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Türkische Militäroperation in Syrien: Der IS ist der Vorwand, die Kurden sind das Zie
AFP

Die Türkei startet eine Bodenoffensive in Syrien und will so den Vormarsch der Kurdenmiliz YPG entlang der Grenze stoppen. Damit bringt sie die USA als wichtigsten Verbündeten in eine missliche Lage.

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Putin-Troll 24.08.2016, 13:09
1. Vorbilder

Warum sollte Erdogan sich auch nur bei seiner Innenpolitik an Hitler orientieren? In der Außenpolitik hat sein großes Vorbild doch viel bedeutendere Erfolge erzielt. Also lasst die Panzer rollen!*

*Dieser Angriffskrieg wurde wurde von der EU mit 3 Mrd. Euro gefördert.

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Spiegelleserin57 24.08.2016, 13:09
2. die Überschrift paßt!

ich hoffe das berücksichtigt der amerikansche Besuch heute dort. Herr Biden ist heute in der Türkei zu Gast.
Bitte auch an die Menschenrechte erinnern!

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checkitoutple 24.08.2016, 13:14
3. Erdogan hat den Angeblichen Staatsstreich nur deshalb so schnell inzenisert

Um jetzt die Vernichtung der Syrischen Truppen der Kurden durchziehen zu können. Nichts fürchtet Erdogan in Wirklichkeit mehr, als einen autonomen Kurdenstaat an seiner Grenze.
Dadurch fallen seine Optionen die Kurden im eigenen Land weiterhin gezielt zu unterdrücken, da dann die PKK wieder Zulauf erhielte und diesmal vielleicht durch die Nachbarn schwere Waffen für ihren Kampf erhalten könnte.
Syrien war nur der zweite Schritt in dieser Kriese, der wirkliche Krieg kommt jetzt. Die Türkei wird sich kaum an einem Kampf gegen ihre Verbündeten also der IS einlassen das einzige Ziel ist die Bekämpfung der Kurden.

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bjelgorod 24.08.2016, 13:15
4. Kobane vor einem Jahr...

Denken wir mal ein Jahr zurück. Türkische Panzerbesatzungen sahen von der anderen Seite der Grenze zu, wie die Kurden in Kobane vom IS abgeschlachtet wurden. Die jetztige Begründung dieses Militärschlages ist reine Augenwischerei, wie im übrigen alles was von dieser Erdogan Diktatur angezettelt wurde.

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sapereaude! 24.08.2016, 13:16
5. Spannende Frage

Der eine NATO-Partner unterstützt die Kurden. Der andere NATO-Partner bekämpft (auch) die Kurden. Wem helfen wir, wenn einer der beiden NATO-Partner den Bündnisfall ausruft?

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Wicked 24.08.2016, 13:16
6. Ein Krieg im Krieg.

Ich bin gespannt welche Seite die USA am Ende fallen lassen wird. Die USA haben sich da dummerweise in eine Position manövriert in der sie nur verlieren können. (zumindest die Position eines zuverlässigen verbündeten)

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mps58 24.08.2016, 13:16
7. Aktionsplattform des radikalen Islamismus

Die Türkei betreibt ein schändliches Spiel mit dem Ziel der Wiederrichtung eines islamistischen Osmanischen Reiches. Die IS-Mörder waren für die Türkei nützliche Idioten auf diesem Weg. Jetzt, wo deren Herrschaft dank der Opferbereitschaft der Kurden zuende geht, will sich Ankara auf jeden Fall Nord-Syrien einverleiben.

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dbrown 24.08.2016, 13:17
8. Unglaublich!

Esrt rettet die YPG diesem Typen seinen Hintern, indem sie den IS aus Kobane vertreiben, was vorher keiner geschafft/gemacht hat, und dann bombardiert er diese zum Dank!?
Dieser Erdogan ist doch paranoid, er soll sich mal von dem Gedanken verabschieden, die Kurden wären an allem schuld. Sowas hat man hier in D vor langer zeit auch mal über eine andere Bevölkerungsgruppe gedacht....

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ksy 24.08.2016, 13:17
9. Diktatorisches Machtspiel - zukünftige ethnische Vernichtung ?

korreliert mit dem Beleidigtsein von "Erdo-Wahn" über die Armenienresolution des Deutschen Bundestages. Dazu haben PsychlogInnen einen Erklärung: Als Person bekämpft das am Stärksten, was am tiefsten in einem Selbst verankert ist. Die Bekämpfung einer Ethnie mit allen Mitteln, heute die Kurden, unter den Völkern der Türkei zum eigenen Machtvorteil durch Herrn "Erdo-Wahn".

Auch hier wird es wieder keine klaren Worte der sogenannten Bündnispartner geben. Den Normalbürgern bleibt nur die Pflicht die Menschenrechtverletzungen zu benennen und deren Verfolgung zu ünterstützen.

Geopolitisch stellt sich die Frage, ob die Etnien und Religionen nicht die Staaten im arabischen Raum bedingen. Ein Staat für die Kurden scheint ein Gebot der Vernunft aus ethnischer Sicht, nicht dagegen aus petrochemischer Sicht.

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