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Türkei in Syrien: Erdogan riskiert einen Flächenbrand
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Präsident Erdogan will einen Kurdenstaat verhindern, dafür bereitet er offenbar einen weiteren Einmarsch in Syrien vor. Er riskiert damit den Bruch mit den USA - und die Ausweitung des Bürgerkriegs auf die gesamte Region.

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mario.1983 20.08.2017, 09:37
10.

Die Kurden sind die einzig pro westliche Macht in der Region. Wir sollten ein Interesse am entstehen einen zusammenhängenden Staats haben. Syrien und der Irak sind bereits zerfallen. Es wäre gut wenn die verschieden Ethnien und religiösen Gruppen in separaten Staaten leben würden.

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ArnoNyhm1984 20.08.2017, 09:37
11. wir reden hier über syrisches Gebiet

Wenn Erdogan eine Invasion in Nordsyrien anstrebt, dann ist die Formulierung "..einen Kurdenstaat verhindern" längst nicht die ganze Wahrheit. Stattdessen reden wir hier über eine angestrebte Neuziehung der türkischen Grenzen.
-Erdogan wird einem gewissen Diktator der Vergangenheit leider immer ähnlicher.

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mimoun74 20.08.2017, 09:40
12. YPG selbst Terroristen

Die YPG sind Terroristen.
Sie sind zwar linksgerichtet und kommunistisch wie die Mutterorganisation PKK (welche auch von der EU und den USA als Terroroganisation eingestuft wird. Aber viel wichtiger ist für sie Ihre ethnische nur auf Kurden ausgerichtete Politik
Sie vertreibt systematisch die arabische und zum Teil auch aramäisch christliche Bevölkerung um einen kurdisch homogenen Staat zu schaffen. (Quellen: siehe Amnesty International etc.).
Auch kurdenintern erlaubt sie keine Opposition und verbietet allen anderen kurdischen Parteien siehe Schließung aller Büros von PUK und anderen. Es gibt auch Berichte von Zwangsrekrutierungen und Nutzung von Kinderdoldaten.
Wenn man sich tiefer mit der YPG befasst wird man schnell erkennen das sie nicht so demokratisch und Menschenrechtsfreundlich ist wie sie sich nach außen hin gibt.
Nur gegen den IS kämpfen allein darf kein Maßstab sein alles unkritisch zu ignorieren.
Das sind knallharte stalinistisch geschulte Rassisten. Auch ein Grund weshalb die verträumte Linke sie hier in Deutschland so propagandistisch unterstützt.
Übrigens genauso wie Venezuela und Russland.

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degraa 20.08.2017, 09:40
13.

Bisher hat sich Erdogan ziemlich nah an die Blaupausen seines Vorbildes gehalten. Nun plant er auch sein Unternehmen Barabarossa.

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omanolika 20.08.2017, 09:43
14. Fehlender Verstand und Flächenbrand

Egal wie viele Menschen er damit quält,
es ist eben nur Erdogans Wille der zählt,
und, weil er einen Kurdenstaat verhindern will,
haben alle anderen zu sein wirklich still,
denn sonst wird der Sultan wieder laut,
egal, wie es ja in der Region ausschaut.

Was Erdogan damit alles riskiert,
wenn er die USA richtig brüskiert,
und, wie Mr. Trump noch reagiert,
ist fraglich - bleibt zu hoffen, dass das nicht zu sehr eskaliert...

Der Mann ist scheinbar nicht ganz bei Verstand,
so leichtfertig zu riskieren einen Flächenbrand...

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wannbrach 20.08.2017, 09:43
15.

Erdogan sieht sich als ein großer Führer in der Islamischen Welt und seine Politik wird dadurch immer diktatorischer, dass er einen Kurden - Staat mit aller Macht verhindern will ist nur eine Fortsetzung seiner eigenen türkischen Politik, die die Zerschlagung der kurdischen Gesellschaft in der Türkei als Hauptziel hat. Die Kurden verdienen einen eigenen Staat der ihnen auch schon beim ersten Iraq- Krieg von den Amerikanern versprochen wurde. Das syrische Volk kann einem nur leid tun, denn Syrien war immer ein sicheres Land für Christen und andere Minderheiten die aus anderen islamischen Ländern geflohen waren.

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friesenheino 20.08.2017, 09:44
16. Die Türkei muss aus der NATO ausgeschlossen werden,

denn meine Kinder und Enkelkinder sollen für eine Diktatur nicht ihre Köpfe herhalten müssen. Dieser größenwahnsinnige "Führer" Erdogan erinnert stark an sein offensichtliches Vorbild mit dem Schnauzbart. Statt mit der Türkei sollte wir engere Beziehungen mit Russland pflegen, wobei ich Russland auch für demokratischer und mit "westlichen Werten" für besser vereinbar halte

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Kradfahrer 20.08.2017, 09:45
17. Es könnte gut sein,

dass Erdogan den Friedensnobelpreis verliehen bekommt, weil er die Zusammenarbeit der USA, Russlands und der arabischen Staaten in der Region fördert. Sein Ansehen in der Türkei dürfte darunter allerdings sehr leiden, denn diese Zusammenarbeit wird sich gegen die Erdogan-Türkei richten. Aber wie schrieb schon Goethe so treffend:
(Ich bin) ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ...
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
...

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kathar121 20.08.2017, 09:45
18.

Ich hoffe nur, dass jedem Nato-Politiker klar ist wer die Bekämpfung des IS bedingungslos unterstützt hat, und wer die Islamisten noch mit Waffen belieferte. Es ist an der Zeit das kurdischen Volk bei der Durchsetzung seines Rechts auf einen eigenen Staat zu unterstützen und den Ziegenhirten in seine Schranken zu verweisen. Die internationale Staatengemeinschaft hat ja bereits am Falle Israels gezeigt, dass so was möglich ist.

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decathlone 20.08.2017, 09:48
19. Nur Verantwortungslosigkeit und Skrupelosigkeit

Zu etwas Anderem scheinen die Machthaber der muslimischen Welt nicht imstande zu sein. Der Clash of Cultures nimmt Fahrt auf. Und in Europa kommt es zunehmend zu Kollateralschäden bzw. die "Ungläubigen" sind für einige dieser Regime in Wirklichkeit der Hauptfeind. Es kommt nichts Fortschrittliches und Positives aus diesen Ländern, aber die Muslime sollen laut Erdogan in größeren Häusern wohnen und größere Autos fahren.... Hört sich an wie Lebensraum-im-Osten-Rhethorik von Hitler....

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