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TTIP-Zoff in der SPD: Gabriel haut auf die Pauke
AP/dpa

Der SPD-Chef rüffelt seine Kritiker: Schwer genervt reagiert Sigmar Gabriel auf die innerparteiliche Kritik am Freihandelsabkommen. Im Parteivorstand knöpft er sich drei Genossen vor.

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Pfaffenwinkel 20.09.2014, 22:08
1. Viele deutsche Bürger

wollen dieses Freihandelsabkommen mit den USA nicht. Wünschenswert wäre eine Volksabstimmung.

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fpwinter 20.09.2014, 22:15
2. War doch klar

Gabriel ist ein Wolf im Schafspelz, tut so, als ob er sich für den kleinen Mann einsetzt, aber das er nur die Interessen der Industrie wahrt, hat er schon vor zehn Jahren mit der unsäglichen "Energiesparlampe" bewiesen, die der Glühbirnenindustrie hier neues Leben einhauchte, als die Chinesen mit billigen Birnen auf den Markt drängten. Aber die Basis rumort. Das Abkommen ist dermaßen massiv ungerecht und räumt Konzernen so weitreichende Sonderrechte ein, das Widerstand dringend not tut. Die Großkonzerne und deren Besitzer, die superreichen Geld-Adels-Familien, werden alles daran setzen, weiter Super-Profite zu machen. Demokratie ist deshalb ohnehin schon zu einem Steigbügelhalter fürs große Geld verkommen. Langfristig würden die sich auch durch ein Scheitern des Abkommens nicht hindern lassen, noch mehr Knete zu machen - let´s face it!

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Websingularität 20.09.2014, 22:15
3. Basisdemokratie oder Aristokratie?

Ein wunderschönes Lehrstück.
Jetzt müsste den Bürgern doch endlich klar werden:
Man wählt keine Partei, sondern Personen!

Ich wette, am Ende setzt sich der "Wirtschaftsminister" wieder durch.

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meckerkopp100 20.09.2014, 22:17
4. Hatte die SPD schon mal,

Da ist sie wieder, die Bastapolitik der SPD. Man muss Stegner nicht unbedingt mögen , in diesem Fall hat er recht. Europa bietet sich für die Konzerne als Selbstbedienungsladen an. Stimmt nur zu liebe SPD ! Mit Kummer kennt ihr euch ja aus.

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DonMcM 20.09.2014, 22:21
5. SPD und Gewerkschaften

ein verhängnisvolle Paarung in dieser Sache.
Klar das da zwei sich die Hände reichen.
SPD und Gewerkschaften glauben ja die Gewinner beim TTiP Abkommen zu sein.
Denn es fördert die großen Konzerne und NUR die.
Da ist die Gewerkschaft daheim und die SPD hat sowieso immer nur den Konzernen gedient.

In kleinen regionalen Firmen hat weder die SPD ihre Stammwähler noch die Gewerkschaft irgendetwas verloren. Daher ist der sogenannte Mittelstand ein Stiefmütterchen dieser beiden reichlich naiven, aber leider staatstragenden Vereine.
Aber genau da wird es massiv Verluste geben. Die können eben nicht auch übern Teich gehen. Die können nur daheim. Pech gehabt. Sie werden sowieso von der Globaliesierung gejagt. Das Abkommen wird diese Jagd nochmals in andere Dimensionen heben.
Hoch die Internationale!
Dieser Begriff meint - im Sinne der SPD- heute nur noch die Sharholder und die internationalen Konzerne.

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Ivan Durak 20.09.2014, 22:24
6. SPD für TTIP

Halten wir fest - die SPD möchte TTIP im stillen Kämmerlein mit ein paar Korrekturwünschen weiterverhandeln. Die Transatlantiker Oppermann und Gabriel (http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Brücke) sind dabei, die SPD voll an die Wand zu fahren.

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speedy 20.09.2014, 22:25
7. Lieber Herr Gabriel...

es kann nicht sein das sie genervt sind von ihren linken Parteigenossen.Ich erwidere ihnen falls es noch linke Politiker in der SPD geben sollte hören sie endlich auf diese und machen sie Politik für die Bürger und nicht für Reiche und Konzerne und das Finanzpack.Die Umfragewerte sind so schlecht weil die SPD in allen belangen als Lügner gilt.Das ist Frau Merkel zwar auch nur hat sie auch nie ihre Wählerschicht die Arbeitnehmer verraten.Hätte sie beim Atomausstieg auf ihre Linie beharrt wäre sie jetzt weg.Sie und die SPD gelten als Unsozial wegen Hartz 4 und der Rente mit 67 und viele in der SPD halten beides auch noch für richtig und da sie sich bis heute weigern ihr Wahlprogramm mit den Linken und Grünen auch wirklich umzusetzen werden sie dabei auch nicht glaubwürdiger.Wir Arbeitnehmer sind es leid ausgebeutet und verarscht zu werden und noch eines schaffen sie endlich diese verdammte Riester- und Rüruprente ab,dies zeigt nämlich ihre waren Auftraggeber die Finanz- und Versicherungswirtschaft.Hören sie auch auf immer faule Kompromisse zuschließen und schaffen sie unserer Umlagefinanziertem Renten-,Pflege und Gesundheitssystem endlich wieder zu alter stärke in dem auch alle mit ihrem vollem Einkommen in die Sozialkassen zahlen.Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze.

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i_guess 20.09.2014, 22:25
8. Wie wäre es mit direkter Demokratie?

Über so etwas, auch wenn es komplex ist, allerdings sicherlich im Grundsatz an die Öffentlichkeit herangetragen werden kann, sollte abgestimmt werden! Aber wir geben unsere Stimme ja nur ab und entscheiden nichts mit. Deshalb wird Europa bald mit Amerikanischen Stil überzogen und der Lobbyismus zieht ganz große Kreise, dazu noch genmanipulierte Lebensmittel ect. Wir sollten uns darauf freuen...sollten wir doch oder sollten wir das nicht?

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demokratie-troll 20.09.2014, 22:26
9. Sondergerichte

Stegner:"Es dürfe keine Sondergerichte geben, wo Konzerne Staaten verklagen können."

Das Handelsabkommen wird das Ende unserer Rechtsstaatlichkeit in vielen Dingen werden. Sonder- und Geheimgerichte, die nicht mehr im Namen des Volkes urteilen, machen sich stattdessen das Volk im Namen globalisierter Groß- und Finanzkonzerne und ihrer Kapitalinteressen untertan.
Die Souveränität der Völker wird den Globalisierungsinteressen einiger Weniger geopfert.
Das Handelsabkommen ist ein Ausverkauf unserer Selbstbestimmung und Freiheit durch die Politiker.

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