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Türkische Präsidentenwahl: Geringe Wahlbeteiligung von Türken im Ausland
DPA

Lediglich rund fünf Prozent Wahlbeteiligung: Nur wenige türkische Staatsbürger haben die Möglichkeit genutzt, erstmals auch im Ausland an der Präsidentschaftswahl ihres Heimatlandes teilzunehmen.

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optional_muenchen 04.08.2014, 14:25
10. Nun ja,

Zitat von sysop
Lediglich rund fünf Prozent Wahlbeteiligung: Nur wenige türkische Staatsbürger haben die Möglichkeit genutzt, erstmals auch im Ausland an der Präsidentschaftswahl ihres Heimatlandes teilzunehmen.
für RTE wurde das Ziel erreicht: er hat allen (v.a. dem pösen Westen) gezeigt, dass unter seiner Führung die im Ausland lebenden Türken wählen durften. Das allerlallerlaller erste Mal!! Und zwar den Präsidenten! Also ihn!! DIREKT!!
Somit ist er doch der allergrößte Demokrator, oder nicht??
Im Artikel wurde nicht erwähnt, dass die Voranmeldung/Registrierung zur Wahl ausschließlich online möglich war. Natürlich ist es RTE vollkommen wurscht, ob und wie seine potentiellen Wähler hier mit dem Medium Internet umgehen (können).
So macht man das!

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plagiatejäger 04.08.2014, 15:00
11. Voranmeldung

Deutsche Meldebehörden werden kaum türkische Wahlen organisieren. Deshalb erscheint es plausibel, dass sich jeder über türkische Staatsseiten registriert, denn sonst könnte jeder ja evtl. mehrfach wählen. Vielleicht entscheiden sich durch so eine Wahl viele der gescheiterten Integranten doch wieder für die Rückkehr in ihr Land. Selbst in Deutschland geborene könnten ihr rückständiges Land weiter aufbauen helfen.

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jhea 04.08.2014, 15:08
12. manchmal sind die USA vorbild

Denn manchmal wünsch ihc mir, dass man sich tatsächlich zur Wahl anmelden muss. Denn die zu dumm sich dafür anzumelden, werden dann gar nicht erst zur Wahl gelassen. Junge, was das für einen Sprung im durchschnitts IQ bringen würde :)
und sicher würde Mutti auch nicht mehr so haushoch gewählt werden :D

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Chiefli1 04.08.2014, 15:28
13. ...

Zitat von optional_muenchen
Im Artikel wurde nicht erwähnt, dass die Voranmeldung/Registrierung zur Wahl ausschließlich online möglich war. Natürlich ist es RTE vollkommen wurscht, ob und wie seine potentiellen Wähler hier mit dem Medium Internet umgehen (können). So macht man das!
Müsste ja gem. Ihnen ein Eigentor sein, da ja alle RTE Wähler dumm sind ;)

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optional_muenchen 04.08.2014, 16:12
14. Nun ja (2)

Zitat von Chiefli1
Müsste ja gem. Ihnen ein Eigentor sein, da ja alle RTE Wähler dumm sind ;)
Sie sollten nicht von sich auf andere schließen.
Und nur, weil jemand das Medium Internet nicht nutzt, ist er/sie noch lange nicht dumm.
Und nur, wer "online kann", ist intelligent. Gell?

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Ottokar 04.08.2014, 16:14
15. na sowas aber auch

1,8 mio sind nicht zur Wahl gegangen ? Keinen Fahrdienst für die ersten Einwanderer ? Frauen und Mädchen duften das Haus nicht verlassen da der Gatte in der Teestube sass. Dat jibt Ärjer mit Obermufti

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optional_muenchen 04.08.2014, 16:27
16. ...

Zitat von Chiefli1
Müsste ja gem. Ihnen ein Eigentor sein, da ja alle RTE Wähler dumm sind ;)
und ja, ALLE RTE-Wähler haben das von Ohnen angesprochene Potential.

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herr minister 04.08.2014, 16:34
17. Der Westen ist schuld

CIA, EU und die Nato haben sich verbündet um den Ehrenmann Erdogan zu boykottieren. Übers Internet anmelden müssen, unglaublich, ausserdem hat es keine kostenlosen Fahrdienste gegeben und man musste weite Wege auf sich nehmen, statt dass man sämtliche Schulen und Bezirksämter zu Wahlstätten her richtete. Ein Skandal!

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mrsgolightly 04.08.2014, 16:54
18. Nur zur Korrektur

Man musste sich persönlich bis zum 09.07. mit dem Türkischen Identitätsausweis bei dem jeweiligen Konsulat anmelden und konnte DANN zwischen dem 31.07. und dem 03.08. in diesem genannten Konsulat sich bei den Wahlen beteiligen. Es bestand auch die Möglichkeit, falls man zu diesem Zeitpunkt im Ausland ist, die Stimme in dem jeweiligen Ort (grenzstation oder konsulat) abzugeben.

Ich denke einfach es war für viele Türken im Ausland zu umständlich. ODER sie haben mit ihrem (Heimat)Land abgeschlossen. Interessant wäre mal zu wissen, wieviele Deutsche mit Türkischem Herkunft in Dtschland wählen...???

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elikey01 04.08.2014, 19:07
19. "Gewollte" geringe Wahlbeteiligung?

Zitat von cvdheyden
....gibt es keine Briefwahl? Ich kenne keinen einzigen Fall in dem Ausländer nicht per Brief wählen können. Was soll den der Käse mit den Wahlurnen überhaupt? Sonst muss ich sagen, bestätigt obiger Artikel mein Bild am Interesse an den Wahlen, nämlich marginal......
Dgl. "mangelndes" Interesse lässt sich auch seit Jahren bei den Ausländerbeiratswahlen beobachten, kaum zweistellige Ergebnisse.
Der wurde als - zeitgemäßer - umbenannt in Integrationsbeirat(swahlen).

Doch obwohl die Beiräte die einzigen durch Gesetz und Urwahlen legitimierten Gremien (ohne Alternative) zur polit. Interessenwahrnehmung in den Gemeinden sind, ist die Wahlbeteiligung so gering.

Beiratsmitglieder zeigten jedoch auch von Beginn an kein Interesse, keine Kompetenz. Ihre einzige Motivation war offensichtlich, in den Beirat gewählt zu werden. Andere Beiratsmitglieder/ganze Beiräte stellten ihre Arbeit ein, anstatt gg. z.B. eine ablehnende bzw. abwartende Haltung der Kommunal-/Stadtpolitik und/oder Verwaltung anzukämpfen.

Gerade die Muslimverbände tun sich eben sehr viel leichter mit Forderungen (und Empörungen über gemutmaßte Benachteiligungen) an den Deutschen Staat und etliche dessen Politiker fordern im Gegenzug das Wahlrecht für in DEU lebende nicht EU-Ausländer, also auch für türk. Migranten ohne deutsche Staatsangehörigkeit/Pass. Diese Politiker schielen dabei wohl auf Wählerstimmen - und könnten sich nun angesichts dieser türk. Wahlbeteiligung sehr irren.

Da die Türken den größten Migrantenanteil in DEU stellen, könnte sich auch aus den negativen Erfahrungen mit den Ausländ.Beiräten deren Wahl-Desinteresse ableiten lassen.
Dabei wurde doch - insb. nach dem Wahlkampfauftritt Erdogans in DEU - eine hohe Wahlbeteiligung zugunsten E.s vorausgesagt.
Allerdings dürften auch viele Türken vorort - also in der TR - gewählt haben, weil sie sich ferien- und urlaubsbedingt derzeit dort aufhalten.

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