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Türkische Regierungsgegner: Erdogan weist EU-Kritik an Verhaftung von Journalisten zu
REUTERS

Brüssel hat die Verhaftung regierungskritischer Journalisten in der Türkei scharf verurteilt. Diese Kritik hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erzürnt. Die EU solle sich "um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern".

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Zupf 15.12.2014, 18:51
1. L'État, c'est moi

Wenn das türkische Volk damit einverstanden ist ... Dann noch viel Freude.

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baba01 15.12.2014, 18:58
2. ha, ha,

das ist ja mal eine echte Neuigkeit...

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kuddikurt 15.12.2014, 18:58
3. Größenwahnsinnig

Es nutzt nichts Diktatoren zu kritisieren. Sie leben geistig in einer anderen Realität zu der niemand mehr einen Zugang hat. Aber das Volk hat ihn gewählt und muss nun damit leben.

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itsamadworld 15.12.2014, 19:14
4.

Je mehr dieser Mensch sein Gesicht zeigt um so unwahrscheinlicher und weiter weg erscheint ein EU-Beitritt oder eine andere ernste Annäherung des Westens an die Türkei.

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Yabanci Unsur 15.12.2014, 19:21
5. Papiertiger

Der Mann war noch nie so verwundbar wie heute. Als Präsident ist er parteilos und hat neutral zu sein. Gesetzlich gestützte Macht hat er keine. Das Getöse ist völlig unverbindlich. Nur ist seine ehemalige Partei, die AKP, eben ein rückgratloser Haufen, der sich von ihm weiter herumkommandieren lässt. Letztlich verantwortlich für die Razzien und die Gesetze zu ihrer Absicherung sind das Parlament und Ministerpräsident Davutoğlu. Es steht kaum außer Frage, dass Erdoğan die Verfassung weiter biegen und anbrechen wird, mglw. hin bis zur kalten Machtübernahme. Dass er ab Januar das Kabinett führen will, hat er bereits angekündigt. Alles ist eingerichtet: der protzige Präsidentenpalast (trotz Bauverbot errichtet), der gefügige Ministerpräsident, die ausgebootete alte Garde der AKP, die unterwürfigen Medien, die Kontrolle über Legislative, Exekutive und große Teile der Judikative. Allein es fehlt die letzte Weihe des Volkes. Sein Mantra: Souveränität = Volkswille = Wahl = freie Hand für den Gewählten (ohne Rücksicht auf Gewaltenteilung versteht sich) ist der Faden, an dem alles hängt; konkret sind das die Parlamentswahlen im Juni 2015. Ohne eine verfassungsändernde Mehrheit (min. 3/5) der ihm weiter hörigen AKP, die das Amt eine parteiischen Präsidenten ins Grundgesetz schreiben müsste, kann er die Macht an sich reißen. Dass er den Willen dazu hat, würde ich nicht ausschließen, nur wäre es dann hin mit dem schönen frommen Schein, auf den er und seine Anhänger so viel geben.

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mwroer 15.12.2014, 19:33
6. Verräter ....

Die Opposition so zu betiteln lässt dann schon tief blicken. Nun gut - solange die Wahlen frei und geheim sind ist dies offenbar das was die Mehrheit der Bevölkerung will.

Allerdings sollte herr Erdogan tun was er anderen empfiehlt: Die Klappe halten wenn es um die innerstaatlichen Angelegenheiten anderer Länder geht. Ein EU Beitritt war schon 2005 eine dámliche Idee und sie ist keinen Deut besser geworden.

Interessant ist lediglich wie lange die Türkei noch demokratisch genug ist um für die NATO tragbar zu sein.

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eule_neu 15.12.2014, 19:38
7. Auf dem Weg zum Diktator

Unbeirrt verfolgt der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan die Umwandlung der Türkei in eine Diktatur und sich als neuer Führer. Bildung besitzt dieser Mann ja nicht, wie man seiner Biographie entnehmen kann. Man sollte ihn aus der NATO werfen und die EU-Verhandlungen abbrechen. zudem sollten die deutschen Raketenabwehreinheiten zurück in die Heim beordert werden. Viele Türken werden ihr Land verlassen müssen. Attatürcks Reformen werden rückgängig gemacht, das Land bewegt sich kulturell rückwärts, Schade. Soll er sich doch mit Putin arrangieren, dort ist er anscheinend besser aufgehoben ...

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emobil 15.12.2014, 19:54
8. Egal

"Uns ist es egal, ob die EU uns aufnimmt oder nicht."
Das zeugt doch von einem gesunden Realismus und Selbstbewusstsein.
Also kann man doch die Farce der seit Jahren laufenden Beitrittsverhandlungen (die sowieso nicht ernst gemeint waren) endlich zu den Akten legen. Wieder was eingespart!

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elizar 15.12.2014, 19:56
9. EU-Beitritt

Mit der Aktion hat Erdogan nunmal wieder bewiesen, dass es richtig war die Türkei (noch) nicht in die EU aufzunehmen.
Das kann von mir auch so bleiben, solange Erdogan an der Macht ist.

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