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Türkei nach der Wahl: Erdogans Macht, Erdogans Dilemma
DPA

Präsident Erdogan ist nach der Wahl in der Türkei mächtig wie nie zuvor. Die Umstände seines Erfolgs machen seine Herrschaft trotzdem anfällig für Krisen - und es gibt düstere Vorzeichen.

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kpkuenkele 30.06.2018, 23:58
1. Erdogan, Erdogan, Erdogan.

Gibt es kein anderes Thema mehr? Die Welt hat Dutzende Despoten zu bieten und jeder von ihnen ist ach so mächtig in seinem kleinen Reich.

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mittelstandsfreund 01.07.2018, 00:08
2. Doppelte Staatsbürgerschaft

Wenn es richtig ist, dass die in Deutschland lebenden Türken mit großer Mehrheit für Erdogan gestimmt haben, dann halte ich es für richtig, von jedem dauerhaft in Deutschland lebenden Türken eine Entscheidung über seine alleinige Staatsbürgerschaft abzugeben. Wenn er seinen Landsleuten die Diktatur zumutet, dann soll er auch davon "profitieren" und in der Türkei leben. Aber hier die Integration einfordern, jedoch das autokratische System Erdogan zu unterstützen ist nicht nur unredlich. Es läßt auch Zweifel an der demokratischen Werteordnung erkennen.

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haydar_oezdemir 01.07.2018, 00:16
3. Vorzeichen

Seit Jahren irgendwelche Vorzeichen und Änderungen, die für die Türkei prophezeit werden. ... Vielleicht sollte man mal gedanklich von dort weg und somit von verlierenden Ast lösen und sich die Probleme in DE widmen. ... Der Journalismus ist der Grund für das Versagen in der Türkei Politik und ganz EU

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walter_de_chepe 01.07.2018, 00:34
4. Schade

Wie kann ein Journalist getrieben von blindem Hass schreiben?

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princecha 01.07.2018, 00:38
5. Warum wählt die Merheit ihn dann?

Alles schön und gut und immer wieder der gleiche Tenor in diesen Erdogankritischen-Artikeln. Immer wieder hieß es, wenn es der türkischen Wirtschaft schlecht geht, dann wird er seine Macht verlieren. Der türkischen Wirtschaft und den Menschen dort geht es so schlecht wie und was hat sich geändert?Nichts! Lieber Autor, Sie verstehen die Geschehnisse in der Türkei nicht und wie die Menschen ticken. Der einzige Grund warum Erdogan nach wie vor Rückendeckung von seinen Wählern hat ist Angst! 99% der AKP Wähler waren Gülen-Sektenanhänger genauso wie Erdogan selbst. Es ist die Angst, wenn die Opposition an die Macht käme, sie alle zur Verantwortung gezogen werden könnten sogar Erdogan selbst hat Angst. Nur darum geht es und nur darum dreht sich alles. Mit anderen Worten alle wollen sich nur den Kopf retten. Solange er selbst an der Macht ist, sind die Millionen AKP Anhänger und "ehemalige" Gülensektensympathisanten - beide waren ein und dieselbe Organisation - auf der sicheren Seite und können die anderen als Terroristen abstempeln und verfolgen. Jegliche Opposition wird unterdrückt, damit sie nicht weiter argumentiert, dass er der oberste Gülen-Fan war und er gemeinsam mit Gülen die Türkei in diese miese Situation manövriert hat.

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quark2@mailinator.com 01.07.2018, 00:38
6.

Wäre vermutlich besser, wenn wir uns hier mal bischen raushalten würden. Mir hat es z.B. gar nicht gefallen, als man in GR Merkel mit Hitlerbärtchen dargestellt hat. Kaum jemand mag sein eigenes Land durch Ausländer kritisiert sehen, jedenfalls nicht andauernd. Und nun hat Erdogan gewonnen und hier kommen die düsteren Prognosen. Was werden sich Menschen mit türkischen Wurzeln bei solchen Meldungen denken ? Integration bekommt man nur, wenn zumindest etwas Sympathie vorhanden ist, sowas wie Verständnis oder Empathie. Was hat die Bürger der Türkei denn hin zu Erdogan bewegt ? Ich fürchte, diese Berichterstattung hier ist eine von vielen Ursachen. Negative Prognosen zur Türkei oder auch zu GB schüren doch nur Emotionen, die nicht gerade positiv sind - auf beiden Seiten.

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underdog 01.07.2018, 00:43
7.

"Das türkische Militär hat im Frühjahr einen Ableger der PKK aus der syrischen Provinz Afrin vertrieben. "

Das ist aber sehr schöngeredet. Erdogan hat mit Hilfe islamistischer Söldner aus dem Dunstkreis des IS das vergleichsweise friedliche Afrin in ein Plünder- und Terrorparadies für Dschihadisten verwandelt und die ursprünglich dort beheimatete Bevölkerung ermordet oder vertrieben.

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westliche_doppelmoral 01.07.2018, 00:46
8. Oh man...

immer noch die gleiche Leier vom bösen Erdoğan und der Türkei die in eine Wirtschaftskrise trudelt. Alles schon zigmal gehört Herr Popp. Sie haben doch gesehen wohin diese Meinungs- und Stimmungsmache gegen die TR und Erdoğan führt. Nämlich, dass die Türken in D die AKP noch mehr wählen. Wann macht es eigentlich Klick bei Ihnen und Ihren gleichgesinnten Kollegen.

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justlive 01.07.2018, 00:49
9. Kinder mit 14 Jahren in der Statistik?

Warum werden bei der Arbeitslosenzahl Kinder ab 14 berücksichtigt? War die Zahl der Arbeitslosen zwischen 18-23 so niedrig, dass man ab 14 gerechnet hat?

Ausserdem "heruntergewirtschaftet" würde ich nach 16 Jahren unsngefochtener Siege nicht unbedingt als Beschreibung nutzen.

222 Milliarden Schulden sind ein NIX im Vergleich zu den massiven Staatschulden vor Erdogan ( die mit 63% Zinsen belegt wurden). Zudem hat Erdogan 500 Milliarden $ an den IWF gezahlt und sich freigekauft!

Die Türkei wäre, wenn Sie die westlichen Ratschläge umsetzen würde ein 2. Griechenland! Niemand wünscht sich das, was die Griechen abbekommen haben!!!

El Presidente wird sein Ding durchziehen.

Achja an alle die nun sagen: "Dann geh doch zu Erdogan" Hab ich auf Facebook was ludtiges gelesen: " Sobald der BER eröffnet, nutzen wir diesen als Abflug-Flughafen :-)"

An die Redaktion: Löscht bitte nicht schon wieder mein Beitrag. Es macht langsam kein Spaß mehr.

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