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Türkei gegen EU: Erdogan-Berater droht mit Aufkündigung aller Abkommen
AFP

Der Ton zwischen der Türkei und der EU verschärft sich. Erst drohte Präsident Erdogan mit einem Scheitern des Flüchtlingspakts, jetzt setzt sein Berater noch einen drauf.

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Ottokar 25.05.2016, 12:43
30. sämtliche Abkommen mit der EU aufzukündigen

sagt er, der Berater. Nun sollte die EU alles daran setzen damit die Türkei das auch macht was sie verspricht.

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AxelPflug 25.05.2016, 12:44
31. Überhaupt nicht auf die Ankündigungen reagieren.

Soll die Türkei doch sämtliche Abkommen kündigen. Wenn Erdogan denkt, die EU erpressen zu können, so wollen wir doch mal sehen, ob er seine Drohungen wahr macht.

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Pfaffenwinkel 25.05.2016, 12:44
32. Die Türkei

sitzt derzeit am längeren Hebel und spielt das auch aus. Warum wundert das noch jemanden?

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Thomas Mayer 25.05.2016, 12:45
33. Er hat nicht recht!

Was heißt da, die EU würde sich nicht an Vereinbarungen halten ? Die Gewährung der Visa-Freiheit war von Anfang an gebunden an die 72 Bedingungen, das war zum Zeitpunkt des Übereinkommens bereits klar. Nur Herr Erdogan hat wohl gemeint, was da stünde würde nicht für ihn gelten. Ich hoffe doch sehr, dass die EU hier eben NICHT einknickt und auf Vertragserfüllung pocht. Sollte Herr Erdogan dann wirklich alle Verträge aufkündigen wollen, dann ist es eben so. Wahrscheinlich wäre es eh sinnvoller, dass Geld statt in die Türkei nach Griechenland zu überweisen, um dort die Hilfe zu leisten, die Griechenland für die Flüchtlingsversorgung braucht. Das wäre gleichzeitig eine Wirtschaftshilfe für Griechenland und könnte vielleicht sogar insgesamt die griechischen Probleme verbessern helfen.
In der derzeitigen Form scheint Herr Erdogan jedenfalls nicht verhandlungsfähig...

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ompo58 25.05.2016, 12:45
34. Soll er!

Europa sollte sich nicht von Erdogan erpressen lassen. Dazu steht zu viel auf dem Spiel. Die Türkei lebt vom Tourismus. Wer hat da den längeren Hebel?

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Izmir..Übül 25.05.2016, 12:45
35. Umgekehrt

Zitat von ruediger
Es ist doch völlig logisch dass die türkische Seite erwartet dass die EU die in Aussicht gestellte Visafreiheit auch tatsächlich gewährt. Vereinbarungen mit der EU machen keinen Sinn, wenn die EU sich nicht daran hält aber fordert das die Türkei dies tut.
Anscheinend ist es Ihrer Aufmerksamkeit entgangen, dass die EU die in Aussicht gestellte Visafreiheit von der vorherigen (!) Erfüllung bestimmter Bedingungen abhängig gemacht hat, die seitens der Türkei noch nicht erfüllt wurden.

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rst2010 25.05.2016, 12:45
36. vieleicht kann

ein scheitern des visabkommens auch den durchmarsch/siegeszug von ergogan in der türkei stoppen.

aber eigentlich braucht er die visafreiheit, wenn er die kurden aus dem land vertreiben will...

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Bigboss 25.05.2016, 12:46
37.

Zitat von maximm65
Das hat jeder vorher gewusst, dass das ein schlechter Deal mit einem unzuverlässigen Partner ist. Wenn es nicht um menschliche Schicksale ginge, wäre es egal. Mit Erpressung kommt die Türkei nie in die EU!
ich glaube nicht dass es Frau Merkel hier um menschliche Schicksale geht. Sie hat versprochen dass die deutschen Grenzen offen bleiben. Aber wenn die Türkei nicht diese Arbeit erledigt, kommt Frau Merkel in Erklärungsnot. Dann bleibt nur Grenzen selbst schließen oder unbegrenzt jeden reinlassen...

Aus diesem Grund wird es wohl schon eine Einigung geben, die allerdings nur negativ für Deutschland sein kann

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Izmir..Übül 25.05.2016, 12:46
38.

Zitat von johannesraabe
Die Türkei meint, sie wäre in einer Druckposition. Aber die EU braucht doch nur mal die Urlauberströme umzulenken, dann ist die türkische Wirtschaft erledigt. Wenigstens wird diese Türkei nie der EU beitreten.
Bislang dachte ich, dass EU-Bürger ihr Urlaubsland frei wählen können.

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r.kon 25.05.2016, 12:47
39. Herr Bukut

ist doch nichts anderes als das offizielle Sprachorgan Erdogans. Natürlich setzt er noch "einen drauf".
Meiner Ansicht nach sollte die EU endlich klar und deutlich Stellung beziehen und klare Forderungen an die Türkei stellen. Unverständlich ist mir allerdings auch wie es selbst jetzt noch EU Bürger gibt, die sich die Türkei als Urlaubsziel auswählen, das ist nichts anderes als eine indirekte Bestätigung der Politik des Herrn Erdogan.

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