniert hat.
Mit einem Schuldenschnitt geht das ganz einfach - den hat Griechenland nämlich bekommen!
Das Land hat nicht die Sparpolitik ruiniert, sondern der Glaube, dass die "anderen" einfach ohne nachzufragen weiterzahlen werden.

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kandana 08.07.2015, 12:25
129. Das die Sparpolitik

in keinem anderen Land so lange und hart waren, liegt wohl in der Hauptsache daran, dass Griechenland einfach noch schlechter gewirtschaftet hat als andere betroffene Länder.
Und daran auch noch festgehalten hat.
So wie es sich darstellt, ist man Griechenland immer wieder entgegengekommen.
Und die griech. Regierung hat das von der Troika vorgeschlagene Existenzminimum abgelehnt, welche etliche, arbeitslose Griechen vor dem vollkommenen Verlust jeglichen Einkommens bewahrt hätte.
Und die Verteilung der Lasten in dieser Sparpolitik oblag auch allein Griechenland.
Dass wohlhabende bis reiche Griechen heute noch keine Steuern zahlen, obwohl mehrfach von der Schweiz das Angebot zur Datenauslieferung kam, ist wohl auch niemand anderem anzulasten als der griech. Regierung.
Zumal ich fest überzeugt bin, dass die Gläubiger sich überzeugenden Vorschlägen zur gerechten Verteilung der Einsparung nicht verschlossen hätten.
Es wurde jedoch in fast jedem Bereichen den Griechen überlassen, wo und wie viel gespart wird.
Deshalb ist man ja auch nicht wirklich weiter gekommen.

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