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Türkischer Ministerpräsident: Erdogans Reise in den arabischen Frühling

Ägypten, Tunesien, Libyen - das sind die Stationen der Reise von Recep Tayyip Erdogan. Der türkische Ministerpräsident will sich nach den politischen Umwälzungen in Nordafrika als Führungsfigur der islamischen Welt in Szene setzen. Aber der Besuch steckt voller Gefahren.

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domaltan 13.09.2011, 06:35
1. Gleiches Recht für alle

Als Merkel und Co. mit Gaddafi und all diesen Diktatoren munter Handel trieb, war alles in Ordnung.
Wenn Erdogan jetzt seine Chance sieht, und seinem Kurs treu bleibt, soll es gefährlich und verwerflich sein ?

Typisch europäische Heuchelei.

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Regulisssima 13.09.2011, 06:40
2. Sturzflug

Derweil setzt die türkische Lira ihren Sturzflug fort

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atherom 13.09.2011, 07:10
3. Schade, dass man noch nicht weiß,

Zitat von sysop
Ägypten, Tunesien, Libyen - das sind die Stationen der Reise von Recep Tayyip Erdogan. Der türkische Ministerpräsident will sich nach den politischen Umwälzungen in Nordafrika als Führungsfigur der islamischen Welt in Szene setzen. Aber der Besuch steckt voller Gefahren.
wie der Volksaufstand in Syrien. Nachdem Erdogan bereits mit Ghaddafi falsch lag und eigentlich ein Assad-Freud ist, muss er jetzt abwarten, auf welche Seite er sich dort schlägt. Um die Zeit zu überbrücken, kann er ja immer noch auf Israel schimpfen: das versöhnt ihn mit den meisten Gastgebern und lässt die Peinlichkeiten seiner anderen Männerfreundschaften vergessen. Der das sein kürzlich verstorbene, ehemaliger Kampfgefährte und Mit-Gefängnisinsasse (Islamismus), der in ihm vor dem Tode einen zionistischen Agenten sah, erleben könnte...

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Tungay 13.09.2011, 07:20
4. Noch nicht lang her...

...da wurde ich als Verschwörungstheoretiker verlacht, als ich sagte, Erdogan strebt mit dem Islam zur Weltherrschaft, mit sich selbst als Führer.
Ob er es schafft wir werden es sehen. Im arabischen Raum hat er die Unterstützung und die gesamte EU Clique hat keine Hemmungen ihre Bürger zu verraten.

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janne2109 13.09.2011, 07:29
5. etwas anderes erwartet?

wer kann etwas anderes erwartet haben als diese Haltung von E.? Nach der immer währenden Ablehnung der Aufnahme in die EU ist das ein nachvollziehbarer Schritt.

Dennoch die Türkei liegt zum größten Teil nicht in Europa, gehört also auch nicht in die EU.

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Setit 13.09.2011, 07:33
6. ...

"Dort will er mit dem palästinensischen Präsidenten darüber reden, wie Ankara dessen Bemühungen unterstützen kann, Ende des Monats in der Uno eine Anerkennung Palästinas zu erreichen."

Sehr löblich. Vielleicht kann er sich bei der Gelegenheit aus denselben hehren Motiven zugleich für eine Anerkennung Kurdistans stark machen... ;)

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seine-et-marnais 13.09.2011, 07:33
7. Kurzum

Zitat von sysop
Ägypten, Tunesien, Libyen - das sind die Stationen der Reise von Recep Tayyip Erdogan. Der türkische Ministerpräsident will sich nach den politischen Umwälzungen in Nordafrika als Führungsfigur der islamischen Welt in Szene setzen. Aber der Besuch steckt voller Gefahren.
Ist das EU-kompatibel?

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Schleswig 13.09.2011, 07:37
8. xxx

Zitat von sysop
Ägypten, Tunesien, Libyen - das sind die Stationen der Reise von Recep Tayyip Erdogan. Der türkische Ministerpräsident will sich nach den politischen Umwälzungen in Nordafrika als Führungsfigur der islamischen Welt in Szene setzen. Aber der Besuch steckt voller Gefahren.
Erdogan - der gefährliche Islamist vom Bosporus. Allzu lange wird es nicht mehr dauern das er im Nah Ost zündeln wird. Die Türkei ist nach seinem Selbstverständnis Großmacht im besagten Raum.

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weltsichtig 13.09.2011, 07:42
9. Demokratische Vorbilder

Zitat von sysop
Ägypten, Tunesien, Libyen - das sind die Stationen der Reise von Recep Tayyip Erdogan. Der türkische Ministerpräsident will sich nach den politischen Umwälzungen in Nordafrika als Führungsfigur der islamischen Welt in Szene setzen. Aber der Besuch steckt voller Gefahren.
Wenn die genannten arabischen Staaten sich auf den Weg zur Demokratie machen wollten, sollten sie sich besser an demokratischen Staaten orientieren und nicht an einem Hybridregime wie der Türkei, was im Demokratieindex entsprechend weit hinten liegt (Platz 89, noch hinter dem Libanon):

http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratieindex
Erdogan macht eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik, aber gesellschaftlich und außenpolitisch lenkt er die Türkei in eine gefährliche Richtung.

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