Forum: Politik
Türkische Provokationen: Deutschlands Dilemma
REUTERS

Der türkische Präsident Erdogan provoziert und exportiert seine Konflikte nach Westeuropa - weil ihm das im Wahlkampf nutzt. Die Niederlande eskalieren, Deutschland hält noch still. Und jetzt?

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Gunter 12.03.2017, 19:03
1. Wahlkampf

Ich würde es folgendermaßen machen: Auftritte ausländischer Politiker in Deutschland zu Wahlkampfzwecken grundsätzlich verbieten. Da können wir kein Interesse dran haben, ob aus der Türkei oder anderswo.
Irgendwelche hanebüchenen Beleidigungen aus der Türkei, Nazi und so, sind so lächerlich, dass die kein Politiker kommentieren braucht. Auch die Medien sollten so einen Blödsinn nicht unnötig aufblasen. Noch nicht mal ignorieren, wie es so schön heißt. So laufen die Provokationen einfach ins Leere.

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flus 12.03.2017, 19:04
2. Jetzt reichts ?

Wie Bitte ?
Unsere Politiker wissen wieder mal nicht was sie tun sollen ? Es wird langsam peinlich sich als Deutscher überall verspotten lassen zu müssen !
Das ist der deutsche Michel - er lässt sich solange auf den Kopf hauen - bis er explodiert . Einen Mittelweg kennt der Michel nicht - entweder er lässt sich vorführen - oder er steckt die Welt in Brand.

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Shelly 12.03.2017, 19:04
3. Die Niederlande eskalieren?

Habe ich das richtig gelesen, der Spiegel schreibt, die Niederlande eskalieren?

Ich gehe mal davon aus, dass ihr das nochmal durchlest, bevor ihr es veröffentlicht und diese Aussage durchaus ernst meint?

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Attila2009 12.03.2017, 19:05
4.

Deutschland hält nicht still sondern die Bunderegierung ist gelähmt vor Angst vor einer erneuten Flüchtlingswelle und aus möglichen Folgen für die deutschen Wirtschaftsniederlassungen in der Türkei..
Die wissen nicht was die machen sollen und warten einfach ab in der Hoffnung dass sich der Wind legt.

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Lasersnake 12.03.2017, 19:06
5. Viel Feind, viel Ehr'!

Und wenn man sieht WER da gegen Deutschland mit WELCHEN Argumenten wettert, dann haben wir wohl alles richtig gemacht.

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sojetztja 12.03.2017, 19:06
6.

Ist doch ok, dass wir professionell bleiben, genau das unterscheidet unsere Politiker zum Glück von den alten wütenden Männern vom Bosporus. Das muss ja nicht heißen, dass wir Beschwichtigungspolitik betreiben, bis da ein Erdogansultan mit uns das macht, was die Osmanen mit den Armeniern gemacht haben und mit den Kurden zu machen versuchen. Aber Diplomatie bedeutet: Lächeln und (trotzdem) "abdrücken". Und der deutsche Michel sollte nicht heulen, sondern seinen Türkeiurlaub stornieren.

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Schlumperli 12.03.2017, 19:06
7.

Merkel reagiert mal wieder falsch.
Deutschland sollte eindeutig an der Seite der Niederlanden und Dänemarks stehen.

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uli-schmitt 12.03.2017, 19:06
8. Wie wäre es mal mit klarer Kante?

NL und DK haben gezeigt wie es geht! Aber nein, wir lassen uns von dem Despoten und künftigen Sultan auf der Nase rum tanzen.... Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende! Man kann Länder erobern oder unterwandern. Daran arbeitet Erdogan mit Hochdruck und man lässt ihn gewähren. Allen Türken, denen das nicht gefällt rate ich zur Rückkehr! Die Mehrheit die bleibt, lebt Gott sei Dank nicht mehr im Mittelalter.

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jerusalem 12.03.2017, 19:08
9. Ich befürchte,

daß jeder, der jetzt schweigt, sich schuldig macht. Eine weltoffene Weltordnung beginnt langsam zu verblassen. Obwohl die Massenmedien uns alles in die gute Stube bringen, steht keiner mehr auf und für die Anderen ein. Sehr traurig!

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